| Termin: | 30.05.2012 - 10.06.2012 - 12 Tage |
| Preis ab: | 1300 € |
| Abfahrtsort: | |
| Zustieg: | Reiseushaltestelle am Hauptbahnhof |
RADFAHREN PUR GENIESSEN SIE MIT UNS DIE HERRLICHE LANDSCHAFT DER MASUREN. WEITAB VOM ALLTAGSTRESS ERLEBEN SIE BEI DIESE REISE MASUREN AUS EINER ANDEREN SICHT.
Geographie
Masuren ist eine Landschaft im Nordosten Polens. Sie bildet den Hauptteil des Masurischen bzw. Preußischen Landrückens und umfasst, ohne geographisch oder historisch exakt abgrenzbar zu sein, die in der Eiszeit entstandene Endmoränen-, Grundmoränen- und Seenlandschaft zwischen der Kernsdorfer Höhe (Dylewska Góra) im Südwesten und der Seesker Höhe (Szeska Góra) im Nordosten.
Masuren wird häufig mit dem - seit 1945 polnischen - Süden der ehemaligen deutschen Provinz Ostpreußen gleichgesetzt, ist mit diesem jedoch nur teilweise deckungsgleich und vom Ermland (Warmia), mit dem es die landschaftlichen Reize und große Teile seiner Geschichte teilt, zu unterscheiden. Polnische und deutsche Forschung stimmen heute darin überein, dass der Region Masuren, die zu den ehemaligen preußischen Regierungsbezirken Allenstein (poln. Olsztyn) bzw. Gumbinnen (russ. Gusev) gehörenden Kreise Johannisburg (poln. Pisz), Lötzen (Gizycko), Lyck (Elk), Neidenburg (Nidzica), Oletzko (ab 1933: Treuburg; poln. Olecko), Ortelsburg (Szczytno) und Sensburg (Mragowo) sowie Teile der Kreise Angerburg (Wegorzewo), Goldap (Goldap) und Osterode (Ostróda) zuzurechnen sind.
Mauersee Bromberger Heide Masurischer Kanal
Landschaftlich wird das waldreiche Masuren v. a. durch die zahlreichen Seen der Masurischen (Pojezierze Mazurskie) und der Lycker Seenplatte (Pojezierze Elckie) geprägt. Die größten Seen Masurens sind der Spirdingsee (jezioro Sniardwy) mit einer Fläche von 113,8 km² und der Mauersee (jezioro Mamry) mit einer Fläche von 104,4 km². Südlich des Seengebiets liegen mit Kiefernwäldern bestandene Heidesandgebiete, wie die Johannisburger Heide (Puszcza Piska). Die durchschnittlichen Temperaturen im Januar betragen ca. –4 bis –3 °C und im Juli 16,5–18 °C. Die Summe der jährlichen Niederschläge beläuft sich auf ca. 650-750 mm. Die Region wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt, im Sommer ist sie das Ziel zahlreicher polnischer und ausländischer Touristen.
Geschichte
1226 bat der polnische Seniorherzog Konrad von Masowien den Deutschen Orden um Hilfe gegen die heidnischen Prußen, die damals auch Sassen, Lubava, Barta, Galinden und Sudauen (die späteren Landschaften Masurens) besiedelten. Der Orden wurde erst tätig, nachdem ihm 1226 der römisch-deutsche Kaiser Friedrich II. und 1230 Konrad von Masowien die unumschränkte Hoheit über alle zu erobernden Gebiete garantiert hatte. Im 13. Jahrhundert unterwarf der Deutsche Orden die baltisch-prussischen Stämme der Sudauer und Galinder und siedelte Sudauer nach dem Samland und dem Memelland um. In das Gebiet des jetzigen Masuren wanderten Siedler aus Westfalen und Niedersachsen ein, die der Deutsche Orden angeworben hatte. Nach mehreren Kriegen zwischen dem Orden auf der einen, dem Königreich Polen und dem Preußischen Bund (deutsche Städte im Ordensland) auf der anderen Seite musste der Orden im 2. Thorner Frieden 1466 den Westteil seines Herrschaftsgebietes an die polnische Krone abtreten und sich mit dem Rest, zu dem auch (das allerdings erst seit dem 18. Jh. so genannte) Masuren gehörte, polnischer Lehenshoheit unterstellen. 1525 wurde dieser Ordensstaat unter Albrecht von Brandenburg-Ansbach auf Anraten Luthers protestantisch. Er wurde, wiederum unter polnischer Lehenshoheit, zum weltlichen Herzogtum Herzogtum Preußen. In der späten Ordenszeit und der frühen herzoglichen Zeit wurden die bisher dünn besiedelten Teile Preußens mit Litauern (Preußisch-Litauen) und Masowiern (Masuren) besiedelt. Nach der Reformation rissen deren Verbindungen nach Polen weitgehend ab. Das Herzogtum Preußen wurde 1648 in Personalunion mit dem Kurfürstentum Brandenburg verbunden und 1660 durch den Vertrag von Oliva aus der polnischen Lehenshoheit gelöst. Da Preußen nun weder dem König von Polen noch dem Heiligen Römischen Reich unterstand, konnte der regierende Kurfürst für Preußen die Königswürde erwerben und sich 1701 in Königsberg alsFriedrich I. zum König in Preußen krönen.
Pension Yaga
Wilkasy bei Gizycko, dem ehemaligen Lötzen, inmitten der großen Masurischen Seen, ist idealer Ausgangspunkt für unsere Radtouren. Sternförmig geht es von hier aus in alle Richtungen. 6 Übernachtungen sind hier in der Regel vorgesehen. Wir logieren in einer Pension der “Extraklasse:”: die Pension Yaga ist ein ideales Quartier für Radler. Am Morgen gibt es ein reichhaltiges Frühstück. Nach der Radtour kann man sich im gut gepflegten Garten entspannen und auf das ausgezeichnete Essen freuen. Alle Zimmer sind vor kurzem renoviert worden und bieten alles, was Radler brauchen. Besonders hervorzuheben sind die Herzlichkeit und die Gastfreundschaftlichkeit von Jadwiga und Andrzej Bialowas, die sich um alles kümmern