Lassen Sie sich von der teils unberührten Natur, kleinen Bachläufen, saftigen Wiesen und grünen Wäldern verzaubern. Auf den Spuren der Bergbautradition sowie der Kupferverarbeitung, die das Erzgebirge lange Zeit vor der Holzhandwerkskunst prägten.
1. Tag: Anreise – Cranzahl & Dampfbahnfahrt (-/-/A | ca. 400 Km Busanreise)
Anreise im modernen Reisebus über Nürnberg, Hof und Zwickau nach Cranzahl. Noch heute schnauft täglich die Fichtelbergbahn, eine dampfbetriebene Schmalspurbahn, ihre gut 17 Km von Cranzahl nach Oberwiesenthal, der höchstgelegenen Stadt Deutschlands. Wir genießen die Reise in dem fahrenden Kulturdenkmal und kommen nach etwa einer Stunde Fahrzeit in Oberwiesenthal an, wo wir auch unser Hotel beziehen.
2. Tag: Fichtelberg – Crottendorf – Annaberg-Buchholz (F/-/A | ca. 30 Rad-Km | ca. 200 Hm)
Kurzer Bustransfer zum Fichtelberg. Der höchste Punkt Sachsens bietet einen grandiosen Rundblick über das Erzgebirge und darüber hinaus. Wir verlassen den Fichtelberg und radeln nach Crottendorf, wo die original Crottendorfer Räucherkerzen produziert werden, zudem wurde in Zeiten vor der politischen Wende ein sehr gefragter Kräuterschnaps in der Destillerie hergestellt. Überwiegend bergab führt uns der erste Radltag nach Annaberg-Buchholz, unserem heutigen Etappenziel.
3. Tag: Annaberg-Buchholz – Zschopautal – Flöha – Hetzdorfer Viadukt – Grünhainichen (F/-/A | ca. 80 Rad-Km | ca. 1.000 Hm)
Heute radeln wir durch die typisch hügelige Landschaft des Erzgebirges, dennoch überwiegend bergab im Flusstal der Zschopau. Wir radeln an Wolkenstein vorbei. Dort befinden sich im alten Güterbahnhof ehemalige, restaurierte Bahnwaggons, welche zum Restaurant und Hotel umgebaut wurden. Im Zschopautal geht es weiter bis in die gleichnamige Stadt, wo wir Zeit für unsere individuelle Mittagspause genießen und etwa die Hälfte der heutigen Kilometer bereits hinter uns gebracht haben. In Flöha wechseln wir auf den Flöhatalradweg, wo wir nach wenigen Kilometern Hetzdorf erreichen. Schon von Weitem erkennt man das markante Steinviadukt, auf welchem früher die Züge der Franken-Sachsen-Magistrale fuhren. Heute ist es ein beliebter Rad- & Wanderweg. Anschließend Bustransfer zu unserem Hotel ins „Spielzeugland", in den Kurort Seiffen.
4. Tag: Kurort Seiffen – Deutschkatharinenberg – Holzhau (F/-/A | ca. 50 Rad-Km | ca. 850 Hm)
Vorbei an der berühmten achteckigen Barockkirche führt uns der Weg nach Deutschkatharinenberg. Besuch des Fortuna-Stollens. Hier wurde vor Jahren das Bernsteinzimmer vermutet und ein eifriger Bürgermeister ließ auf der tschechischen Seite der Gemeinde „Hora svate kathariny“ in einem alten Stollen, dem „Fortuna Stollen“, danach suchen. Auch wenn die Kunstwerke und Schätze bis heute noch nicht entdeckt wurden, so ist seither das Besucherbergwerk ein beliebtes Ausflugsziel. Nach interessanten Augenblicken führt uns die Tour nach Tschechien. Wir radeln wir durch üppige Waldlandschaften, bis wir zwischen den Bergen Hirshchübel und Steinkuppe wieder nach Deutschland kommen. Weiter nach Holzhau, unserem heutigen Etappenziel. Bustransfer zu unserem Hotel in Friedebach.
5. Tag: Holzhau – Freiberg (F/-/- | ca. 40 Rad-Km | ca. 200 Hm | ca. 440 Km Busrückreise)
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Berg- & Universitätsstadt Freiberg. Die historische Altstadt und der Freiberger Dom sind auf jeden Fall sehenswert. Die Stadt gehört zur Montanregion hat nach langem Ringen den Titel des „UNESCO Welterbe“ verdient bekommen. Wir empfehlen einen Besuch in der Stadtwirtschaft, einem urigen böhmischen Restaurant mit ausgezeichneter Küche. Nach einem individuellen Aufenthalt treten wir am frühen Nachmittag die Heimreise an.