| Termin: | 26.08.2012 - 02.09.2012 - 8 Tage |
| Preis ab: | 1028 € |
| Abfahrtsort: | |
| Zustieg: | Raum Berlin - Abholung an der Haustür |
Liebe Reisegäste,
ich freue mich ganz besonders darauf, mit Ihnen gemeinsam eine der schönsten Regionen Zentralfrankreichs das Burgund oder auf französisch „la Bourgogne“ erkunden zu dürfen.
In diesem mit Kulturdenkmälern und landschaftlichen Schönheiten reich gesegneten Gebiet läßt es sich wahrlich Urlaub machen „wie Gott in Frankreich“.
Französischer als im Burgund geht es einfach nicht mehr – hier finden die kulturhistorisch Interessierten, die Wanderfreunde, die kulinarisch verwöhnten Genießer und Weinkenner aber ebenso die Romantiker ihr Paradies.
Erleben und genießen Sie mit uns die französische Lebensart und Gastfreundschaft. Bei gutem Essen und einem guten Wein in stilvollem Ambiente sowie einem vielfältigen und spannenden Reiseprogramm finden Sie Erholung und Entspannung sowie neue Freundschaften. Die Voraussetzungen dafür können nirgendwo besser sein als im Burgund.
Ihr Eberhardt-Reiseleiter Steffen Kandalofsky
Ihr Eberhardt-Reiseleiter heißt Sie herzlich willkommen auf dieser außergewöhnlichen Reise. Sie reisen heute nach Beaune, Hauptstadt der Côte und des Weinhandels von Burgund. Die große Fußgängerzone der Innenstadt mit ihren zahlreichen Wein-, Spezialitäten- und Andenkenläden bietet südländisches Flair für ihre Besucher. Nachdem Sie Ihr 3-Sterne-Hotel Ibis la ferme aux Vins in Beaune bezogen haben, genießen Sie ein erstes gemeinsames Abendessen im Hotel. (AE/Ü)
Nach dem Frühstück zeigt Ihnen heute Ihr Reiseleiter Beaune, wo Sie zunächst das berühmte Hospiz besichtigen. Das Hôtel-Dieu mit seinem bunt glasiertem Dach und dem großen Krankensaal ist nicht nur Titelbild zahlreicher Burgund-Führer, sondern auch tatsächlich einen Besuch wert. In nördlicher Richtung fahren Sie danach an den Hängen von Nuits-St-Georges und Vougeot vorbei. Hier an der Côte d´Or gedeihen alle Burgunder Spitzensorten. Clos de Vougeot ist der Name eines Weinberges, der zu den Grands Crus zählt. Bei einer Führung sehen Sie das zum Weinberg gehörende Schloss und erfahren alles über den edlen Wein. Bei Ihrer ersten Begegnung mit den Weinen des Burgunds schmecken Sie mit Augen, Nase und Gaumen! Bei dem Abendessen in einem gemütlichen Restaurant haben Sie die Gelegenheit kulinarische Spezialitäten aus dem Burgund wie „Escargots“ (Weinbergschnecken) oder „Boeuf bourgignon“ - Fleisch vom Charollais-Rind, in rotem Burgunder zusammen mit Möhren, Zwiebeln, magerem Speck, Champignons und Butter mindestens drei Stunden lang geschmort) zu probieren. Bon Appetit! (FR/AE/Ü)
Ein Ausflug führt Sie heute in das Herz des Burgunds nach Dijon, bei uns vor allem wegen seines berühmten Gewürzaufstriches bekannt, dem Dijon-Senf. Sie unternehmen einen Rundgang auf den Spuren der Herzöge des Burgunds und sehen u.a. den Palast der Herzöge des Burgunds, der heute das Rathaus und das Museum der schönen Künste beherbergt. Schöne Patrizierhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance machen den Charme der Stadt aus. Unbedingt sollten Sie das bekannteste "Gut" der Stadt, den Dijon-Senf probieren. Auf dem Rückweg nach Beaune besuchen Sie das Cassissium. In einer Ausstellung enthüllt sich Ihnen die Geschichte der schwarzen Johannisbeere, ihr Anbau, ihre Entwicklung und ihre vielfachen Verwendungen in der Gastronomie, Medizin und Parfumherstellung. (FR/AE/Ü)
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Natur. Sie unternehmen einen Ausflug in den Naturpark Morvan. Der Reichtum dieser Landschaft gründet sich vor allem auf eng beieinander liegende Wiesen, Laub- und Nadelwälder, auf zahlreiche Gewässer wie Flüsse, Bäche und Seen sowie auf Granit und Granitgebäude. Oberhalb der Gemeinde Saint-Prix dominiert der Haut-Folin als höchste Erhebung das Mittelgebirgsmassiv des Morvan. Bei guter Sicht können Sie von hier oben sogar den Mont Blanc am Horizont erkennen! Gegen Mittag erreichen Sie den See „Lac des Settons“. Hier haben Sie Gelegenheit zu einem Spaziergang oder bei schönem Wetter für ein Bad. Am Nachmittag besuchen Sie den Holzschuhmacher Alain Marchand. Dort zeigt man Ihnen, wie mit traditionellen Methoden heute noch der Holzschuh hergestellt wird! (FR/AE/Ü)
Ihr Ausflug führt Sie heute in das südliche Burgund: In Cormatin haben Sie die Möglichkeit, das antike Schloss zu besichtigen. Die Schlossherren waren eng mit Maria von Medici befreundet, was das reiche Interieur erklärt. In Cluny sehen Sie die Ruinen der einst bedeutendsten Abtei Frankreichs. Cluny war das geistliche Zentrum der mittelalterlichen Christenheit. Sie besichtigen die ehemalige Benediktinerabtei. Schließlich lädt Sie Mâcon im Süden des Burgunds noch einmal dazu ein, etwas Süßes zu naschen. Der „Idéal mâconnais“, ein kleines Schaumgebäck mit Buttercreme, wird Ihnen schmecken. Auf der Rückfahrt nach Beaune passieren Sie Tournus. Die Stadt ist reich an Baudenkmälern in ihrer schönen Altstadt, umsäumt von den Hügeln des Mâconnais und dem Ufer der Sâone. Insbesondere entlang der Rue République finden sich viele Fachwerkhäuser und herrschaftliche Steingebäude. (FR/AE/Ü)
Erst am späten Vormittag fahren Sie heute westlich nach Fontenay. Die malerische Anlage wurde detailgetreu restauriert und vermittelt ein anschauliches Bild des Lebens der Zisterzienser-Mönche im Mittelalter. Sie haben Zeit für eine ausführliche Besichtigung, bevor Sie Ihre Reiseleiterein zu einem Picknick mit leckeren Käsespezialitäten einlädt. Anschließend fahren Sie weiter nach Flavigny-sur-Ozérain. Unterwegs laden wir Sie ein, alles über die Herstellung des Anis-Bonbon zu erfahren. In Favignyr wurde übrigens der Film "Chocolat" mit Johnny Depp und Juliette Binoche gedreht, die Verführung schlechthin. Ihr Abendessen nehmen Sie heute in einer Ferme Auberge ein. Auf einem Bauernhof werden Ihnen authentisch und rustikal typische Speisen der Region ausschließlich aus eigener Produktion bereitet. (FR/AE/Ü)
Heute führt Sie ein Ausflug in die Heimat von Pasteur und in die Hauptstadt der Juraweine, nach Arbois. Es offenbart sich am tiefsten Punkt eines von einer Talmulde gebildeten Kessels mit Rebenbedeckten Hängen. Wie seine Nachbarn Salins-les-Bains und Poligny liegt es an der Mündung eines tief in das Jura einschneidenden Tals. Geschlossen wird dieses Tal von einer 240 Meter hohen Felswand. Auf Arboiser Boden gedeihen einige der besten Juraweine, welche vom "Vin Jaune" und dem "Vin de paille" (Strohwein) würdig repräsentiert werden. In einem Weinkeller können Sie davon probieren. Arbois ist zugleich ein Schlaraffenland der Gastronomie, wo ein Etappenstopp zur Einkehr in ein Restaurant oder eine kleine Einkaufstour durch die vielen Boutiquen immer ein Vergnügen ist. (FR/AE/Ü
8. Tag: 02.09.2012, Heimreise
Kulinarisch verwöhnt und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck treten Sie heute die Heimreise an. (FR)