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Hirsch Reisen

Hirsch Reisen
76133 Karlsruhe

Orgeln in Lothringen

Termin: 18.10.2017 - 22.10.2017 - 5 Tage
Preis ab: 755 €
Abfahrtsort: Wählen Sie aus 5 möglichen Zustiegen
 

Leistungen

  • Fahrt im komfortablen Luxus-Fernreisebus
  • Qualifizierte Hirsch-Reiseleitung
  • 4 Übernachtungen im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet
  • Gruppentrinkgelder in den Hotels
  • Örtliche Steuern und Abgaben
  • Orgelvorführungen
Hinweis zu den Abfahrtszeiten

Die exakte Abfahrtszeit erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen ca. 10-7 Tage vor Antritt der Reise. In den meisten Fällen sind dem Veranstalter die Abfahrtszeiten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt.

Reiseverlauf

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2 weitere Bilder
  • Wunderbare Orgeln
  • Außergewöhnliche Klangerlebnisse
  • Brilliante Improvisationen

So klingen Metz, Nancy und das Departement Moselle!

Das nahe Lothringen ist reich an historischen Orgeln. Wie in der Geschichte der Region kreuzen sich auch in den Instrumenten Einflüsse aus Frankreich und Deutschland. Begleitet von einem renommierten Orgelexperten erkunden wir dieses Zusammenspiel und erleben 15 außergewöhnliche Instrumente - jedes mit eigenem Charakter. Die Eigenschaften der Register und die Klangfarben werden bei den Vorführungen und Improvisationen spürbar. Eine Reise zum Hören und Staunen!

1. Tag: Deutsch-französische Begegnungen
Mannheim 6.30 Uhr - Karlsruhe 8.00 Uhr - Fahrt nach Thionville. Die frühere Festungsstadt liegt am Ufer der Mosel im Zentrum der einst so prosperierenden lothringischen Stahlindustrie. Im nahen Guentrange erwartet uns in der Dorfkirche Saint-Urbain die erste Orgelvorführung. Die Orgel im spanischen Stil wurde 2009 von Alain Faye gebaut. Weiterfahrt nach Hayange. Die Kirche Saint-Martin wurde zur Zeit der ersten Annexion Lothringens durch das Deutsche Kaiserreich errichtet. Die monumentale Orgel von 1895 ist die größte im Département Moselle (53 Reg.). Sie stammt aus der Werkstatt Dalstein-Haerpfer, die wegen der Zollbarrieren vor allem für das "Reichsland Elsass-Lothringen“ Instrumente baute. Wir genießen das Klangerlebnis und fahren dann in die lothringische Hauptstadt Metz.

2. Tag: Orgeln in und um Metz
Metz - am späten Vormittag besuchen wir die Jesuitenkirche Notre-Dame-de-l’Assomption. Das Gehäuse der Orgel stammt noch von einem barocken Instrument, das 1803 nach Metz kam. 1902 wurde eine größere Orgel in der Werkstatt des berühmten Aristide Cavaillé-Coll in Auftrag gegeben. Charles Mutin, der das Haus nach ihm leitete, schuf ein Instrument, das sich bestens für französisch-romantische Orgelwerke eignet. Nach einer musikalischen Kostprobe Freizeit in der Altstadt. Wie wäre es mit einem Stück Quiche Lorraine? Anschließend treffen wir uns in der Kathedrale St-Etienne wieder. Ihr größter Schatz sind die 6000 m² Glasfenster, die die Architektur erstrahlen lassen. Einige stammen von Marc Chagall. Drei Orgeln besitzt die Kathedrale. Am interessantesten ist die hübsche Renaissance-Orgel von 1537, die wie ein Schwalbennest am Vierungspfeiler hängt. Von der historischen Substanz ist aber nur wenig erhalten (2 Manuale, Pedal, 10 Register bzw. II+P/10). Eine Überraschung erwartet uns in der Pfarrkirche St-Calixte in Pontpierre : Selten findet man so eine große Orgel in einem so kleinen Dorf! Das Instrument von 1889 stammt von Dalstein-Haerpfer, wurde 2015 restauriert und gehört zu den bedeutendsten im orgelreichen Département Moselle. Weiterfahrt nach Nancy.

3. Tag: Barocker Glanz und Orgelklänge
Nancy - der entthronte Polenkönig Stanislas Leszczyńs-ki, von seinem Schwiegersohn Ludwig XV. zum Herzog von Lothringen gemacht, gestaltete Nancy völlig neu. Die barocke Place Stanislas mit ihren goldenen Toren und Brunnen gilt als einer der schönsten Plätze des 18. Jhs in Europa. Auch die elegante Hallenkirche St-Sébastien entstand unter Stanislas. Die Orgel, das absolute Meisterwerk von Dalstein-Haerpfer aus dem Jahr 1881, führt uns der örtliche Organist vor. Anschließend Mittagspause und Fahrt nach Domgermain. Die bemerkenswerte Orgel in Saint-Maurice stammt aus dem Franziskanerkloster von Toul und kam nach der Revolution hierher. Nach der letzten Restaurierung durch Didier Chanon wurde sie 1994 wieder eingeweiht (III+P/19) und eignet sich perfekt für die klassische französische Orgelliteratur. Nächster Halt ist die gotische Kirche Saints-Côme-et-Damien in Vézelise. Hier erklingt für uns die Orgel von Küttinger (1779). Dabei schweift unser Blick zu den schönen Glasfenstern und Skulpturen.

4. Tag: Klangerlebnisse in und um Nancy
Nancy - am Vormittag werden wir vom Organisten der Kathedrale erwartet. Als Nicolas Dupont 1763 hier die erste Orgel errichtete, war sie die größte seiner Laufbahn - und eine der größten Lothringens. 1861 wandelte Aristide Cavaillé-Coll das Instrument in eine symphonische Orgel um, damals auch sein größtes Instrument außerhalb von Paris. Restauriert von Haerpfer-Erman vereint sie heute den klassisch-französischen mit dem symphonischen Typ (IV+P/65). Die Kathedrale selbst entstand nach Plänen von Mansart, sehenswert sind vor allem die Gitter vor den Seitenkapellen. Am Nachmittag geht es nach Villacourt, wo in der Kirche Saint-Martin die Verschneider-Orgel von 1842 für uns erklingt. Schließlich hören wir in der Geigenbauerstadt Mirecourt die Orgel der Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité. Seit 1825 wurde sie mehrmals modernisiert und ergänzt, u.a. von der Werkstatt Dalstein-Haerpfer, und in den 1980er Jahren von Gaston Kern restauriert. Der reiche Dekor zeigt den Geschmack des Neoklassizismus (III+P/33).

5. Tag: "Da capo“ in Lunéville
Nancy - in Lunéville, dem "lothringischen Versailles“ residierte Stanislas Leszczyński. Dieser finanzierte auch den Bau der KircheSaint-Jacques . Der Architekt Héré ließ sich von polnischen Barockkirchen inspirieren und schuf zusammen mit dem Orgelbauer Dupont die weltweit einzige Orgel mit verborgenen Pfeifen - eine der faszinierendsten Hinterlassenschaften des prunkliebenden Herzogs! Auch die gotische Stiftskirche Saint-Remy in Fénétrange birgt eine wunderbare Orgel aus dem 18. Jh., restauriert von G. Kern. Mit ihrer fantastischen Akustik ist die Kirche alljährlich Schauplatz des Musikfestivals von Fénétrange. Rückfahrt nach Karlsruhe (ca. 19.30 Uhr) und Mannheim (ca. 20.30 Uhr).

Orgelvorführungen und Reiseleitung: Christophe Mantoux

 

Zubuchbare Optionen

Halbpension 110 €

Hotelinformationen Orgeln in Lothringen (mehr Infos...)

Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC 755 €
Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Bad oder Dusche und WC 925 €
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Veranstalter : Hirsch Reisen


weitere Busreise Abfahrtsorte:

Eggenstein-Leopoldshafen | Iffezheim | Karlsruhe | Mannheim

 
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