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SZ-Reisen GmbH

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01067 Dresden

St. Petersburg: Goldenes Silvester an der Newa

Termin: 30.12.2016 - 04.01.2017 - 6 Tage
Preis ab: 1439 €
Abfahrtsort: Wählen Sie aus 14 möglichen Zustiegen
 

Leistungen

Transfer ab/an Haustür
Flug mit Lufthansa via Frankfurt/M. oder München nach St. Petersburg und zurück, Stand 06/16
Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
Fahrt im modernen Reisebus während der Ausflüge & Besichtigungen
5 Übernachtungen im 4*-Boutique-Hotel Radisson Sonya
5 x Frühstücksbuffet
3 x Abendessen als 3-Gang-Menü oder Buffet im Hotel
1 x Silvester-Galadinner im Hotel inkl. Wein, Wodka, Saft und Wasser
1 x Abschiedsabendessen im Restaurant "Izba Podvorie"
Panoramatour durch St. Petersburg
Ausflüge: Alexander-Newski-Kloster und Tikhvinsky-Friedhof, Pawlowsk mit Palast und Park, Puschkin, Metro, Weihnachtsmarkt
Eintritte: Peter-und-Paul-Festung, Isaakskathedrale inklusive Kuppel, Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer, Auferstehungskirche, Jussupow-Palast
Troika-Fahrt in Pawlowsk (wetterabhängig)
Besuch der Kuznechny-Lebensmittelmarktes
Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 06/16
Registrierungsgebühr im Hotel
Reisetaschenbuch pro Buchung
SZ-Reisebegleitung

Hinweis zu den Abfahrtszeiten

Die exakte Abfahrtszeit erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen ca. 10-7 Tage vor Antritt der Reise. In den meisten Fällen sind dem Veranstalter die Abfahrtszeiten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt.

Reiseverlauf

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5 weitere Bilder

Zugegeben, Sie müssten nicht an Silvester nach Petersburg reisen, um ein Feuerwerk zu erleben. Denn die goldenen Nadeln der Festungstürme steigen das ganze Jahr über wie Leuchtraketen in den Himmel über der Newa. Andererseits ist gerade zum Jahreswechsel die ganze wilde Schönheit der Stadt zu spüren, die einst Peter der Große gegen alle Widrigkeiten der Natur in das nordrussische Sumpfland pflanzen ließ. Und dann ist da noch die berühmte russische Seele, die sich gerade am Silvesterabend beim Galamenü in Ihrem Hotel von der schönsten und gerne wodkaseligen Seite erleben lässt.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich kaum aufzählen. Da wären die Eremitage, die Peter und Paul Festung, der Thikvinsky-Friedhiof mit den Gräbern Dostojewskis, Tschaikowskys und vieler anderer Literaten, Musiker und Künstler oder der Jussupow-Palast, in dem einst Rasputin wirkte.

Die Architektur der Stadt ist übrigens tatsächlich so atemberaubend, dass man sie in einem kleinen Reiseprospekt nicht wiedergeben könnte. Dafür braucht man schon einen Newski Prospekt – die berühmte Flanier- und Einkaufsmeile der Stadt. Rund um St. Petersburg gibt es nicht weniger Spektakuläres zu entdecken. Bei einem Ausflug ins Zarendorf Puschkin (ja, der Name geht tatsächlich auf den berühmten Schriftsteller zurück!) besichtigen Sie die Nachbildung des Bernsteinzimmers und in Pawlowsk durchschreiten Sie den gigantischen Palast und gleiten bei einer Troika-Fahrt durch die winterliche Landschaft.

Sie werden direkt von der Haustür abgeholt und zum Flughafen Dresden gebracht, von wo Ihr Flug startet.

Nach der Ankunft in St. Petersburg und der Erledigung der Einreiseformalitäten, bei denen Ihre SZ-Reisebegleitung Ihnen jederzeit gern behilflich ist, fahren Sie zu Ihrem Hotel fantastischen Silvesterhotel "Radisson Sonya". Die Fahrt vom Flughafen in die Zarenmetropole ist eine gute Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Stadt zu werfen. Nach dem Abendessen unternehmen Sie gemeinsam mit Ihrer örtlichen Reiseleitung einen ersten Spaziergang über den weihnachtlich beleuchteten Newski Prospekt. Genießen Sie die Petersburger Prachtstraße in einem einzigartigen Ambiente. Sie schlendern durch den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale und besichtigen das älteste und größte Kaufhaus der Stadt, das Gostiny Dvor.

"Russlands Fenster nach Europa", "Venedig des Nordens", "Museumsstadt" - unabhängig von den genannten Bezeichnungen gilt: St. Petersburg ist einfach ein Muss! 1703 unter Peter dem Großen auf Schlamm und Wasser errichtet, fesselt diese großartige Stadt im nördlichen Russland mit stattlichen Palästen, eleganten Brücken und einer bewegten Geschichte.

Bei einer ausgiebigen Stadtbesichtigung queren Sie zuerst die Fontanka, den Fluss, der zusammen mit der Moika und dem Gribojedow-Kanal einst die Stadtgrenze bildete. Am Ufer des Gribojedow-Kanals befindet sich die namhafte Erlöserkirche (inoffizieller Name: Erlöserkirche-auf-dem-Blut-Kirche), gebaut im typisch russischen Stil mit bunten Kuppeln und goldenen Zwiebeltürmen. Der frühere Winterpalast war einst die Residenz der Zaren, heute beherbergt er das Eremitage Museum und dominiert das nördliche Ufer der Neva, während auf der anderen Flussseite die Silhouette der Peter-Paul-Festung mit ihrer Turmspitze die Skyline beherrscht. Sie halten am legendären Panzerkreuzer Aurora, der die Russische Revolution einleitete, danach besichtigen Sie das Haus Peter des Großen - es war dieser bescheidene Wohnsitz, von dem aus er persönlich die Bauarbeiten in „seiner“ Stadt von 1703 bis 1708 überwachte.

Während der Panoramatour besuchen Sie den Kuznechny-Lebensmittelmarkt, den bekanntesten und auch bei den Einheimischen beliebtesten Markt der Stadt. Seit seiner Eröffnung werden hier die besten Naturprodukte ganz Russlands und seiner Nachbarländer gehandelt: Früchte, Gemüse und Gewürze aus der fruchtbaren Oase Zentralasiens und von den Hängen des Kaukasus, frische Kuhmilch, selbstgemachter Käse, gesunde Trockenfrüchte, Waldpilze, frischer Fisch und Kavier. Das Erstaunlichste ist, dass Sie hier fast jedes Produkt probieren können - die beste Garantie für Qualität! Sobald Sie etwas Honig oder eine Scheibe Käse probiert haben, sind Sie nicht mehr in der Lage, ohne einige dieser Köstlichkeiten den Markt zu verlassen.

Natürlich haben Sie auch ausreichend Zeit, um die berühmte Peter-und-Paul-Festung samt Kathedrale zu besichtigen. Hier befinden Sie die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie. Auch die Issakskathedrale steht auf Ihrem Besichtigungsprogramm. Von einer offenen Galerie, die um die gewaltige Kuppel der Kathedrale führt, können Besucher das atemberaubende Panorama der Neva und der Stadt St. Petersburg mit ihren Hauptattraktionen bewundern.

Auf der Insel Wassiljewski sehen Sie die Strelka (Ostspitze), den Menchikow-Palast sowie ein historisches Gebäude, das Teil der Staatlichen Universität ist. Sie werden die Admiralität (Werft) mit ihrer imposanten vergoldeten Kuppel sehen - ein Symbol der russischen Marine, mit deren Hilfe Peter der Große sein Reich aufbauen wollte. Seine Reiterstatue wurde direkt vor dem Senatsgebäude und der Isaakskathedrale auf eindrucksvollen Säulen aus rotem finnischem Granit errichtet. Des Weiteren werden Sie das Konservatorium und das Mariinsky Theater am Theaterplatz anschauen. Beenden werden Sie die Stadtrundfahrt mit einem Besuch in der St. Nikolaus-Marine-Kathedrale.

Am Abend erwartet Sie ein Silvester-Galamenü der Extraklasse, welches Sie in einem einzigartigen Ambiente genießen können. Um Mitternacht heißt es dann: "С Новым годом!" - "S Nowym Godam!" - "Frohes Neues Jahr"!

Am Vormittag haben Sie Freizeit und können nach einer langen Silvesternacht das Frühstücksangebot Ihres Hotels ausgiebig genießen, ehe Sie den Tag mit einem gemütlichen Bummel über einen der vielen Petersburger Weihnachtsmärkte beginnen.

Am Nachmittag besuchen Sie zuerst das bekannte Alexander-Newskij-Kloster. Erbaut von Peter dem Großen im Jahre 1710 am Ufer der Newa, war das Kloster einstmals als Ende des Newski Prospekts gedacht und ist heute eines der ältesten Gebäude in der Stadt. Bestimmt war das Kloster für die Erhaltung der Grabstätte von Alexander Newski, dem mittelalterlichen russischen Helden und Prinzen von Nowgorod, der das Land vor den schwedischen, teutonischen und tatarischen Invasoren gerettet hatte. Das Alexander-Newski-Kloster besteht aus zwei Kirchen, die von Trezzini im Stil des Barock gebaut wurden; des weiteren gibt es hier noch die neoklassische Dreifaltigkeitskathedrale sowie verschiedene Friedhöfe, die alle von herrlichen Gärten umgeben sind. Den Bekanntesten davon besuchen Sie im Anschluss - den Tichwiner Friedhof.

Der Friedhof Unserer-Muttergottes-von-Tichwin wurde 1823 in St. Petersburg in der Nähe des Alexander-Newski-Klosters gegründet - viele Persönlichkeiten der russischen Kultur, Kunst und Literatur liegen hier begraben, z.B. der Komponist Tschaikowsky, einer der berühmtesten russischen Schriftsteller, Fjodor Dostojewski, Glinka, Mussorgsky, der Bildhauer Klodt, der Historiker Karamsin, der Fabeldichter Krilov oder auch der Dichter Schukowski. Das Friedhofsdenkmal wurde 1883 von dem Architekten Wassiljew und dem Bildhauer Lawretzky errichtet.

Zum Abendessen sind Sie wieder zurück im Hotel.

Das heutige Programm führt Sie heraus aus dem Trubel der Großstadt, hin zu den prachtvollen Sommerresidenzen der Zaren, welche gerade im Winter ihren ganz eigenen Charme versprühen.

Nach dem Frühstück fahren Sie zuerst nach Pawlowsk. Der Palast in Pawlowsk war ein Geschenk von Katharina der Großen an ihren Sohn Pavel. Pavel wurde 1777 zum Zar Paul I gekrönt. Der zum Palast gehörende Park mit einer Größe von 600 Hektar verläuft im Tal des Slavyanka-Flusses und ist der mit Abstand größte Park dieser Art in der Region – weltweit zählt er zu den eindrucksvollsten Landschaftsparks überhaupt. Er wurde im englischen Stil von Charles Cameron entworfen und war ursprünglich als Wildgehege für den Zaren angelegt. Die niederländischen Gärten mit ihren bunten Blumenbeeten direkt neben dem Palast waren ausschließlich der Zarenfamilie vorbehalten. Der Park galt als Meisterwerk europäischer Landschaftsarchitektur - mit grünen Hängen an der sich windenden Slavyanka, sanften Bächen und unvergleichlichen Denkmälern. Bei den Bewohnern St. Petersburgs ist der Park ein beliebtes Ausflugsziel. Wenn Väterchen Frost mitspielt und genügend Schnee liegt, erwartet Sie eine idyllische Troika-Fahrt über schneebedeckte Wege quer durch den Pawlowsker Park.

Am frühen Nachmittag fahren Sie zur wohl bekanntesten Zarenresidenz nach Puschkin. Die kleine, nach dem großen russischen Dichter benannte Stadt Puschkin liegt 30 Kilometer südlich von St. Petersburg. In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was "Dorf der Zaren" bedeutet. Der Katharinenpalast, benannt nach Katharina I, der Ehefrau von Peter dem Großen, ist eine der schönsten Residenzen der russischen Zaren. Er wurde von dem berühmten italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli entworfen, dem Gestalter der wichtigsten Denkmäler und Paläste der Stadt. Erbaut wurde der Palast im 17. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde er von jedem Zaren verändert – abhängig vom persönlichen Geschmack und von der jeweiligen Mode, vom anfänglichen Rokoko bis hin zum Neoklassizismus. Es war ein Lieblingspalast von Katharina II, die ihn mit ihrem einzigartigen Erbe, dem Bernsteinzimmer, krönte. Das Zimmer ist vom Boden bis zur Decke mit Baltischem Bernstein bedeckt. Das Bernsteinzimmer wurde fast 100 Jahre von der Öffentlichkeit ferngehalten und erst nach einer vollständigen Renovierung im Jahr 2003 zum 300. Geburtstag der Stadt St. Petersburg eröffnet. Sie werden außerdem die Schönheit des großen Ballsaals, auch bekannt als „Grand Hall“ oder „Halle der Malerei“, bewundern. Umgeben ist der wunderschöne Palast von einem Park, in dem man zwischen Birken, Tannen, Seen, Teichen, Bächen, Brücken, Skulpturen und Pavillons spazieren gehen kann - eine unvergleichliche Pracht, die von vielen Dichtern und Künstlern thematisiert wurde.

Sie kehren zurück nach St. Petersburg, wo Sie im Hotel zu Abend essen.

Der Vormittag steht Ihnen heute für eigene Erkundungen zur Verfügung. Fakultativ haben Sie die Möglichkeit, die weltberühmte Eremitage zu besuchen und anschließend durch das weniger touristische Puschkinviertel zu spazieren (Zusatzkosten: p.P. 24,-€).

Die prachtvolle Eremitage ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Sie besteht aus dem Winterpalast, dem früheren Wohnsitz der russischen Zaren, und drei weiteren angrenzenden Gebäuden mit Aussicht auf die Neva. Die Eremitage ist Russlands größtes Museum und eines der bedeutendsten weltweit. Sie wurde 1764 von Katharina der Großen gegründet und wurde mit der Zeit immer wohlhabender – denn die Zaren erwarben Kunstwerke aus der ganzen Welt. Heute beherbergt das Museum fast drei Millionen Objekte und unschätzbare Sammlungen von Skulpturen, Bildern, Kristallen, Porzellan, Teppichen, Juwelen, Gravuren, Antiquitäten aus der klassizistischen Epoche, moderner Kunst, Waffen, Medaillen, Münzen, kostbarer Bücher und vieles mehr. Es ist weltbekannt für seine Kollektionen der italienischen, flämischen, französischen und spanischen bildenden Kunst - und insbesondere für seine Gemälde von Leonardo da Vinci, Raphael und Rembrandt. Die aufwändige Inneneinrichtung, luxuriös gestaltet von den angesehensten Künstlern, ist ein wunderbarer Rahmen für diese einzigartige Sammlung.

Im Anschluss an die Besichtigung spazieren Sie gemütlich durch das Puschkinviertel. Fast zwei Jahrhunderte sind seit dem tragischen Tod des bekanntesten und berühmtesten russischen Dichters vergangen, aber die Russen erinnern und lieben seine Bücher noch immer und bewundern seine Einstellung zum Leben. Puschkin war nicht nur ein außerordentlich begabter Schriftsteller, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die sich aktiv an der Politik und am gesellschaftlichen Leben der Zeit beteiligt hat, um die Interessen des russischen Volkes zu verteidigen. Ihr Besuch führt Sie in den Teil der Stadt, in dem er zwischen seinen vielen langen Reisen gelebt hat. Sie werden auf der mit Kopfsteinpflaster bedeckten Millionnaya-Straße entlang schlendern und die alten Paläste bewundern sowie die beeindruckende Atlantis-Skulptur, die die Säulen der Eremitage hält und den romantischen Winterkanal. Sie sehen ferner die elegante Fassade des Hauses, in dem Puschkin gemeinsam mit seiner Frau lebte und wo er nach einem Duell mit einem französischen Offizier des Zaren zur Verteidigung ihrer Ehre starb.

Ihr Programm beginnt am Nachmittag mit dem Besuch der Auferstehungskirche. Das Gotteshaus ist auch als Blutkirche, Erlöserkirche oder Bluterlöser-Kirche bekannt. 1882 wurde auf Befehl von Alexander III mit dem Bau begonnen. Die Kirche sollte an seinen Vater, Alexander II, erinnern, der an dieser Stelle einem Attentat zum Opfer gefallen war. Auch der Name der Kirche erinnert an das hier vergossene Blut. Die Kirche wurde im traditionell russischen Stil erbaut, beeinflusst von Kirchen aus dem Jaroslawl-Gebiet und von der Moskauer Basilius-Kathedrale - sie unterscheidet sich deswegen von den anderen Petersburger Kirchen, die im italienischen und klassizistischen westlichen Baustil erbaut wurden. Ihre Fassade besteht aus roten Backsteinen, die mit Mosaiken dekoriert sind. Ihre Zwiebeltürme sind bedeckt mit leuchtend bunter Keramik und vergoldeten Bildern. Das Innere der Kirche weist eine atemberaubende Gestaltung auf: mehr als 7.500 Quadratmeter voller Mosaiken. Dies findet man in keiner anderen Kirche dieser Welt. Ihre Silhouette entsteigt dem Gribojedow-Kanal und ist unbestritten eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt St. Petersburg.

Nach der Besichtigung der Auferstehungskirche fahren Sie zu Ihrem Abschiedsabendessen in das Restaurant Podvorie. Dieses gemütliche, traditionelle russische Holzhaus liegt außerhalb der Stadt auf einer malerischen Wiese im Schatten von Birken und Tannen. Die wunderschöne Architektur ist typisch für Nordrussland. Sie können hier eine ausgezeichnete Küche mit den beliebtesten russischen Rezepten genießen, sogar Wladimir Putin hat hier schon gespeist. Podvorie wird als "das russischste aller russischen Restaurants” bezeichnet. Die Gerichte sind immer hausgemacht und man legt Wert auf die Verwendung regionaler Zutaten. Der Wein kommt direkt von den Weinbergen des Besitzers auf der Insel Krim und der Wodka wird direkt vor Ort destilliert. Im Sommer können Sie die hübsche Terrasse nutzen, während Sie sich im Winter - nach einem Willkommensschluck Wodka im Schnee - am gemütlichen Kamin wärmen können. Während des köstlichen Abendessens in der gemütlichen russischen Atmosphäre werden Tänzer und Sänger in traditioneller Kleidung Lieder und Tänze vorführen, die Ihnen die russische Lebensart näher bringen.

Bevor Sie St. Petersburg verlassen, erwarten Sie noch zwei Höhepunkte der Stadt. Nach dem Frühstück besuchen Sie zuerst den Jussupow-Palast. Dieser opulente Palast am Flussufer der Moika gehörte einst der Jussupow-Familie, einer der reichsten aristokratischen Familien Russlands. Die Dekoration wird Sie beeindrucken: Fresken, Marmor, Stuck, Reliefs, venezianische Spiegel, goldene Kronleuchter, Tafelgeschirr, wunderschöne Möbel, weiche Seide, Teppiche und vieles mehr. Ein Besuch in diesem Palast gibt Ihnen einen Eindruck von dem Luxus und Wohlstand der adligen Familien vorrevolutionärer Zeiten. Der Palast hat sogar ein eigenes Theater mit 180 Sitzplätzen. Hier traten die berühmtesten Künstler der damaligen Zeit auf und gaben private Vorstellungen für die Familie und deren Gäste. In diesem Palast wurde Grigori Rasputin, Liebling von Zar Nikolaus II und seiner Frau, im Dezember 1916 ermordet. Während dem Rundgang durch den Palast, werfen Sie auch einen Blick in die Räume, in denen Rasputin ermordet wurde. Der sibirische Mönch Grigori Rasputin kam 1903 nach St. Petersburg, nachdem er durch Russland, Griechenland und das Heilige Land gereist war. Kurz nach Ankunft in der Hauptstadt hat er, dank seiner angeblich heilenden Kräfte, schnell die Gunst der Zarenfamilie gewonnen: Er hatte Zarensohn Alexey, der Bluter war, behandelt. Eifersüchtig auf seinen Einfluss auf den Zaren, töteten Felix Jussupow und andere bedeutende Hofadlige ihn im Palast.

Im Anschluss an den Palastbesuch entdecken Sie die St. Petersburger Metro. Von der sowjetischen Regierung als Symbol der Stärke gedacht, sollte das Metronetz den industriellen und technologischen Fortschritt des politischen Systems untermauern. Der Bau war aufgrund des sumpfigen und instabilen Bodens unter der Stadt eine große technische Herausforderung. Heute ist es das tiefste Metronetz der Welt - und zudem als Atombunker konzipiert. Die ersten Pläne wurden im Jahr 1899 vorgestellt, aber die kommunistische Revolution und der Umzug der Hauptstadt von St. Petersburg nach Moskau unterbrachen den Bau. Er wurde 1930 wieder aufgenommen, im Zweiten Weltkrieg aber erneut unterbrochen. Seit der Eröffnung im Jahr 1955 werden täglich fast 3 Millionen Passagiere befördert. Einige Stationen sind wunderschön und stehen in Konkurrenz zu den Metro-Stationen in Moskau. Die Stationen sind in unterschiedlichen Stilen gehalten, einschließlich des majestätisch stalinistischen Stils.

Am Abend fliegen Sie über Frankfurt zurück nach Dresden, wo schon der Haustürtransfer auf Sie wartet.

Programm

1. Tag: Anreise nach St. Petersburg

Sie werden direkt von der Haustür abgeholt und zum Flughafen Dresden gebracht, von wo Ihr Flug startet.

Nach der Ankunft in St. Petersburg und der Erledigung der Einreiseformalitäten, bei denen Ihre SZ-Reisebegleitung Ihnen jederzeit gern behilflich ist, fahren Sie zu Ihrem Hotel fantastischen Silvesterhotel "Radisson Sonya". Die Fahrt vom Flughafen in die Zarenmetropole ist eine gute Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Stadt zu werfen. Nach dem Abendessen unternehmen Sie gemeinsam mit Ihrer örtlichen Reiseleitung einen ersten Spaziergang über den weihnachtlich beleuchteten Newski Prospekt. Genießen Sie die Petersburger Prachtstraße in einem einzigartigen Ambiente. Sie schlendern durch den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale und besichtigen das älteste und größte Kaufhaus der Stadt, das Gostiny Dvor.

2. Tag: Ganztägige Panoramatour durch St. Petersburg - Silvester-Galadinner

"Russlands Fenster nach Europa", "Venedig des Nordens", "Museumsstadt" - unabhängig von den genannten Bezeichnungen gilt: St. Petersburg ist einfach ein Muss! 1703 unter Peter dem Großen auf Schlamm und Wasser errichtet, fesselt diese großartige Stadt im nördlichen Russland mit stattlichen Palästen, eleganten Brücken und einer bewegten Geschichte.

Bei einer ausgiebigen Stadtbesichtigung queren Sie zuerst die Fontanka, den Fluss, der zusammen mit der Moika und dem Gribojedow-Kanal einst die Stadtgrenze bildete. Am Ufer des Gribojedow-Kanals befindet sich die namhafte Erlöserkirche (inoffizieller Name: Erlöserkirche-auf-dem-Blut-Kirche), gebaut im typisch russischen Stil mit bunten Kuppeln und goldenen Zwiebeltürmen. Der frühere Winterpalast war einst die Residenz der Zaren, heute beherbergt er das Eremitage Museum und dominiert das nördliche Ufer der Neva, während auf der anderen Flussseite die Silhouette der Peter-Paul-Festung mit ihrer Turmspitze die Skyline beherrscht. Sie halten am legendären Panzerkreuzer Aurora, der die Russische Revolution einleitete, danach besichtigen Sie das Haus Peter des Großen - es war dieser bescheidene Wohnsitz, von dem aus er persönlich die Bauarbeiten in „seiner“ Stadt von 1703 bis 1708 überwachte.

Während der Panoramatour besuchen Sie den Kuznechny-Lebensmittelmarkt, den bekanntesten und auch bei den Einheimischen beliebtesten Markt der Stadt. Seit seiner Eröffnung werden hier die besten Naturprodukte ganz Russlands und seiner Nachbarländer gehandelt: Früchte, Gemüse und Gewürze aus der fruchtbaren Oase Zentralasiens und von den Hängen des Kaukasus, frische Kuhmilch, selbstgemachter Käse, gesunde Trockenfrüchte, Waldpilze, frischer Fisch und Kavier. Das Erstaunlichste ist, dass Sie hier fast jedes Produkt probieren können - die beste Garantie für Qualität! Sobald Sie etwas Honig oder eine Scheibe Käse probiert haben, sind Sie nicht mehr in der Lage, ohne einige dieser Köstlichkeiten den Markt zu verlassen.

Natürlich haben Sie auch ausreichend Zeit, um die berühmte Peter-und-Paul-Festung samt Kathedrale zu besichtigen. Hier befinden Sie die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie. Auch die Issakskathedrale steht auf Ihrem Besichtigungsprogramm. Von einer offenen Galerie, die um die gewaltige Kuppel der Kathedrale führt, können Besucher das atemberaubende Panorama der Neva und der Stadt St. Petersburg mit ihren Hauptattraktionen bewundern.

Auf der Insel Wassiljewski sehen Sie die Strelka (Ostspitze), den Menchikow-Palast sowie ein historisches Gebäude, das Teil der Staatlichen Universität ist. Sie werden die Admiralität (Werft) mit ihrer imposanten vergoldeten Kuppel sehen - ein Symbol der russischen Marine, mit deren Hilfe Peter der Große sein Reich aufbauen wollte. Seine Reiterstatue wurde direkt vor dem Senatsgebäude und der Isaakskathedrale auf eindrucksvollen Säulen aus rotem finnischem Granit errichtet. Des Weiteren werden Sie das Konservatorium und das Mariinsky Theater am Theaterplatz anschauen. Beenden werden Sie die Stadtrundfahrt mit einem Besuch in der St. Nikolaus-Marine-Kathedrale.

Am Abend erwartet Sie ein Silvester-Galamenü der Extraklasse, welches Sie in einem einzigartigen Ambiente genießen können. Um Mitternacht heißt es dann: "С Новым годом!" - "S Nowym Godam!" - "Frohes Neues Jahr"!

3. Tag: Freizeit - Weihnachtsmarkt - Alexander-Newski-Kloster mit Tichwiner Friedhof

Am Vormittag haben Sie Freizeit und können nach einer langen Silvesternacht das Frühstücksangebot Ihres Hotels ausgiebig genießen, ehe Sie den Tag mit einem gemütlichen Bummel über einen der vielen Petersburger Weihnachtsmärkte beginnen.

Am Nachmittag besuchen Sie zuerst das bekannte Alexander-Newskij-Kloster. Erbaut von Peter dem Großen im Jahre 1710 am Ufer der Newa, war das Kloster einstmals als Ende des Newski Prospekts gedacht und ist heute eines der ältesten Gebäude in der Stadt. Bestimmt war das Kloster für die Erhaltung der Grabstätte von Alexander Newski, dem mittelalterlichen russischen Helden und Prinzen von Nowgorod, der das Land vor den schwedischen, teutonischen und tatarischen Invasoren gerettet hatte. Das Alexander-Newski-Kloster besteht aus zwei Kirchen, die von Trezzini im Stil des Barock gebaut wurden; des weiteren gibt es hier noch die neoklassische Dreifaltigkeitskathedrale sowie verschiedene Friedhöfe, die alle von herrlichen Gärten umgeben sind. Den Bekanntesten davon besuchen Sie im Anschluss - den Tichwiner Friedhof.

Der Friedhof Unserer-Muttergottes-von-Tichwin wurde 1823 in St. Petersburg in der Nähe des Alexander-Newski-Klosters gegründet - viele Persönlichkeiten der russischen Kultur, Kunst und Literatur liegen hier begraben, z.B. der Komponist Tschaikowsky, einer der berühmtesten russischen Schriftsteller, Fjodor Dostojewski, Glinka, Mussorgsky, der Bildhauer Klodt, der Historiker Karamsin, der Fabeldichter Krilov oder auch der Dichter Schukowski. Das Friedhofsdenkmal wurde 1883 von dem Architekten Wassiljew und dem Bildhauer Lawretzky errichtet.

Zum Abendessen sind Sie wieder zurück im Hotel.

4. Tag: Die Zarenresidenzen Pawlowsk und Puschkin

Das heutige Programm führt Sie heraus aus dem Trubel der Großstadt, hin zu den prachtvollen Sommerresidenzen der Zaren, welche gerade im Winter ihren ganz eigenen Charme versprühen.

Nach dem Frühstück fahren Sie zuerst nach Pawlowsk. Der Palast in Pawlowsk war ein Geschenk von Katharina der Großen an ihren Sohn Pavel. Pavel wurde 1777 zum Zar Paul I gekrönt. Der zum Palast gehörende Park mit einer Größe von 600 Hektar verläuft im Tal des Slavyanka-Flusses und ist der mit Abstand größte Park dieser Art in der Region – weltweit zählt er zu den eindrucksvollsten Landschaftsparks überhaupt. Er wurde im englischen Stil von Charles Cameron entworfen und war ursprünglich als Wildgehege für den Zaren angelegt. Die niederländischen Gärten mit ihren bunten Blumenbeeten direkt neben dem Palast waren ausschließlich der Zarenfamilie vorbehalten. Der Park galt als Meisterwerk europäischer Landschaftsarchitektur - mit grünen Hängen an der sich windenden Slavyanka, sanften Bächen und unvergleichlichen Denkmälern. Bei den Bewohnern St. Petersburgs ist der Park ein beliebtes Ausflugsziel. Wenn Väterchen Frost mitspielt und genügend Schnee liegt, erwartet Sie eine idyllische Troika-Fahrt über schneebedeckte Wege quer durch den Pawlowsker Park.

Am frühen Nachmittag fahren Sie zur wohl bekanntesten Zarenresidenz nach Puschkin. Die kleine, nach dem großen russischen Dichter benannte Stadt Puschkin liegt 30 Kilometer südlich von St. Petersburg. In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was "Dorf der Zaren" bedeutet. Der Katharinenpalast, benannt nach Katharina I, der Ehefrau von Peter dem Großen, ist eine der schönsten Residenzen der russischen Zaren. Er wurde von dem berühmten italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli entworfen, dem Gestalter der wichtigsten Denkmäler und Paläste der Stadt. Erbaut wurde der Palast im 17. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurde er von jedem Zaren verändert – abhängig vom persönlichen Geschmack und von der jeweiligen Mode, vom anfänglichen Rokoko bis hin zum Neoklassizismus. Es war ein Lieblingspalast von Katharina II, die ihn mit ihrem einzigartigen Erbe, dem Bernsteinzimmer, krönte. Das Zimmer ist vom Boden bis zur Decke mit Baltischem Bernstein bedeckt. Das Bernsteinzimmer wurde fast 100 Jahre von der Öffentlichkeit ferngehalten und erst nach einer vollständigen Renovierung im Jahr 2003 zum 300. Geburtstag der Stadt St. Petersburg eröffnet. Sie werden außerdem die Schönheit des großen Ballsaals, auch bekannt als „Grand Hall“ oder „Halle der Malerei“, bewundern. Umgeben ist der wunderschöne Palast von einem Park, in dem man zwischen Birken, Tannen, Seen, Teichen, Bächen, Brücken, Skulpturen und Pavillons spazieren gehen kann - eine unvergleichliche Pracht, die von vielen Dichtern und Künstlern thematisiert wurde.

Sie kehren zurück nach St. Petersburg, wo Sie im Hotel zu Abend essen.

5. Tag: Freizeit oder fakultativer Besuch der Eremitage - Auferstehungskirche - Abschiedsabendessen

Der Vormittag steht Ihnen heute für eigene Erkundungen zur Verfügung. Fakultativ haben Sie die Möglichkeit, die weltberühmte Eremitage zu besuchen und anschließend durch das weniger touristische Puschkinviertel zu spazieren (Zusatzkosten: p.P. 24,-€).

Die prachtvolle Eremitage ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Sie besteht aus dem Winterpalast, dem früheren Wohnsitz der russischen Zaren, und drei weiteren angrenzenden Gebäuden mit Aussicht auf die Neva. Die Eremitage ist Russlands größtes Museum und eines der bedeutendsten weltweit. Sie wurde 1764 von Katharina der Großen gegründet und wurde mit der Zeit immer wohlhabender – denn die Zaren erwarben Kunstwerke aus der ganzen Welt. Heute beherbergt das Museum fast drei Millionen Objekte und unschätzbare Sammlungen von Skulpturen, Bildern, Kristallen, Porzellan, Teppichen, Juwelen, Gravuren, Antiquitäten aus der klassizistischen Epoche, moderner Kunst, Waffen, Medaillen, Münzen, kostbarer Bücher und vieles mehr. Es ist weltbekannt für seine Kollektionen der italienischen, flämischen, französischen und spanischen bildenden Kunst - und insbesondere für seine Gemälde von Leonardo da Vinci, Raphael und Rembrandt. Die aufwändige Inneneinrichtung, luxuriös gestaltet von den angesehensten Künstlern, ist ein wunderbarer Rahmen für diese einzigartige Sammlung.

Im Anschluss an die Besichtigung spazieren Sie gemütlich durch das Puschkinviertel. Fast zwei Jahrhunderte sind seit dem tragischen Tod des bekanntesten und berühmtesten russischen Dichters vergangen, aber die Russen erinnern und lieben seine Bücher noch immer und bewundern seine Einstellung zum Leben. Puschkin war nicht nur ein außerordentlich begabter Schriftsteller, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die sich aktiv an der Politik und am gesellschaftlichen Leben der Zeit beteiligt hat, um die Interessen des russischen Volkes zu verteidigen. Ihr Besuch führt Sie in den Teil der Stadt, in dem er zwischen seinen vielen langen Reisen gelebt hat. Sie werden auf der mit Kopfsteinpflaster bedeckten Millionnaya-Straße entlang schlendern und die alten Paläste bewundern sowie die beeindruckende Atlantis-Skulptur, die die Säulen der Eremitage hält und den romantischen Winterkanal. Sie sehen ferner die elegante Fassade des Hauses, in dem Puschkin gemeinsam mit seiner Frau lebte und wo er nach einem Duell mit einem französischen Offizier des Zaren zur Verteidigung ihrer Ehre starb.

Ihr Programm beginnt am Nachmittag mit dem Besuch der Auferstehungskirche. Das Gotteshaus ist auch als Blutkirche, Erlöserkirche oder Bluterlöser-Kirche bekannt. 1882 wurde auf Befehl von Alexander III mit dem Bau begonnen. Die Kirche sollte an seinen Vater, Alexander II, erinnern, der an dieser Stelle einem Attentat zum Opfer gefallen war. Auch der Name der Kirche erinnert an das hier vergossene Blut. Die Kirche wurde im traditionell russischen Stil erbaut, beeinflusst von Kirchen aus dem Jaroslawl-Gebiet und von der Moskauer Basilius-Kathedrale - sie unterscheidet sich deswegen von den anderen Petersburger Kirchen, die im italienischen und klassizistischen westlichen Baustil erbaut wurden. Ihre Fassade besteht aus roten Backsteinen, die mit Mosaiken dekoriert sind. Ihre Zwiebeltürme sind bedeckt mit leuchtend bunter Keramik und vergoldeten Bildern. Das Innere der Kirche weist eine atemberaubende Gestaltung auf: mehr als 7.500 Quadratmeter voller Mosaiken. Dies findet man in keiner anderen Kirche dieser Welt. Ihre Silhouette entsteigt dem Gribojedow-Kanal und ist unbestritten eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt St. Petersburg.

Nach der Besichtigung der Auferstehungskirche fahren Sie zu Ihrem Abschiedsabendessen in das Restaurant Podvorie. Dieses gemütliche, traditionelle russische Holzhaus liegt außerhalb der Stadt auf einer malerischen Wiese im Schatten von Birken und Tannen. Die wunderschöne Architektur ist typisch für Nordrussland. Sie können hier eine ausgezeichnete Küche mit den beliebtesten russischen Rezepten genießen, sogar Wladimir Putin hat hier schon gespeist. Podvorie wird als "das russischste aller russischen Restaurants” bezeichnet. Die Gerichte sind immer hausgemacht und man legt Wert auf die Verwendung regionaler Zutaten. Der Wein kommt direkt von den Weinbergen des Besitzers auf der Insel Krim und der Wodka wird direkt vor Ort destilliert. Im Sommer können Sie die hübsche Terrasse nutzen, während Sie sich im Winter - nach einem Willkommensschluck Wodka im Schnee - am gemütlichen Kamin wärmen können. Während des köstlichen Abendessens in der gemütlichen russischen Atmosphäre werden Tänzer und Sänger in traditioneller Kleidung Lieder und Tänze vorführen, die Ihnen die russische Lebensart näher bringen.

6. Tag: Jussupow-Palast - Metro - Heimreise

Bevor Sie St. Petersburg verlassen, erwarten Sie noch zwei Höhepunkte der Stadt. Nach dem Frühstück besuchen Sie zuerst den Jussupow-Palast. Dieser opulente Palast am Flussufer der Moika gehörte einst der Jussupow-Familie, einer der reichsten aristokratischen Familien Russlands. Die Dekoration wird Sie beeindrucken: Fresken, Marmor, Stuck, Reliefs, venezianische Spiegel, goldene Kronleuchter, Tafelgeschirr, wunderschöne Möbel, weiche Seide, Teppiche und vieles mehr. Ein Besuch in diesem Palast gibt Ihnen einen Eindruck von dem Luxus und Wohlstand der adligen Familien vorrevolutionärer Zeiten. Der Palast hat sogar ein eigenes Theater mit 180 Sitzplätzen. Hier traten die berühmtesten Künstler der damaligen Zeit auf und gaben private Vorstellungen für die Familie und deren Gäste. In diesem Palast wurde Grigori Rasputin, Liebling von Zar Nikolaus II und seiner Frau, im Dezember 1916 ermordet. Während dem Rundgang durch den Palast, werfen Sie auch einen Blick in die Räume, in denen Rasputin ermordet wurde. Der sibirische Mönch Grigori Rasputin kam 1903 nach St. Petersburg, nachdem er durch Russland, Griechenland und das Heilige Land gereist war. Kurz nach Ankunft in der Hauptstadt hat er, dank seiner angeblich heilenden Kräfte, schnell die Gunst der Zarenfamilie gewonnen: Er hatte Zarensohn Alexey, der Bluter war, behandelt. Eifersüchtig auf seinen Einfluss auf den Zaren, töteten Felix Jussupow und andere bedeutende Hofadlige ihn im Palast.

Im Anschluss an den Palastbesuch entdecken Sie die St. Petersburger Metro. Von der sowjetischen Regierung als Symbol der Stärke gedacht, sollte das Metronetz den industriellen und technologischen Fortschritt des politischen Systems untermauern. Der Bau war aufgrund des sumpfigen und instabilen Bodens unter der Stadt eine große technische Herausforderung. Heute ist es das tiefste Metronetz der Welt - und zudem als Atombunker konzipiert. Die ersten Pläne wurden im Jahr 1899 vorgestellt, aber die kommunistische Revolution und der Umzug der Hauptstadt von St. Petersburg nach Moskau unterbrachen den Bau. Er wurde 1930 wieder aufgenommen, im Zweiten Weltkrieg aber erneut unterbrochen. Seit der Eröffnung im Jahr 1955 werden täglich fast 3 Millionen Passagiere befördert. Einige Stationen sind wunderschön und stehen in Konkurrenz zu den Metro-Stationen in Moskau. Die Stationen sind in unterschiedlichen Stilen gehalten, einschließlich des majestätisch stalinistischen Stils.

Am Abend fliegen Sie über Frankfurt zurück nach Dresden, wo schon der Haustürtransfer auf Sie wartet.

 

Zubuchbare Optionen

Besuch der Eremitage mit kurzem Spaziergang durch das Puschkinviertel 24 €

Visum inkl. Bearbeitung 120 €

Hotelinformationen Unterkunft lt. Beschreibung (mehr Infos...)

p.P. im Doppelzimmer 1439 €
p. P. im Einzelzimmer 1608 €
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Veranstalter : SZ-Reisen GmbH


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