„S'Elsass isch unser Ländel, m'r heve's fescht am Bändel.“ Gerne zitiert der gebürtige Elsässer Joseph Specht dieses Lied, wenn er mit Begeisterung durch seine Heimat führt. Die Zeit lässt sich jedoch nicht aufhalten. Hier wie anderswo uniformisiert der Fortschritt Menschen und Mentalitäten. Das Elsass, weltoffen und traditionsbewusst, stellt sich dieser Realität, geht zwischen Deutschland und Frankreich seine eigenen Wege, bewahrt seine Seele, geschmiedet durch wechselhafte Jahrhunderte, geprägt durch eine solide Bodenständigkeit und durch seine Kinder, unbekannte und illustre, eigene und „hergelaufene“: Beatus Rhenanus, Ettore Bugatti, Silbermann, Hansi Lalique. Auf diesen Spuren werden Sie in diesen ersten Frühlingstagen gehen.
Besonderheiten und Höhepunkte:
- Kloster Odilienberg
- Lalique-Museum in Wingen-sur-Moder
- Elsässische Weinstraße mit Weinprobe
1. Tag Molsheim, Rosheim und Odilienberg
Ihre erste Etappe ist das malerische alte Städtchen Molsheim. Hier besichtigen Sie nicht nur das Kartäusermuseum und die Stiftung Ettore Bugatti, sondern auch die bekannte Jesuitenkirche aus dem 17. Jh.. Weiterfahrt nach Rosheim. Die kleine Stadt träumt heute noch von einer großen Vergangenheit. Das Mittagessen nehmen Sie in einem elsässischen Restaurant ein. Nachmittags Fahrt zum Odilienberg. Entdeckungsspaziergang durch das Kloster, zur sehr bekannten Heidenmauer und zum Odilienbrunnen. Fahrt nach Andlau zu Ihrem Hotel.
2. Tag Chagall und Lalique
Über malerische Vogesenstraßen erreichen Sie Sarrebourg, berühmt für das gigantische Chagallfenster „La Paix“. Nach der Mittagspause Fahrt in das andere Elsass, ins „Krumme“. Dieses hügelige Gebiet im Westen der Vogesen ist wenig bekannt. Dort entdecken Sie das neue, wunderbar angelegte „Lalique-Museum" in Wingen-sur-Moder. Das Werk des berühmten Glaskünstlers René Lalique ist hier der Öffentlichkeit in seinem ganzen Facettenreichtum zugänglich.
3. Tag Sélestat und Elsässische Weinstraße
Fahrt auf der malerischen Weinstraße zu den Dörfern Riquewihr und Kaysersberg. Die Mittagspause verbringen Sie im Weinstädtchen Ribeauvillé. Nachmittags Stadtbesichtigung von Sélestat und Führung durch die berühmte Humanistische Bibliothek. Nach vollständiger Renovierung durch den Stararchitekten Rudy Ricciotti wurde sie 2018 wiedereröffnet. Sie zählt seit 2011 zum UNESCO-Welterbe. Weinprobe bei einem Winzer in Andlau.
4. Tag Hohkönigsburg und Ebersmünster
Fahrt zur Hohkönigsburg. Die mächtige Burg auf dem langgestreckten Bergrücken über der Rheinebene gehört zu den größten Sehenswürdigkeiten des Elsass. Sie bietet eine herrliche Sicht über die ganze Rheinebene. Anschließend Fahrt durch die malerische Frühlingslandschaft des Ried. Mittagessen in einem sehr guten Restaurant in Ebersmünster. Zum Abschluss, bevor Sie Ihre Heimreise antreten, erwartet Sie noch ein kleines Konzert auf der Silbermann-Orgel der Barockkirche.
Mindestteilnehmerzahl: min. 15 Personen
Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter bis 21 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Stornostaffel A
Reiseveranstalter ist Heideker Reisen.