| Termin: | 12.04.2012 - 15.04.2012 - 4 Tage |
| Preis ab: | 358 € |
| Abfahrtsort: | |
| Zustieg: | Raum Berlin - Abholung an der Haustür |
Einst hieß es Breslau sei „Europas Blume, die schöne Zier unter den Städten“ – das weckte Begehren. So wechselte die Stadt ihre Zugehörigkeit – mal war sie polnisch, dann böhmisch, österreichisch, ungarisch und deutsch. Es war ein Schmelztiegel der Kulturen, Religionen und Völker – Juden, Italiener und Valonen fanden hier ihre Heimat und gaben der Stadt ihren besonderen Charme. Am Schnittpunkt der wichtigen Handelsroute von West- nach Ost- und Süd- nach Nordeuropa gelegen, wurde Breslau schnell zu einer der größten und bedeutendsten Städte Europas. So gaben sich nicht nur reiche Geschäftsleute die Hand, sondern auch Könige, Kaiser und Präsidenten gaben sich hier die Ehre – ihre Absteigen zieren noch heute den schönen Marktplatz.
Auf direktem Weg reisen Sie über Görlitz in die Odermetropole Breslau. Bereits am frühen Nachmittag können Sie Ihr geräumiges Zimmer beziehen.
Vom einzigen Luxushotel der Stadt erreichen Sie mit wenigen Schritten das Herz der Stadt – den Rynek. Lauschen Sie dem Klappern der Pferdehufe vor den Kutschen, dem lebhaften Getümmel und lassen Sie erste Eindrücke auf sich wirken. Nach dem Abendessen im Hotel empfiehlt sich ein Bummel im Schummerlicht der Gaslaternen in den Domgassen. (AE/Ü)
Nach einem schmackhaften Frühstück erwartet Sie Ihr örtlicher Stadtführer. Er führt Sie vorbei an den Bürgerhäusern der Renaissance und barocken Sakralbauten in das Universitätsviertel. Hier wurde 1702 die Friedrich-Wilhelm-Universität zu Breslau, welche seither elf Nobelpreisträger hervorbrachte, gegründet. Beeindruckt von den kunstvollen Wandgemälden und dem ehrwürdigen Ambiente der Aula Leopoldina setzten Sie Ihre Entdeckungstour fort. Sie betreten nun „heiligen Boden“: Die Dominsel ist das religiöse Zentrum der Stadt. Hier stehen monumentale Sakralbauten wie der gotische Dom, die Domherrenhäuser und das Erzbischöfliche Palais.
Anschließend können Sie durch den Botanischen Garten spazieren. Schlendern Sie durch duftende Rosengärten, bestaunen Sie die Vielfalt in einer der größten Kakteenzuchten Polens oder suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen zum Entspannen. An der Rathaus-Südfassade steigen Sie hinab in den Schweidnitzer Keller – ein altes schlesisches Sprichwort sagt „Wer nicht im Schweidnitzer Keller war – war nicht in Breslau gewesen“. Hier speisen Sie typisch schlesisch zu Abend. (FR/AE/Ü)
Heute führt Sie Ihre Reisebegleitung in die Grüne Lagune, dem Szczytnicki Park, wo 1913 eine architektonische Meisterleistung dieser Zeit entstand. Die Jahrhunderthalle wurde zur Erinnerung der preußischen Befreiungskriege gebaut und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Naturfreunden empfiehlt sich der Besuch des japanischen Gartens mit Seen, Pagoden und 600 Jahre alten Eichen.
Nach kurzer Freizeit am Nachmittag finden Sie sich im Hotel zusammen, um sich gemeinsam das 15 mal 114 Meter große Gemälde im Panorama Raclawice anzusehen. (FR/Ü)
Am letzten Tag in Breslau können Sie Ihren Vormittag frei gestalten. Entdecken Sie weitere zauberhafte Details der Stadt, wie die unzähligen Zwerge – Symbol der Jugendbewegung „Orange Alternative“ gegen das Kriegsrecht. Oder genießen Sie den Panoramablick vom Turm der Elisabethkirche, die gleich neben Ihrem Hotel steht. Nach eindrucksvollen Tagen in der schlesischen Metropole wissen Sie, was es mit den Breslauer Zwergen, die sich überall in der Altstadt verstecken, auf sich hat … (FR)