Rösti, Raclette und Ricola – auf Busreisen ins Alpenland Schweiz



Die Schweizer sind wahrlich eine Nation für sich: ob die außenpolitische Neutralität, die vier offiziellen Landessprachen oder die extremen Unterschiede in der Beschaffenheit der Regionen von Feld und Wiese bis hin zu den Viertausendern der Alpen. Aber nicht nur die Alpen ziehen Besucherströme aus allen Herren Länder an, auch die größeren Städte überbieten sich gegenseitig an Attraktivität.

Allen voran die Hauptstadt Bern, wo noch heute das Wappentier im Bärenzwinger besucht werden kann. Die größtenteils aus Sandstein bestehende Altstadt im Stil der Renaissance konnte über Jahrhunderte weitgehend erhalten bleiben und zählt heute zum Weltkulturerbe. In den gepflasterten Straßen der Altstadt befinden sich viele historische Brunnen, sowie der Zeitglocken-Turm, der mit seinem Figurenspiel als Meisterwerk gilt. Das gotische Berner Münster ist nicht nur ein wunderschönes Gebäude, sondern bietet zudem eine gute Sicht auf die von der Aare durchflossene Stadt.

Eine größere wirtschaftliche Bedeutung hat zweifelsohne die Finanzmetropole Zürich. Trotz der vielen Firmenbüros und Banken sollte man auf Busreise jedoch auch die Gelegenheit Nutzen die Sehenswürdigkeiten Zürichs kennen zu lernen. In der Fraumünster Kirche kann man Kirchenfenster Marc Chagalls bewundern und das Großmünster stellt mit seinen Doppeltürmen das Wahrzeichen der Stadt dar. In der berühmten Bahnhofstraße befinden sich vor allem Edelboutiquen und in der Schipfe (ein ruhiges Züricher Viertel) kann man in gemütlichen Cafés kleiner Gassen etwas Ruhe tanken.

Im Winter wie im Sommer zieht es Besucher in die Bergwelt der Schweiz. Bekanntester der Viertausender ist das Matterhorn, rund um Bern ist es die Gruppe von Eiger, Mönch und Jungfrau und im Jura gehört der Chasseral zu den bekanntesten Gipfeln. Je nach Lust und Kraft kann man ausgedehnte Wanderungen, kleine Spaziergänge oder steile Aufstiege und Klettertouren unternehmen. Kraft tanken kann man in den zahlreichen Berghütten mit kulinarischen Köstlichkeiten der Schweiz wie Rösti, Raclette oder Käsefondue.

Neben zahlreichen kleineren Bergseen, gibt es auch viele größere, wie Bodensee, Genfersee oder Lago Maggiore, die alle an die umliegenden Länder grenzen. Am Bodensee befindet sich der sogenannte Rheinfall zu Schaffhausen, der größte Wasserfall Europas. Ein kleines Boot bringt Touristen zu einer felsigen Aussichtsplattform inmitten des Wasserfalls. Auf dem Genfersee kann man an Wäldern und Weinreben vorbei wunderschöne Bootstouren unternehmen. Am Ufer befindet sich auch das viele Jahrhunderte alte Schloss von Chillon, eine berühmte Wasserburg, und wenige Kilometer davon entfernt Montreux, bekannt vor allem durch das Jazz-Festival.

Neben Schweizer Schokolade und Uhren gelangten auch einige Schriftsteller wie Max Frisch oder Dürrenmatt zu Berühmtheit. Friedrich Dürrenmatt ist ein großes Zentrum in Neuchâtel (in der französischen Schweiz) gewidmet. Die am Neuenburger See gelegene Stadt bietet zudem mit dem Ethnographie-Museum und dem Historischen Museum ein nicht zu verachtendes kulturelles Angebot.

Kulturell gibt es in den unterschiedlichen Regionen immer wieder etwas Neues zu erleben und von der Bergwelt können sich bei schönem Wetter auch weniger begeisterte Wanderer kaum trennen. Aber es muss ja auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass es heißt Grüezi und Salü!



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