Reiseverlauf:1. Tag: Ankunft in WindhoekNach Ihrer Ankunft in Namibias Hauptstadt besichtigen Sie Windhoek, in der ca. 400.000 bunt gemischte Einwohner leben. Die Stadt liegt in einem weiten Talkessel des trockenen zentralen Hochlands auf knapp 1.700 m Höhe. Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein verträumtes Provinzstädtchen, doch beim genaueren Hinsehen zeigt sie sich als lebhaftes Handelszentrum. Im Rahmen einer kurzen Stadtrundfahrt durch Windhoek sehen Sie u.a. die Alte Feste, sowie das vom einem Berliner Bildhauer gestaltete Reiterdenkmal, die Christuskirche, eines der Wahrzeichen Windhoeks, das Parlamentsgebäude (auch "Tintenpalast" genannt) und vieles mehr. Auch nach Katutura, dem ehemaligen Ghetto der schwarzen Einwohner, wird Ihre Stadtrundfahrt Sie führen. (Wenn die Reiseteilnehmer mit unterschiedlichen Flügen und Ankunftszeiten in Windhoek ankommen, wird diese Stadtrundfahrt auf den 12. Tag verlegt.) Übernachtung im Tamboti Gasthaus o.ä.
Frühstück und Abendessen
2. Tag: Windhoek - Rehoboth - KalahariHeute führt Sie Ihre Reise in den tiefen Süden des Landes. Parallel zur Eisenbahnlinie fahren Sie durch gut erschlossenes Farmgebiet und passieren Rehoboth, den Hauptsitz der namibischen Volksgruppe der Baster. Hier steht ein Besuch des Museums auf dem Programm. Kurz hinter Rehoboth queren Sie den Wendedreis des Steinbocks. Danach geht es durch die Ausläufer der Kalahari Wüste. Eine halbtrockene Savannenlandschaft mit ihren vielen Gewächsen begleitet Sie. Lassen Sie sich von der Schönheit der Wüste verzaubern. Abendessen und Übernachtung in der Auob Lodge o.ä.
Frühstück und Abendessen
3. Tag: Kalahari - Namib WüsteNach den Eindrücken der Kalahari nehmen Sie heute die Fahrt Richtung Westen zur Namib Wüste auf, bekannt für ihr faszinierendes Dünenmeer, welches bis zur Westküste reicht. Sie haben die fakultative Möglichkeit, an einer frühen Wildbeobachtungsfahrt vor dem Frühstück teilzunehmen oder mit Ihrem Reiseleiter auf einen geführten Spaziergang zu gehen. Oder schlafen Sie aus und gehen Sie nach dem ausgiebiegen Frühstück eventuell noch auf eine optionale 4x4 Fahrt. Danach fahren Sie über den kleinen Ort Maltahöhe am Rande des Schwarzrandplateaus, bis zur wunderschön gelegenen Hammerstein Lodge o.ä. In Maltahöhe singt der Ama Buruxa Choir für Sie. Erkunden Sie einen der vielen Wanderwege der Lodge oder entspannen Sie einfach am Pool und genießen Sie optional zum Sonnenuntergang einen Sundownerdrink.
Frühstück und Abendessen
4. Tag: Namib Wüste - SossusvleiZeitige Abfahrt nach Sesriem, zu den wahrscheinlich höchsten Dünen der Welt im Namib Naukluft Park bei Sossusvlei. Das Sossusvlei ist eine Lehmsenke, die von Dünen umgeben ist, und nur in den Jahren, in denen der dort mündende Tsauchabfluß in seinem Auffanggebiet genug Regen erhält, mit Wasser gefüllt ist. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich bis über 300 m hohe Dünen mit scharfen Konturen, glatten Sandflächen und majestätischen "Gipfeln" inmitten eines schimmernden Perlenbands von Salzpfannen. Weiterhin werden Sie den Sesriem Canyon besichtigen. Es wird erzählt, dass der Name aus der Zeit stammt, in der man sechs Riemen von einem Ochsenwagen benötigte, um Wasser aus der Schlucht zu schöpfen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, so dass Sie sich vom frühen Aufstehen erholen können. Abendessen und Übernachtung in der Solitaire Country Lodge o.ä.
Frühstück
5. Tag: Sossusvlei - SwakopmundHeute fahren Sie durch den nördlichen Teil des Namib Naukluft Parks. Unterwegs besichtigen Sie die einzigartige Welwitschia Mirabilis, deren Hauptverbreitungsgebiet ein relativ schmaler Streifen entlang der Namib Wüste bis nach Südangola ist. Diese Pflanze kann bis zu 2000 Jahre alt werden und kommt allein mit der Nebelfeuchtigkeit aus. Weiterhin besuchen Sie die bizarre Mondlandschaft, ein zerrissenes, fast vegetationsloses Felstal des Swakop-Flusses, welches durch Erosion entstanden ist. Am Nachmittag erreichen Sie Swakopmund und es erfolgt eine kurze Stadtrundfahrt durch den beliebten Bade- und Ferienort. Das Städtchen Swakopmund wird häufig als ein Stück Deutschland am Rand der Wüste beschrieben. Zur deutschen Kolonialzeit hatte das Städtchen eine wichtige Funktion als Hafenstadt und die vielen alten Gebäude aus dieser Zeit geben dem Ort ein besonderes Flair. Der Rest des Nachmittags steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung in der Atlantic Villa o.ä.
Frühstück
6. Tag: SwakopmundDer heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können fakultativ z. B. an einer Bootsfahrt durch die Lagune in Walvis Bay teilnehmen. Robben und Delphine, welche die Boote begleiten, sorgen für eine unvergessliche Unterhaltung während der Fahrt. An Bord genießen Sie Sekt und frische Austern. Oder machen Sie einen Spaziergang entlang des kilometerlangen, einsamen Atlantikstrandes, bummeln Sie über den Holzschnitzermarkt in der Nähe des Leuchtturms oder erkunden Sie die zahlreichen kleinen Boutiquen und Souvenirläden. Übernachtung in der Atlantic Villa o.ä.
Frühstück und Abendessen
7. Tag: Swakopmund - Damaraland - TwyfelfonteinNach dem Frühstück Fahrt nach Damaraland. Besichtigung der geologisch interessanten Sehenswürdigkeiten im Damaraland.
Bei Twyfelfontein Besichtigung einer der größten Ansammlungen von Felsgravuren Afrikas. Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind. Höhepunkt ist der “Tanzende Kudu”, der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist.
Zwei weitere geologische Besonderheiten, die Sie ebenfalls besichtigen: die Orgelpfeifen, eine Reihe von Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt wurden, und den Versteinerten Wald. Hier ragen versteinerte Baumstämme aus dem Boden heraus, wie mit einer Axt gefällt, wobei sich die Splitter und Rinden weit verteilt zu haben scheinen, selbst Astlöcher und Jahresringe sind zu erkennen – doch wenn man das „Holz“ berührt oder hochzuheben versucht, ist es steinhart. Abendessen und Übernachtung in der Damara Mopane Lodge o.ä.
Frühstück und Abendessen
8. Tag: Twyfelfontein - EtoshaWeiter geht die Fahrt an der imposanten Fingerklippe vorbei, einer Sandsteinformation, die wie ein warnender Finger in den Himmel zeigt zum südlichen Eingang der Etosha Pfanne. Abendessen und Übernachtung im Mondjila Safari Camp o.ä.
Frühstück und Abendessen
9. Tag: Etosha NationalparkHeute geht die Fahrt in das Wildparadies Namibias, den Etoscha Nationalpark. Etoscha wurde im Jahre 1907 von Gouverneur von Lindequist als National Park proklamiert und bedeckt heute ein Gebiet von 22 270 Quadratkilometern. Der Blickfang des National Parks ist die Etoscha Pfanne, eine Salzverkrustete Fläche mit einer Länge von 129 km und einer Breite von 104 km. Den ganzen Tag über unternehmen Sie Wildbeobachtungsfahrten im Park und besuchen verschiedene Wasserstellen. Im Etoscha Nationalpark findet man große Herden an Wildarten, die einzigartig für das südliche Afrika sind, wie beispielsweise verschiedene Antilopenarten, Giraffen, Zebras und mit etwas Glück auch Löwen und Nashörner. Auch für den Vogelfreund bietet sich hier die Gelegenheit, eine Vielzahl von Vogelarten zu beobachten. Abendessen und Übernachtung im Mondjila Safari Camp o.ä.
Frühstück und Abendessen
10. Tag: Etosha - Otjikoto See - TsumebNachdem Sie das Frühstück zu sich genommen haben, verlassen Sie den Etosha National Park in Richtung Osten. Zuerst geht es zum Otjikoto-See, mit einem Durchmesser von nur 100 Metern, einer extremen Tiefe von 120 m, ist er eine mit Grundwasser gefüllte, eingestürzte Höhle, die schräg in die Tiefe führt. Besonderheit ist eine Barschart, die nur in diesem See vorkommt, also endemisch ist. Im Juli 1915 versenkte die deutsche Schutztruppe ihre letzten Kanonen und Gewehre im See, bevor sie vor den übermächtigen südafrikanischen Truppen kapitulierte. Einige dieser Geschütze stehen heute restauriert im Tsumeb Museum. In Tsumeb können Sie fakultativ das Tsumeb Museum, eine ehemalige deutsche Privatschule, besuchen. Das kleine Museum gibt Ihnen einen Einblick in den Kupferbergbau der Region und in die Geschichte der Stadt Tsumeb. Abendessen und Übernachtung im Minen Hotel o.ä.
Frühstück und Abendessen
11. Tag: Tsumeb - Otjiwarongo -OkahandjaIhre Reise geht über den landschaftlich sehr schönen Otavi-Tsumeb-Pass und das kleine Städtchen Otjiwarongo, das Mittelpunkt eines der landwirtschaftlich reichsten und fruchtbarsten Gebiete Namibias ist. Hier haben Sie Gelegenheit fakultativ Namibias einzige Krokodilzucht zu besichtigen, bevor es zu Ihrer Lodge weitergeht, bei der Sie fakultativ an den von der Lodge angebotenen Aktivitäten teilnehmen können. Abendessen und Übernachtung in der Oropoko Lodge o.ä.
Frühstück
12. Tag: Okahandja - WindhoekNach einem reichhaltigen Frühstück geht die Fahrt weiter in das kleine Städtchen Okahandja, wo Sie den beliebten Markt der Kavango Holzschnitzer besichtigen. Vielleicht möchten Sie hier ein handgeschnitztes Souvenir erstehen?
Auf der reizvollen Strecke durch das Herzland der Farmen lassen Sie die schroffen Berge des Khomas-Hochlands sowie die steilen Vorberge des Otjihavera-Gebirges hinter sich und passieren die Eros-Berge.
Schließlich erreichen Sie wieder Windhoek, den Ausgangspunkt Ihrer Reise. Übernachtung im Tamboti Gasthaus o.ä.
Frühstück
13. Tag: Windhoek - DeutschlandNach dem gemütlichen Frühstück steht der Rest des Tages für letzte Besichtigungen und Einkäufe in Eigenregie zur freien Verfügung. Anschließend erfolgt die individuelle Heimreise.