1. Tag: Anreise Ancona - Fahrüberfahrt (-/-/A | ca. 770 km Busanreise)
Gegen 04:00 Uhr bzw. 05:10 Uhr, je nach Abfahrtsort, begeben wir uns nach Ancona. Dort bringt uns die Fähre bis nach Igoumenitsa.
2. Tag: Igoumenitsa – Patras – Kalogria Beach (ca. 45 Rad-Km | ca. 150 Hm)
Ausschiffung und Busfahrt nach Andirrio. Über die imposante, 2,3 km lange Schrägseilbrücke – die zweitlängste der Welt – überqueren wir den Golf von Patras und erreichen die Halbinsel Peloponnes. Nach einer kleinen Pause in der Hafenstadt Patras geht es weiter Richtung Kalogria Beach, an die herrliche Prokopou-Lagune.
3. Tag: Kalogria Beach – Kalo Nero (ca. 55 Rad-Km | ca. 550 Hm)
Bustransfer zu den berühmten archäologischen Stätten von Olympia. Zu Ehren des Göttervaters Zeus fanden hier von 766 v. Chr. bis 395 n. Chr. alle vier Jahre die legendären Wettkämpfe der Antike statt. Nach einer interessanten Führung schwingen wir uns aufs Rad und genießen die Fahrt durch kleine Dörfer wie Makrissia und Krestena. Bald erreichen wir die Lagune von Kaiaphas. Entlang der Küste radeln wir weiter zum weiten Sandstrand von Kalo Nero.
4. Tag: Kalo Nero – Gialova (ca. 60 Rad-Km | ca. 550 Hm)
Am Morgen setzen wir unsere Fahrt entlang des über 100 km langen Sandstrands fort und erreichen Kyparissia. Die Stadt entstand rund um eine antike Festungsanlage auf einem strategisch günstigen Hügel. In byzantinischer Zeit wurde an derselben Stelle eine Burg errichtet, um die sich die heute noch bestehende Oberstadt entwickelte. Der Blick von oben auf Meer und Stadt ist atemberaubend. Zurück an der Küste kommen wir in das kleine Fischerstädtchen Marathopoli, bekannt für seine gemütlichen Fischtavernen. Von hier geht es mit dem Boot hinüber zur winzigen Pirateninsel Proti, die einst dem berüchtigten Seeräuber Katoulias als Versteck diente. Wir besuchen das kleine Kloster mit der Kirche der Jungfrau Maria – und genießen die Ruhe dieser abgeschiedenen Inselwelt. Zurück auf dem Festland radeln wir weiter zur malerischen, sichelförmigen Voidokilia-Bucht, auch „Ochsenbauchbucht“ genannt, und wandern kurz zur Nestor-Grotte – ein Ausblick, der unvergesslich bleibt. Ebenfalls sehenswert: das Feuchtbiotop der Lagune von Gialova. Abendessen und Übernachtung.
5. Tag: Gialova – Kalamata (ca. 70 Rad-Km | ca. 600 Hm)
Heute queren wir einen der „Finger“ des Peloponnes. Von Gialova aus geht es stetig, aber mäßig bergauf – nach rund 13 km erreichen wir den höchsten Punkt auf etwa 340 m. Vom Dorf Haravgi sind es nur noch wenige Meter bis zu einem kleinen Naturwunder: den Wasserfällen von Polilimnio. Hier reihen sich mehrere türkisfarbene Seen aneinander – Badesachen nicht vergessen! Nach einer kurzen, leicht zu bewältigenden Steigung rollen wir hinunter an den Messenischen Golf. Entlang der fruchtbaren Schwemmlandebene führt unsere Route in die für ihr hervorragendes Olivenöl berühmte Stadt Kalamata, das kulturelle Zentrum Messeniens. Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Kalamata – Areopoli (ca. 75 Rad-Km | ca. 1.500 Hm)
Heute radeln wir entlang der faszinierenden Küste der „Wilden Mani“. Der mittlere der drei südlichen „Finger“ des Peloponnes ist der ursprünglichste – ein Gebiet voller Geschichte und wilder Schönheit. Wir erreichen den malerischen Ort Kardamili und das durch Alexis Zorbas bekannte Fischerdorf Stoupa. Weiter geht es mit herrlichen Ausblicken auf die Küste nach Areopoli, unserem heutigen Etappenziel. Das kleine Städtchen besticht durch seine festungsartigen Wohntürme, die typisch für die Mani sind. Fast der gesamte Ort steht unter Denkmalschutz. Abendessen und Übernachtung.
7. Tag: Areopoli – Gythio (ca. 85 Rad-Km | ca. 1.450 Hm)
Nach dem Frühstück führt unsere Route südwärts zur berühmten Grotte Pirgos Dirou. Mit Booten gleiten wir durch das geheimnisvolle Höhlensystem und bestaunen die beleuchteten Stalagmiten und Stalaktiten. Anschließend radeln wir rund um den südlichsten Punkt der Mani – eine Region, die von alten, verlassenen Dörfern und den typischen Turmhäusern geprägt ist. Nach einem kurzen Anstieg machen wir im kleinen Dorf Lagia eine wohlverdiente Pause, bevor uns eine herrliche Abfahrt erwartet. Abendessen und Übernachtung.
8. Tag: Gythio – Monemvasia (ca. 70 Rad-Km | ca. 700 Hm)
Wir folgen der Küstenlinie durch Lakonien. Unterwegs beeindruckt das an der Küste gestrandete Wrack des Frachters Demetrio. Das leicht wellige Profil lässt sich angenehm radeln. Höhepunkt des Tages ist zweifellos Monemvasia, das „Gibraltar des Ostens“. Der mächtige Felsen, 194 m hoch und 1,8 km lang, wurde um 583 n. Chr. besiedelt und diente lange Zeit als Festungsstadt zum Schutz vor Angreifern. Abendessen und Übernachtung.
9. Tag: Monemvasia – Mystras – Sparta – Stemnitsa (Kulturtag)
Heute widmen wir uns der Geschichte: Mit dem Bus geht es zum UNESCO-Weltkulturerbe Mystras und weiter nach Sparta. Die Ruinen der mittelalterlichen Stadt ziehen sich malerisch am Hang des Taygetos-Gebirges entlang. Vom höchsten Punkt bietet sich ein beeindruckender Blick über die lakonische Ebene. Die Geschichte Mystras beginnt im 13. Jh. mit dem Bau einer Festung; bald siedelten sich Menschen an den Hängen darunter an. Anschließend fahren wir weiter durch das Menalon-Gebirge bis in das idyllische Bergdorf Stemnitsa. Abendessen und Übernachtung.
10. Tag: Stemnitsa – Nafplio (ca. 100 Rad-Km | ca. 1.000 Hm)
Eine abwechslungsreiche Etappe erwartet uns: Von den Höhen des Menalongebirges rollen wir durch grüne Wälder hinunter nach Tripoli, Hauptstadt der Region Peloponnes. Weiter geht es ans Meer nach Paralia Astros, wo kleine weiße Häuser an den Hügeln kleben und Fischerboote im Hafen schaukeln. Durch Zitronen- und Olivenhaine radeln wir weiter nach Nafplio, die ehemalige Hauptstadt Griechenlands und schließlich unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.
11. Tag: Ausflug nach Epidauros (ca. 75 Rad-Km | ca. 700 Hm)
Vormittags steht Kultur auf dem Programm: Wir besuchen den archäologischen Park von Epidauros, ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe. Das großartige, in den Hang gebaute Theater aus dem 4. Jh. bot einst 14 000 Zuschauern Platz und ist berühmt für seine perfekte Akustik – selbst das Fallen einer Nadel ist in der obersten Reihe zu hören. Nach der Besichtigung radeln wir zurück nach Nafplio, folgen der Küste des Argolischen Golfs mit Ausblicken auf die vorgelagerten Inseln Psili, Platia und Romvi. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt. Abendessen und Übernachtung.
12. Tag: Nafplio – Loutraki (ca. 90 Rad-Km | ca. 750 Hm)
Wir verlassen Nafplio in nördlicher Richtung und radeln durch die berühmte Weinregion Nemea. Nach einer spannenden Besichtigung der antiken Stätte von Korinth erreichen wir den imposanten, 6,3 km langen Kanal von Korinth, der zwischen 1881 und 1893 in den Fels geschlagen wurde. Die bis zu 84 m tiefen Wände dieser gewaltigen Schlucht sind beeindruckend. Nach der Überquerung des Kanals sind es nur noch wenige Kilometer bis Loutraki. Abendessen und Übernachtung.
13. Tag: Loutraki – Piräus (ca. 75 Rad-Km | ca. 450 Hm)
Wir radeln nochmal am Kanal von Korinth entlang an den Saronischen Golf und folgen der Küstenlinie nach Osten. Wir setzen mit der Fähre auf die Insel Salamis über, die größte Insel im Saronischen Golf. Sie liegt nur etwa zwei Kilometer von der Küste Piräus entfernt und ist auch bekannt durch die Seeschlacht von Salamis 480 v. Chr. Hier auf der Insel erleben wir Griechenland so wie man es sich vorstellt, Buchten und Strände, darin liegen kleine Boote und an den Promenaden sind typische Tavernen. In Sichtweite liegt schon Piräus, der antike Hafen von Athen, den wir mit einer weiteren Fähre auf das Festland von Griechenland erreichen. Hotelbezug für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.
14. Tag: Stadtbesichtigung Athen
Der Vormittag gehört der quirligen hellenischen Metropole. Wir fahren vorbei an den Säulen des größten griechischen Tempelbaus, dem Tempel des Olympischen Zeus, am Stadion, dem Nationalgarten, eine Oase der Ruhe, zur bedeutendsten Attraktion Griechenlands, der Akropolis. Die klassischen Bauten im dorischen, ionischen und korinthischen Stil verliehen dem antiken Athen Glanz und Ruhm weit über die Grenzen Attikas hinaus. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
15. Tag: Heimreise
Bustransfer zum Flughafen, Heimreise.