Reiseverlauf:1. Tag: Deutschland - KiewLinienflug mit Czech Airlines von Düsseldorf über Prag nach Kiew, in die Hauptstadt der Ukraine (andere Abflughäfen auf Anfrage). Begrüßung durch die deutschsprachige, ukrainische Reiseleitung. Bei einer Stadtrundfahrt erhalten Sie erste Eindrücke der Hauptstadt.
Abendessen im Hotel und 2 Übernachtungen.
2. Tag: Kiew - Stadt der goldenen KuppelnDas alte Kiew, die heutige Obere Stadt, wird als Mutter der russischen Städte betrachtet. Wunderschön ist ihre Lage, auf einem hohen Hügel am Westufer des Dnjepr gelegen. Sie sehen die Wladimir-Kathedrale und das Goldene Tor (Historische Festung der „Kiewer Rus“). Die prächtige Sophienkathedrale (UNESCO-Kulturdenkmal) wurde im Stil der berühmten „Hagia Sofia“ von Konstantinopel errichtet und zählt zu den imposantesten Bauten des altrussischen Kulturkreises. Sie kommen zum Michaelsplatz mit dem Michaelskloster und bummeln entlang der Andreassteige. Sie ist eine der ältesten Kiewer Straßen, auch „Monmartre“ genannt, mit zahlreichen Kunstgalerien und Geschäften, und führt von der Ober- zur Unterstadt.
Während einer anschließenden Rundfahrt sehen Sie die verschiedenen Stadtteile und kommen zum Parlament, zum Marienpalast und zu einem schönen Aussichtspunkt mit Blick über den Dnjepr.
Genießen Sie heute ein Abendessen in einem landestypischen Restaurant.
3. Tag: Kiew - JaltaVormittags besichtigen Sie das im 11. Jh. gegründete Höhlenkloster Lawra Petschersk (UNESCO-Kulturdenkmal), welches wegweisend für die Entwicklung der altrussischen Kunst war und als ehrwürdigstes Kloster der russischen Geschichte gilt. Im Anschluss Besuch der Dreifaltigkeits-Torkirche aus dem 12. Jh., der Maria-Entschlafens-Kathedrale und der Schatzkammer mit Skythen Gold. Danach geht es weiter zur unteren Lawra und durch das Höhlenlabyrinth, in dem Mönche und berühmte Persönlichkeiten bestattet wurden.
Nach einem gemeinsamem Mittagessen bleibt Ihnen noch etwas Zeit zur freien Verfügung, bevor Sie nach Simferopol, in die Hauptstadt der Halbinsel Krim, fliegen. Bustransfer zum bekannten Kurort Jalta. Hotelbezug für 3 Übernachtungen.
4. Tag: Jalta - Perle der KrimSeit Anfang des 19. Jh.s zog es Adel, Kaufleute und Künstler in diesen Kurort zwischen Krimbergen und Schwarzem Meer. Den Glanz der Epoche spiegeln heute noch die vielen Grünanlagen und die wunderschöne Altstadt mit ihren stuckverzierten und pastellfarbenen Fassaden wider. Sie sehen den Livadija-Palast, die ehemalige Sommerresidenz des letzten russischen Zaren Nikolaus II. und Ort der Jalta-Konferenz 1945.
Fahrt nach Alupka und Besuch des wunderschön gelegenen Woronzow-Palastes (heute Kunst- und Architektur-Museum). Genießen Sie aus dem Wintergarten und von der Terrasse des Palastes den großartigen Ausblick über das Meer. Mittagessen mit schönem Blick auf das "Schwalbennest", die Prunkvilla eines exzentrischen Ölmillionärs und Wahrzeichen der Südkrim.
Sie beschließen den Tag mit einer Weinprobe in Massandra, dem Zentrum der Weinherstellung auf der Krim.
5. Tag: Sewastopol - Heimathafen der SchwarzmeerflotteTagesausflug entlang der malerischen Steilküste nach Sewastopol. Der Krimhafen war Hauptstützpunkt der sowjetischen Schwarzmeerflotte. Sie sehen die Ruinen der antiken Stadt Chersones von Taurien, Ausgrabungsstätte einer griechischen Siedlung von 422 v. Chr., und die wieder aufgebaute Vladimirkathedrale, Ausgangspunkt für die Christianisierung Russlands.
Sie können außerdem Beispiele stalinistischer Prunkarchitektur bestaunen und kommen zum Hafen. Dort besuchen Sie das Panorama "Die Verteidigung Sevastopols 1854 - 1855", ein 140 m langes Rundgemälde zum Krimkrieg. Erleben Sie anschließend eine Bootsfahrt durch den Hafen. Abendessen in einem Restaurant.
6. Tag: Bachtschissaraj - ein Hauch von OrientSie kommen nach Bachtschissaraj, ehemalige Hauptstadt des Krim-Kahnats und Zentrum der drei Krim-Religionen Islam, Judentum und Christentum. Der Palast der Khane verbindet in einer einzigartigen Mischung Elemente aus der Baukunst der Osmanen, der Araber und der Renaissance und gilt als einzigartiges Kulturdenkmal krimtatarischer Geschichte. Erleben Sie ein Flair wie aus 1001 Nacht!
Anschließend Weiterfahrt nach Kherson und 1 Übernachtung. Abendessen in einem landestypischen Lokal.
7. Tag: Odessa - Perle des Schwarzen MeeresWeiterfahrt nach Odessa. Bei einer Stadtrundfahrt bekommen Sie einen ersten Eindruck von Odessa, Kurort und Hafenstadt am Schwarzen Meer. Südländisches Flair und ein buntes Völkergemisch prägen die Stadt, die noch deutlich die Charakteristika des Ausbauplanes von Katharina II. trägt.
Adelspaläste und prächtige Jugendstilbauten säumen den Primorskij-Boulevard. Sie stehen auf der Treppe, die durch Sergej Eisensteins Film „Panzerkreuzer Potemkin“ unsterblich wurde und das Wahrzeichen der Stadt darstellt. Sie mündet in den Prymors’kyi Boulevard mit einem reizvollen, klassizistischen Bauensemble. Im Mittelpunkt steht das Denkmal für Emmanuel Richelieu, den ersten Stadtverwalter von Odessa. An dem prächtigen Boulevard befindet sich auch die ehemalige Residenz des Grafen Voroncov mit einer imposanten Säulenfassade und die ehemalige Börse, die heute als Sitz der Stadtregierung dient.
2 Übernachtungen.
8. Tag: OdessaAm Kathedralen-Platz sehen Sie die unter Stalin zerstörte und seit 1999 wieder aufgebaute orthodoxe Verklärungskathedrale. Sie sehen zudem die griechische Dreieinigkeitskirche, die 1795 gegründet wurde, und die Maria-Himmelfahrts-Kathedrale.
Besuch der neu restaurierten deutsch evang.-lutherischen Kirche und Möglichkeit zu einem Gespräch.
Anschließend besuchen Sie das in einem alten Adelspalast untergebrachte Kunstmuseum. Genießen Sie danach ein kleines Privatkonzert und ein Glas Sekt in der stimmungsvollen Grotte des Museums.
Lassen Sie bei einem Abschieds-Abendessen die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren.
9. Tag: Odessa - DeutschlandJe nach Abflugszeit Besuch des jüdischen Zentrums "Migdal Shorashim" und des jüdischen Museums. Danach Fahrt zum Flughafen nach Odessa und Rückflug über Prag nach Deutschland.