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Pussack-Reisen GmbH

28857 Syke

Pussack-Reisen GmbH

Veranstalterinfo (Selbstdarstellung)

1929 gründete der gelernte Hufschmied, Seefahrer und Chauffeur Gustav Pussack mit einem PKW ein Mietomnibusgeschäft. Um auch die Anfragen bezüglich Gruppenfahrten abwickeln zu können, wurde 1931 der erste Omnibus angeschafft. Dieser wurde von den Kunden so gut angenommen, daß bereits im gleichen Jahr ein zweites Fahrzeug hinzu kam. Mit selbst geplanten und organisierten Reisen, die die Auslastung weiter verbessern sollten, wurde darüber hinaus ein erstes Reiseprogramm für Einzelkunden vorgestellt. Während des zweiten Weltkrieges wurden Arbeiter zu den Rüstungsbetrieben nach Barme befördert, was nicht nur für die Unterhaltung der Fahrzeuge wichtig war, sondern auch die Betriebsmittel- und Ersatzteilversorgung konnte hier gesichert werden. Erst kurz vor der deutschen Kapitulation mußte Frau Pussack, die - nachdem ihr Ehemann und der firmeneigene PKW letztendlich doch noch von der Wehrmacht eingezogen worden waren -zu dieser Zeit den Betrieb leitete, angesichts der vorrückenden alliierten Streitkräfte aufgeben: Zwei der Omnibusse nahmen Amerikaner mit, den dritten hatte sie zuvor bei ihren Eltern in einem großen Heuhaufen verstecken können. Leider wurde dieser dann in der Folgezeit von „Nassauern“ um Sitze und Reifen erleichtert.
Bereits Anfang der 50er Jahre wagte man es, erstmals auch Fahrten ins benachbarte Ausland anzubieten. Stellvertretend für einen Bruchteil der Probleme mit denen deutsche Busunternehmer und ihre Fahrgäste seinerzeit bei solchen Touren konfrontiert wurden, sei hier nur einmal etwas Interessantes von der allerersten Pussack-Reise in die Niederlande erwähnt: Zum einen mußten im Vorfeld sämtliche Kosten berechnet und in Form von Devisen ein halbes Jahr vor Fahrtantritt auch komplett bezahlt werden, weil Einkäufe o.ä. während der Reise strengstens verboten waren und zum anderen gab es noch die Feindseligkeiten vergangener Tage, die darin gipfelten, das der Omnibus mit Steinen beworfen wurde.

Da man trotz solcher Rückschläge neuen Aufgabenbereichen generell aber aufgeschlossen gegenüberstand und stetig nach Expansionsmöglichkeiten suchte, ergab sich in den folgenden Jahren eine weitere Diversifikation: So begannen 1957 die Linienfahrten im Auftrag von Bundes-
bahn und Bundespost, die Schülerbeförderung sowie Berufsverkehr von Bruchhausen-Vilsen über Asendorf und Syke nach Bremen zu den Flugzeugwerken Vocke-Wulff. Das Leistungsspektrum so kurzfristig zu verbreitern gelang Gustav Pussack weil er den höheren Arbeitsaufwand mit seinem Sohn Günter teilen konnte, der nach abgeschlossener Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann 1956 in die Firma eingestiegen war. Veränderungen bedingte die Erweiterung des Angebots natürlich auch auf anderem Gebiet, denn im Fuhrpark wurde die Anzahl der Wagen bis 1959 auf sechs verdoppelt. Das dann die Betriebsanlagen den neuen Gegebenheiten angepaßt wurden, ist auf den Umstand zurückzuführen, daß 1959 infolge grassierender Kinderlähmung ein mehrmonatiges Verbot für Ausflugsfahrten verhängt war und die Busfahrer lieber Bauarbeiter sein wollten als arbeitslos. In Eigenregie konnte daher die Behelfsunterkunft von 1945 zum Büro um- und ausgebaut, sowie zudem die Busgarage verlängert werden. "Normal“ vergeben folgten Aufträge zum Bau von Werkstatt, Waschhalle und neuer Abstellhalle, fertiggestellt 1964 bzw. 1975. . Dies war erforderlich, weil der Fuhrpark abermals um 100 Prozent aufgestockt war und nach Betriebsmaxime nur bestens gepflegt und gewartete Wagen auf den nun neun Linien (ein Berufs-, sieben Auftrags-, ein eigenkonzessionierter Verkehr) sowie auf Reisen unterwegs sein sollten.

Der weitere Verlauf der Geschichte im Unternehmen Pussack ist charakterisiert durch Bewahrung von bisher Erarbeitetem unter ständiger Anpassung an neue, das Omnibusgewerbe beeinflußende Umstände, die konsequente Ausnutzung von Einsparpotentialen, die Qualitätssicherung und ständige Modernisierungen - dabei immer natürlich im Vordergrund stehend das Wohl des Kunden. Einige markante Stationen sind beispielsweise der erneute Ausbau des Wagenparks, die Integration von Schüler- in Linienverkehr oder die Aufwertung des Touristiksektors durch Reorganisation und Eröffnung eines eigenen Reisebüros 1991.

Auch 1997 war ein entscheidendes Jahr, der Betrieb firmierte vom Einzelunternehmen in eine GmbH um und zugleich ging die Leitung mit in die Hände der dritten Generation über. Geschäftsführer seit der Umstrukturierung sind neben Günter Pussack seine beiden Söhne: Bernd Pussack ist als Kfz-Meister zuständig für den technischen Bereich und Uwe Pussack, nach Abschluß seines Touristik-Betriebswirtschaftsstudiums seit 1992 im Betrieb, für den kaufmännischen Bereich.

Aus betriebstechnischer Sicht war 1997 ebenfalls bedeutsam, denn der komplette Betriebshof in Heiligenfelde wurde renoviert, vergrößert und neuesten Standards entsprechend angepaßt.

Im Jahr 2004 besteht die Firma Pussack-Reisen 75 Jahre und der Fuhrpark ist mittlerweile auf 17 Fahrzeuge angewachsen, die im Linien- und Reiseverkehr eingesetzt werden.

In all den Jahren war es stets unser Bestreben, unseren Kunden durch gewissenhafte Vorbereitung und hohe Qualität in der Durchführung optimale Voraussetzungen für eine erholsame, erlebnisreiche und gelungene Reise zu bieten. Dies wird auch weiterhin unser Bemühen sein. Entdecken Sie mit uns neue Ziele oder alte Ziele neu.

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