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Hirsch Reisen

Hirsch Reisen
76133 Karlsruhe

1870/71 und seine Folgen

Termin: 25.04.2019 - 28.04.2019 - 4 Tage
Preis ab: 595 €
Abfahrtsort: Wählen Sie aus 4 möglichen Zustiegen
 

Leistungen

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 3 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder im Hotel
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Eintrittsgelder

Min. 12, max. 29 Teilnehmer

Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, Hinweise zur Barrierefreiheit und weitere wichtige Informationen finden Sie unter Wichtige Informationen.

Hinweis zu den Abfahrtszeiten

Die exakte Abfahrtszeit erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen ca. 10-7 Tage vor Antritt der Reise. In den meisten Fällen sind dem Veranstalter die Abfahrtszeiten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt.

Reiseverlauf

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4 weitere Bilder
  • Belagert, annektiert, befreit: Elsass und Lothringen verstehen
  • Das strahlende Metz und seine wechselvolle Geschichte
  • Sedan: Die Schicksalsschlacht in der Literatur

Geschichte Europas

Der deutsch-französische Krieg 1870/71 beendete eine lange Friedensperiode und leitete eine Phase des aggressiven Nationalismus ein, die beinahe mit der Selbstvernichtung Europas endete. In Politik und Literatur haben die damaligen Ereignisse tiefe, lang nachwirkende Spuren hinterlassen. Wir suchen die Schauplätze in Ostfrankreich auf und erkunden dabei die drei unterschiedlichen Teilregionen des "Grand Est“: Elsass, Lothringen und Champagne-Ardennes.

1. Tag: Schlachtfelder im Elsass
Mannheim 5.30 Uhr - Karlsruhe 7.00 Uhr - unser erstes Ziel ist das nahe elsässische Städtchen Lauterbourg. Hier gelang es einer Fernpatrouille unter Leitung des Grafen Zeppelin im Juli 1870 die feindlichen Linien zu durchbrechen. Im Weiler Schirlenhof sehen wir, wo es unter seinen Männern bei einem Schusswechsel mit französischen Soldaten die ersten Kriegstoten gab. Anschließend informieren wir uns auf dem Geisberg bei Wissembourg über das erste größere Gefecht dieses Krieges, über das politische und literarische Echo darauf sowie die wechselvolle Geschichte der vor Ort aufgestellten Denkmäler. Wir unternehmen eine Rundfahrt über das Schlachtfeld von Woerth-Froeschwiller (mit Ausstiegen), wo an nur einem Tag fast 20.000 Menschen ihr Leben ließen. In der lothringischen Metropole Metz machen mittelalterliche Häuser aus honiggelbem Jaumont-Kalkstein den Charme der Altstadt aus.

2. Tag: Metz in Krieg und Kaiserreich
Metz - wir beginnen den Tag mit einer Rundfahrt durch das wilhelminische Viertel von Metz, das nach der Annexion der Stadt im Jahr 1871 errichtet wurde und deren Topografie bis heute prägt. Weiter geht es durch das Metzer Weinland (Côtes de Moselle) nach Gravelotte, wo im August 1870 die mit 30.000 Toten blutigste Schlacht des ganzen Krieges tobte. Wir sehen das Beinhaus, in dem Franzosen und Deutsche gemeinsam in einem "Kameradengrab“ ruhen, und besuchen das 2014 neu eröffnete Musée de la guerre de 1870, das einzige seiner Art in Frankreich. Zum Mittagessen kehren wir nach Metz zurück. Nachmittags erkunden wir das Zentrum jener Stadt, wo Marschall Bazaine nach der Schlacht von Gravelotte mit über 150.000 Soldaten eingeschlossen wurde. 40.000 starben während der dreimonatigen Belagerung, die übrigen kamen nach der Kapitulation in deutsche Kriegsgefangenschaft. Natürlich bleibt genügend Zeit, auch die Kunstschätze der Moselstadt zu bewundern, wie die wunderschöne Kathedrale St-Etienne mit ihren über 6000 m² Glasfenstern aus allen Epochen.

3. Tag: Sedan und die Ardennen
Metz - durch das schöne Maastal fahren wir über Verdun Richtung Ardennen. In Bazeilles, das von den französischen Soldaten "bis zur letzten Kartusche“ verteidigt wurde, sehen wir das Beinhaus, in dem mehrere Tausend Gefallener beider Seiten ihre letzte Ruhe fanden. Nach der Mittagspause in der benachbarten Festungsstadt Sedan erkunden wir deren Zentrum und sehen die mächtige Burganlage. Natürlich wird auch an die entscheidende Schlacht vom 1. und 2. September 1870 erinnert, über die unter anderem Emile Zola und Theodor Fontane geschrieben haben. Ein Abstecher führt uns anschließend in das Dorf Donchéry, wo Kaiser Napoleon III. am 2. September 1870 dem Grafen Bismarck die Kapitulation anbot – als "Sedan-Tag“ ging dieses Datum in die deutsche Geschichte ein. Auf der Rückfahrt sehen wir im Bus ein Dokudrama über den deutsch-französischen Krieg, der Orte behandelt, die wir am nächsten Tag besuchen werden.

4. Tag: Die Zitadelle von Bitche
Metz - heute besuchen wir das Schlachtfeld auf den Spicherer Höhen bei Saarbrücken. Von dort geht es weiter nach Bitche, dessen eindrucksvolle Zitadelle 1870/71 allen Eroberungsversuchen widerstand und selbst nach dem Waffenstillstand nicht zur Kapitulation bereit war. Erst im März 1871 übergab Kommandant Teyssier die Festung den bayerischen Belagerern. Nach der Mittagspause besuchen wir diesen für die französische Geschichte bedeutsamen Ort. Unter anderem sehen wir ein hervorragendes Modell der Festung aus dem Jahr 1794, das 1815 von General Blücher entwendet und 1903 von Kaiser Wilhelm II. zurückgegeben wurde. Anschließend kehren wir nach Karlsruhe (ca. 19.30 Uhr) und Mannheim (ca. 20.30 Uhr) zurück.

Ihr Hotel
Sie wohnen im ****Sterne NOVOTEL im historischen Zentrum von Metz. Die geräumigen Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über Bad oder Dusche und WC, Klimaanlage, Telefon und gratis WLAN. Die Einzelzimmer sind Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Der Wellnessbereich sorgt für Entspannung. Morgens erwartet Sie ein kontinentales Frühstücksbuffet. Die Abendessen (falls gebucht) werden in Restaurants in der Nähe eingenommen. In der gemütlichen Hotelbar können Sie den Abend bei einem Glas Wein oder einem lothringischen "Mirabelle“ ausklingen lassen.

 

Zubuchbare Optionen

Halbpension 80 €

Hotelinformationen Novotel Centre Metz (mehr Infos...)

Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC 595 €
Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC 715 €
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Allgemeine Hinweise:

1) Veranstalter : Hirsch Reisen

2) Pass- und Visumerfordnernisse Bei allen Reisen - soweit in der jeweiligen Reiseausschreibung nicht anders angegeben - ist für EU-Bürger das Mitführen des Personalausweises bzw. des Reisepasses ausreichend.

3) Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität Die angebotenen Pauschalreisen und Tagesfahrten sind im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität dann nicht geeignet, sofern ein Ein- bzw. Aussteigen in bzw. aus dem Bus nicht ohne fremde Hilfe möglich ist.


 

weitere Busreise Abfahrtsorte:

Eggenstein-Leopoldshafen | Karlsruhe | Mannheim

 
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