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Busreisen

Busreise Klassiker. Mit dem Bus nach:

Reisedetails

Busreise Orgeln in Berlin und Brandenburg NEU

Termin: 28.05.2012 - 03.06.2012 - 7 Tage
Preis ab: 995 €
Abfahrtsort:
Zustieg: Busparkplatz Tankst. Autobahn-Raststätte Ostseite
 
 
 

Berlin, Brandenburg

  • Mutterkirche der Mark - der Dom zu Brandenburg
  • Orgeln im Schloß Charlottenburg
  • Unbekannte Uckermark

Orgeln vom Barock bis heute

In Berlin, seit 1991 wieder deutsche Hauptstadt, wird man ständig mit Zeugnissen einer Geschichte konfrontiert, die uns ganz unmittelbar berührt. Von der reichen Musikkultur der Metropole künden einige stattliche Orgeln, von denen zwei bis in den Umkreis von Johann Sebastian Bach zurückreichen. Ein Ausflug in die Mark Brandenburg wird einen sehr abgelgenen Winkel Deutschlands erschließen, der sich durch großen landschaftlichen Reiz auszeichnet. Auf Hin- und Rückfahrt werden in Brandenburg, Potsdam, Wittenberg und Leipzig Orte berührt, deren große geschichtliche Bedeutung bis heute spürbar ist.

1. Tag: Mit Albrecht dem Bären fing alles an
Karlsruhe Abfahrt 6.00 Uhr - Fahrt auf der Autobahn über Mannheim - Frankfurt - Kassel - Braunschweig und Magdeburg nach Brandenburg. Die Eroberung des auf einer Havelinsel gelegenen Brennabor in den Jahren 928/29 durch Heinrich I. bedeutete den Beginn germanischer Siedlungen im slawischen Raum östlich der Elbe. Die malerisch an der Havel gelegene Stadt ist reich an Baudenkmälern der norddeutschen Backsteingotik, die Sie während einer kleinen Stadtführung kennenlernen. Den Abschluss des Tages bildet der als „Mutterkirche der Mark“ bezeichnete Dom St. Peter und Paul. Sie hören die 1722-25 von dem Silbermann-Schüler Joachim Wagner erbaute und vorzüglich erhaltene Orgel – ein erster Höhepunkt dieser Reise.

2. Tag: Ein Hauch von Preußens Gloria
Brandenburg - Fahrt nach Potsdam und Besuch der Friedenskirche, die der mit Mendelssohn verbundene Friedrich Wilhelm I. ab 1844 im Stil frühchristlicher Basiliken anlegen ließ. Die San Clemente in Rom nachempfundene Anlage mit Campanile – malerisch an einem künstlichen See gelegen – zeigt das reizvolle Architekturbild des frühen preußischen Historismus. In der Kirche erfreut eine vorzügliche Orgel von Gerald Wöhl aus Marburg, die mit Beispielen aus der reichen Potsdamer Musikgeschichte vorgestellt wird. Anschließend bleibt etwas Zeit für einen Spaziergang, um das in der Nähe gelegene berühmte Schloss Sanssouci in Augenschein zu nehmen. Am Nachmittag werden Sie in Berlin im Schloss Charlottenburg erwartet. Hier erklingt in der Eosanderkapelle die vielgerühmte Rekonstruktion einer Schnitger-Orgel, die in den 1970er Jahren die Werkstatt Schuke aus Potsdam geschaffen hatte. Danach werden auf einer Rundfahrt mit Siegessäule, dem Kulturforum (Philharmonie), dem Brandenburger Tor, Reichstag und Bundeskanzleramt erste Highlights der deutschen Metropole zu sehen sein. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel (Beschreibung siehe Seite 264) in Charlottenburg, dem Zentrum des alten „West-Berlin“.

3. Tag: Vom Zoo zum Alex…
Berlin - der heutige Tag ist ganz der quirligen Metropole und seinen Orgeln gewidmet. Um die Wende zum 20. Jh. war Berlin längst zur Millionenstadt herangewachsen. In zahlreichen Kirchen und Orgelneubauten spiegelte sich das künsterlische Streben der Zeit. Besonderes Ansehen genießt die Auenkirche in Berlin Wilmersdorf. Hier ist nahezu vollständig eine Orgel erhalten, die dem Klangideal der Zeit um Max Reger entspricht. Der kühne Neubau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche – ein Werk des einstigen Karlsruher Hochschullehrers Egon Eiermann – ist zu einem eindringlichen Symbol deutscher Nachkriegsgeschichte geworden. Hier brodelt der Verkehr des Berliner Westens. Eine kurze Fahrt wird Sie ins Zentrum des Ostens versetzen. „Berlin Alexanderplatz“ ist der Titel des berühmten Romans von Alfred Döblin. Auch ein Spaziergang durch das nahe gelegene Nikolaiviertel, die Urzelle der Stadt, bietet sich an. In der Marienkirche, einem der wenigen mittelalterlichen Bauten der Stadt, erfreuen französisch inspirierte Klänge und der schöne Prospekt einer barocken Orgel. Zum Abschluss des Tages Besuch des Berliner Doms, ein Prunkbau Wilhelms II. Der dortige Organist wird die im Jahre 1905 vollendete Sauer-Orgel, die drittgrößte Kirchenorgel Deutschlands, vorführen.

4. Tag: Auf Fontanes Spuren
Berlin - unter den Landschaften Brandenburgs ist die wald- und seenreiche Uckermark wohl am wenigsten bekannt. Wegen ihrer Abgelegenheit steht diese Gegend aber bei den Berlinern in besonderem Ansehen. In zwei kleinen Dörfern am „Rand der Welt“, in Ringenwalde und Sternhagen, werden mit Kurzprogrammen bemerkenswerte und gut restaurierte Orgeln vorgestellt. In Angermünde, der einzigen Stadt entlang der Oderlinie, die durch die russische Invasion 1945 nicht zerstört wurde, erfreut in der gotischen Marienkirche eine großartige barocke Orgel – von Joachim Wagner 1742 - 44 erbaut. Am Nachmittag begegnen Sie im ehemaligen Kloster Chorin einem gotischen Bauwerk von herausragendem Rang. Es wurde durch die Romantik neu entdeckt und fand seitdem ungebrochene Wertschätzung. Rückfahrt nach Berlin.

5. Tag: Die Hauptstadt aus einer anderen Perspektive
Berlin - Freiheitsglocke und Kennedyplatz erinnern daran, welche Bedeutung Berlin-Schöneberg für die deutsche Nachkriegsgeschichte besaß. Eine monumentale Orgel schmückt die St. Matthiaskirche, die größte katholische Kirche des einstigen West-Berlin. Nach kurzer Fahrt ist die ab 1747 errichtete Hedwigskathedrale erreicht. Sie hat so gar nichts Barockes an sich, ihr Kuppelbau hängt aber mit dem von St. Stephan in Karlsruhe zusammen. Der Wiederaufbau beider Bauwerke geschah in gegenseitiger Beeinflussung. Wie einst St. Stephan ziert auch diesen Bau eine große Klais-Orgel. Wieder in Charlottenburg besteigen Sie ein Schiff, das Sie in beschaulicher Fahrt auf der Spree ins Zentrum geleitet. Nach einer Pause in den Hackeschen Höfen bietet der Nachmittag einen musikalischen Höhepunkt: Die Orgel, die 1755 für Prinzessin Anna Amalie von Preußen, eine Schwester Friedrichs des Großen, erbaut wurde und für die Carl Philipp Emanuel Bach komponierte, hat alle Zerstörungen überdauert und befindet sich heute bestens restauriert in der Kirche „Zur frohen Botschaft“ in Berlin-Karlshorst. Der Rest des Nachmittags steht im Zentrum zur freien Verfügung. Für den Abend empfehlen wir die Deutsche Oper Charlottenburg (Figaros Hochzeit) oder den FriedrichstadtPalast (Show-Palast)

6. Tag: Nochmals „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“
Berlin - kaum hundert Kilometer südlich von Berlin besuchen Sie mit der märkischen Kleinstadt Luckau den nördlichsten Ort der einst zu Böhmen gehörenden Niederlausitz. Erstaunt erfährt man, dass der riesige Bau der Nikolaikirche auf Kaiser Karl IV. zurückgeht, der damit eine Art Außenposten des Prager Doms schuf. Ein riesiger barocker Orgelprospekt von Christoph Donati aus den Jahren 1672/73 schmückt den Raum. In Großkmehlen, am südlichsten Rand des heutigen Landes Brandenburg, wird ein längerer Aufenthalt eingelegt. Das Adelsgeschlecht derer von Brause ließ die Kirche ehrgeizig ausschmücken. Deshalb konnte hier Gottfried Silbermann 1718 eine ausgesprochen stattliche Orgel errichten. Die Weiterfahrt wird kurz in der malerischen Kleinstadt Herzberg unterbrochen. Abends ist Wittenberg erreicht. Die kleine Stadt erreichte weltgeschichtliche Bedeutung. Regers Phantasie „Eine feste Burg ist unser Gott“, ist die wohl trefflichste Huldigung an den Genius loci, Martin Luther.

7. Tag: „Mein Leipzig lob ich mir“
Wittenberg - schon bald wird die Rückreise unterbrochen. Aus Zschortau, nördlich von Leipzig, wurde unser Organist unlängst daran erinnert, dass die Restaurierung der kostbaren von Bach begutachteten Orgel durch eine Hirsch Reise im Jahre 1994 ausgelöst wurde. Kurze Führung im Leipziger Stadtzentrum. Anschließend soll Orgelmusik auf dem grandiosen Instrument in der Leipziger Nikolaikirche den musikalischen Abschluss bilden. Nach den Erlebnissen in Berlin komplettiert der Ort der friedlichen Revolution von 1989 auf würdige Weise die bewegenden Eindrücke, die diese Studienreise von der jüngsten deutschen Geschichte vermitteln will. Rückfahrt auf der Autobahn über Eisenach - Bad Hersfeld - Frankfurt und Mannheim nach Karlsruhe (Ankunft ca. 21.30 Uhr).

Orgelvorführungen und Reiseleitung:       Prof. Andreas Schröder
Flöte:                                                         Martina Huntgeburth
Traversflöte:                                              Christoph Huntgeburth Zum Zeitpunkt der Drucklegung waren noch nicht alle beschriebenen Orgelvorführungen gesichert. Änderungen müssen wir uns daher vorbehalten. 
 
 

Leistungen

  • Fahrt im ****Sterne FirstClass-Fernreisebus mit allem Komfort 
  • 6 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Abendessen am 1. und 6. Tag
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Kirchen- und Stadtführungen wie beschrieben
  • Orgelvorführungen
  • Schifffahrt am 5. Tag
In Abänderung der Allgemeinen Reisebedingungen müssen wir bei Stornierungen, die kürzer als 8 Wochen vor Reisebeginn erfolgen, den Gegenwert der Eintrittskarten in voller Höhe berechnen, falls wir diese nicht anderweitig verwerten können. Da wir die Eintrittskarten nach der Bestellung bezahlen müssen, enthält die Anzahlungsrechnung bereits den Betrag der Eintrittskarte.
 

Zubuchbare Optionen

Eintrittskarten der Kategorie 1. 95 €
Deutsche Oper am 1. Juni 2012

Eintrittskarten der Kategorie 1 72 €
Friedrichstadtpalast am 1. Juni 2012

 

Preise

Unterkünfte Preis

Orgelreise Berlin, Hotels
Doppelzimmer pro Person 995 €
Einzelzimmer 1195 €
 
 

Veranstalter: Hirsch Reisen

Busreise / Bus ab: Bruchsal - Eggenstein - Eigenanreise - Hockenheim Ost - Karlsruhe - Karlsruhe - Mannheim Mitte -

 
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