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SZ-Reisen GmbH

SZ-Reisen GmbH
01067 Dresden

Irren ist menschlich - Iran ist göttlich!

Termin: 20.04.2017 - 05.05.2017 - 16 Tage
Preis ab: 3119 €
Abfahrtsort: Wählen Sie aus 1 möglichen Zustiegen
 

Leistungen

Transfer ab/an Haustür
Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Teheran und zurück, Stand 10/15
Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
Fahrt im modernen Reisebus während der Rundreise
14 Übernachtungen in 3*- bis 5*-Hotels (1 Übernachtung in einer Karawanserei)
14 x Frühstück
2 x Mittagessen
12 x Abendessen
Stadtrundfahrten/-gänge: Teheran, Hamedan, Shiraz, Yazd
Bootsfahrt Ali Sadr Höhle
Stopp in Ganj Nameh, Darius-Relief und Heraklesrelief in Bisotun, Taq-e-Bostan, Zypresse von Abarqu
Bummel über den Bazar in Tajrisch
Besichtigung/Eintritt: Sa'dabad-Palastmuseum und Reza Abbasi-Museum in Teheran, Ausgrabungsstätte von Hegmataneh, Gondbad-e Alavian-Mausoleum, Choga Zanbil, Bischapur, Persepolis, Pasargadae, Feuertempel der Zoroastrier, Türme des Schweigens, Amir Chakhmaq-Komplex in Yazd, Freitagsmoschee in Nain, Bürgerhaus Chane-ye Tabatabayi und Chane-ye Borudscherdi in Kashan, Fin-Garten
Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 10/15
je 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung
SZ-Reisebegleitung

Hinweis zu den Abfahrtszeiten

Die exakte Abfahrtszeit erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen ca. 10-7 Tage vor Antritt der Reise. In den meisten Fällen sind dem Veranstalter die Abfahrtszeiten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt.

Reiseverlauf

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Sie denken bei Iran an ein islamisches Land, das außer Sonne und Wüste nicht viel zu bieten hat und in dem westliche Besucher nicht willkommen sind? Dann irren Sie sich gewaltig! Denn neben der überwältigenden Gastfreundschaft und Offenheit seiner Menschen ist das ehemalige Persien eine atemberaubende Wiege der abendländischen Kultur und gespickt mit monumentalen religiösen und weltlichen Bauwerken und faszinierenden Naturschauspielen, die zum Teil dem UNESCO Welterbe angehören.

15 Tage sind gerade lang genug, um Teheran, Shiraz, Isfahan, Hamedan, Ahvaz, Persepolis, Yazd oder Pasargadae kennenzulernen.

Sie übernachten mal in komfortablen Hotels, mal in einer traditionellen Karawanserei, genießen den Trubel der Großstädte ebenso wie den spektakulären Sternenhimmel in der Wüste. Sie wandeln durch den Palast des letzten Schahs Reza Pahlewi und besichtigen die antiken Residenzen der ersten persischen Herscher. Sie besuchen die Moscheen und Heiligtümer des Islam, aber auch Pilgerstätten der Juden und christliche Kathedralen. Nicht zuletzt werden Sie die Aromenvielfalt und kunstvolle Zubereitung der traditionellen iranischen Küche kennen und lieben lernen.

Haben Sie den Mut zur Reise Ihres Lebens? Er wird tausendfach belohnt werden. Garantiert. Wenn Sie die religiösen Gefühle der Menschen achten - Frauen sollten lange Blusen und Kopftuch tragen, Männer lange Hosen - dann wird man Ihnen mit demselben Respekt gegenübertreten.

Ihre Iran-Reise beginnt mit dem Transfer ab Ihrer Haustür zum Flughafen Leipzig. Hier steigen Sie in Ihr Flugzeug, welches Sie via Istanbul nach Teheran bringt.

In den zeitigen Morgenstunden kommen Sie im Iran an. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie herzlich durch den örtlichen Reiseleiter begrüßt. Gemeinsam geht es für Sie zu Ihrem Hotel in Teheran. Hier haben Sie ein wenig Zeit, um sich auszuruhen und Ihr Frühstück einzunehmen, bevor Sie die iranische Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt kennen lernen. Teheran ist eine moderne Großstadt mit vielen einzigartigen Museen, die unvergleichliche Sammlungen und berühmte Kunstwerke aus vielen verschiedenen Zeitepochen beherbergen. So stehen natürlich auch für Sie einige der bedeutendsten Museen der Stadt auf dem Besuchsprogramm. Nachdem Sie sich einen Überblick über die Stadt verschafft haben, besuchen Sie zunächst den Sa'dabad-Palast. Diese war die Sommerresidenz des letzten Schahs von Persien und ist heute als Museum für Besucher zugänglich. Im grünen Palast sehen Sie u.a. das bekannte Spiegelzimmer von Schah Reza Pahlavi. Im Anschluss sehen Sie sich das Reza Abbasi-Museum an. Hier sind u.a. Werke des berühmten Miniatur-Künstlers ausgestellt. Das Museum, welches erstmalig 1977 seine Tore für Besucher öffnete beherbergt aber auch zahlreiche kunsthistorisch bedeutende Artefakte sowohl aus vorislamischer, als auch aus islamischer Zeit. Besonders bemerkenswert ist die Sammlung verschiedener Kalligraphien. Zum Tagesabschluss bummeln Sie über den Bazar im Stadtteil Tajrisch. Dieses Wohnviertel gehört zu den Ältesten von Teheran und ist auf Grund seiner sauberen Luft mittlerweile zu einem der beliebtesten Wohnviertel der Hauptstadt geworden. Zum Abendessen sind Sie wieder zurück in Ihrem Hotel.

Von Teheran aus geht es heute nach dem Frühstück in Richtung Hamedan. Diese Provinz im westlichen Iran gelegen, ist bekannt für lange und strenge Winter mit viel Schnee. Im Sommer jedoch empfängt sie Besucher mit angenehmen Temperaturen. Auf den zahlreichen Weinbergen mit einer Fläche von ca. 1.500 Hektar gedeihen hier schmackhafte Rosinen. Erster Besichtigungspunkt ist das Mausoleum von Esther und Mordechai, eine wichtige jüdische Pilgerstätte. Es liegt im Stadtzentrum und wurde im 14. Jahrhundert aus Ziegeln und Steinen erbaut. Etwa 12 Kilometer entfernt befindet sich Ihr nächstes Ziel, Ganj Nameh, bekannt für seine beiden Keilschrifttafeln. Eine bezieht sich auf Darius I., die andere auf Xerxes I und beide wurden vermutlich während einer der jährlichen Reisen der beiden Herrscher nach Babylon erstellt. Die Schrifttafeln sind wie bei Achämenidischen Inschriften üblich in drei Sprachen verfasst, Altpersisch, neuelamisch und neubabylonisch. Nun geht es zum Grab von Avicenna. Der Philosoph und Medicus schrieb fast 450 Abhandlungen zu einer Vielzahl an Themen von denen heute noch etwa die Hälfte existiert. Ein weiterer Höhepunkt von Hamedan ist die Ausgrabungsstätte von Hegmataneh. Die Überreste dieser bedeutenden Stadt sind bisher nur zum Teil freigelegt. Einige der wichtigsten Fundstücke sind in einem interessanten Museum ausgestellt, welches zur Ausgrabungsstätte gehört. Zum Abschluss des Tages schauen Sie sich noch Gondbad-e Alavian – ein beeindruckendes Mausoleum aus dem 12. Jahrhundert – sowie das Grab von Baba Taher an. Letzteres liegt in einem Park mit Blumenrabatten und gewundenen Wegen. Er ist als wandernder Derwisch bekannt und war ein bekannter persischer Dichter aus dem aus dem 11. Jahrhundert. Sie übernachten in Hamedan.

Am Morgen fahren Sie von Hamedan aus in Richtung Ali Sadr Höhle. Diese wurde vor etwa 40 Jahren durch Zufall vom Hirten Ali Sadr entdeckt, als dieser nach einer verirrten Ziege suchte. Das beeindruckende Höhlensystem sucht seines Gleichen. Stalakmiten und Stalaktiten kann man hier ebenso bestaunen, wie einen riesigen unterirdischen See, dessen klares Wasser der Höhle den Beinamen „Blaue Höhle“ eingebracht hat. Rund 60 Prozent der Höhle sind heute erforscht, das sind etwa 14 Kilometer. Mit einem Boot erkunden Sie diese Höhle, die zu den beliebtesten Touristenattraktionen im Iran gehört. Nächster Halt wird in Kangavar sein, wo Sie die Überreste des Anahita-Tempels ansehen, bevor es nach Bisotun geht, ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe. Das Felsmassiv beherbergt mehrere Reliefs. Am Bekanntesten ist das Relief von Darius, eine bildliche Darstellung des Sieges über seinen Hauptgegner Gaumata. Sehenswert ist außerdem das Heraklesrelief aus der Seleukiden-Zeit, welches bei Straßenbauarbeiten freigelegt wurde. Ihr heutiges Tagesziel ist Kermanshah, wo Sie zu Abend essen und auch übernachten.

Vormittags besuchen Sie zunächst die Felsreliefs in Taq-e-Bostan. Diese gehören zu den am besten erhaltenen Beispielen sassanidischer Kunst. Sie wurden an einem Rastplatz an der historischen Seidenstraße aus dem Fels gehauen, direkt neben einer heiligen Quelle. Man kann hier noch heute mehrere Krönungszeremonien sowie Jagdszenen bewundern. Im Anschluss reisen Sie weiter nach Susa, einer der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Diverse Ausgrabungen haben hier zahlreiche Funde zu Tage gebracht. Einer biblischen Überlieferung nach soll sich Daniel während des babylonischen Exils in Susa aufgehalten haben. Sie besichtigen die Ausgrabungsstätte und sehen u.a. die Ruinen der Apadana, der großen Banketthalle. Etwa 40 südöstlich von Susa liegt Choga Zanbil, eine mittel-elamitische Residenzstadt. Hier befindet sich einer der am besten erhaltenen Tempeltürme (Zikkurat) Mesopotamiens. Der Zugang erfolgt über Treppen im Inneren und der Tempel war vermutlich mit glasierten Ziegeln verkleidet. Eher durch Zufall im Jahr 1935 vom Flugzeug aus entdeckt, fanden in den Folgejahren zahlreiche Ausgrabungen statt. Bereits im Jahr 1979 wurde Choga Zanbil als erste Stätte im Iran in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Lassen auch Sie sich bezaubern, von dieser einzigartigen historischen Stätte. Abendessen und Übernachtung in Ahvaz.

Am Morgen bummel Sie kurz durch Ahvaz, am Ufer des Flusses Karun gelegen, bevor Sie sich auf den Weg nach Bischapur machen. Die Überreste der ehemaligen sassanidischen Residenzstadt lernen Sie während eines Rundganges kennen. Vor allem die Palastruinen sind noch heute beeindruckend. Auch einige noch erhaltene Reliefs sind sehr sehenswert, obwohl deren Erhaltungszustand sehr unterschiedlich ist, da diese zum Teil starken Witterungseinflüssen ausgesetzt waren. Sie stellen insbesondere militärische Erfolge von Schapur I, aber auch anderer Herrscher dar. Am Abend erreichen Sie Shiraz, wo Sie für die nächsten 3 Nächte untergebracht sind.

Auf Ihrem heutigen Programm steht eine der wohl bedeutendsten Ausgrabungsstätten im Iran – Persepolis. Persepolis ist rund 40 Kilometer nördlich von Shiraz gelegen. Rund 200 Jahre nachdem Darius die Stadt anlegen ließ, wurde diese bereits durch die Krieger Alexander des Großen wieder zerstört und deren Schätze geraubt. Zahlreiche Überreste wurden durch die Araber als Baumaterialien für umliegende Orte verwendet, sodass heute nur noch Ruinen von der einstigen Größe Persepolis zeugen. Seit 1979 gehört – nachdem die Überreste von 1931 bis 1939 ausgegraben und renoviert wurden – Persepolis zum UNESCO-Weltkulturerbe. Grundmauern, Säulen und Minarette lassen heute nur noch erahnen, wie imposant die „Stadt der Perser“ früher einmal war. Besonders eindrucksvoll ist das „Tor der Völker“, welches vermutlich ein Symbol der Toleranz sein sollte. Die Apadana (eine Säulenhalle), welche als Audienzsaal dient, weist über hundert Reliefs auf. Diese zeigen u.a. Vertreter der in Persien beheimateten Völker, gekennzeichnet durch Kleidung und Waffen. Danach besuchen Sie die Nekropole Naqsh-e Rustam, die sich 12 Kilometer entfernt von Persepolis befindet. Wie der Name es nahelegt, gibt es hier vier Grabanlagen, die für archämenidische Großkönige angelegt wurden. Außerdem befinden sich hier eine Reihe sassanidischer Flachreliefs, die Sie sich ebenfalls anschauen werden. Sie übernachten erneut in Shiraz.

Die Hauptstadt der Provinz Fars zählt zu den fünf größten iranischen Städten und liegt inmitten des südlichen Zagrosgebirges. Sie wird auf Grund ihrer Gartenkultur auch als „Garten des Iran“ bezeichnet. Hier lebten und wirkten die beiden Nationaldichter Hafis und Saadi und für 44 Jahre war Shiraz sogar Hauptstadt des Landes. Von dieser bedeutenden Vergangenheit zeugen noch heute zahlreiche Bauwerke, die Sie im Tagesverlauf erkunden werden. Ihre Besichtigung beginnt am zeitigen Vormittag zunächst mit der prachtvollen Zitadelle Karim Khan. Sie diente einst als Wohnbereich und ähnelt einer mittelalterlichen Festung. Eine Zeit lang war hier auch ein Gefängnis untergebracht. Von hier aus geht es weiter zur Vakil-Moschee. Diese erhebt sich über dem alten Basar (Vakil-Basar) und ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Stadt. Bei Ihrem Bummel über den Basar, ein Juwel persischer Baukunst, sehen Sie sich u.a. Saraye Moshir an, eine alte Karawanserei. Hier gibt es schöne Souvenirs, persischen Schmuck und Handarbeiten zu kaufen. Zum Mittagessen kehren Sie in ein traditionelles Restaurant in Shiraz ein. Frisch gestärkt begeben Sie sich nun auf die Spuren der beiden Nationaldichter Saadi und Hafis. Das Grabmal Saadis liegt inmitten einer schön gepflegten Gartenanlage. Er gilt als volkstümlichster Poet des Landes und das Mausoleum wird sehr viel besucht. Auch das Grabmahl von Hafis ist Treffpunkt für Jung und Alt. In angenehmer Atmosphäre kann man durch die schöne Gartenanlage schlendern. Danach sehen Sie sich den Schrein von Ali Ibn Hamzeh an. Lassen Sie sich bezaubern von dem prunkvoll ausgestatteten Inneren dieser Moschee, zahlreiche Spiegel und Silberschmuck tragen zum überwältigenden Gesamteindruck bei. Und natürlich darf auch ein Besuch des ältesten Gartens von Shiraz, des Jahan Nama Gartens, nicht fehlen. Orangenbäume, Zypressen und Wasserfontänen sowie wundervolle Blumenrabatten erfreuen nicht nur Gartenfreunde. Sie übernachten erneut in Shiraz.

Sie verlassen Shiraz in Richtung Pasargadae. Die erste Residenz des Perserreiches unter den Achämeniden liegt auf einem Plateau im Zagrosgebirge in 1.900 Metern Höhe. Sie wurde durch Alexander den Großen zerstört. Heute kann man hier u.a. noch Ruinen der Paläste mit Monumentaltoren sowie das Grabmahl Kyros II sehen. Es ist eines der auffälligsten Bauwerke und fällt bereits bei der Anreise ins Auge. Auch Pasargadae gehört übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nächster Halt ist in Abarqu. Der Ort ist insbesondere bekannt für seine alte Zypresse, die ein Alter von über 4.000 Jahren haben soll. Sie ist 25 Meter hoch und der Stammumfang beträgt 11,5 Meter. Angeblich soll dieser Baum durch Zarathustra selbst gepflanzt wurden sein. Dieser Baum hat eine große Bedeutung für die Iraner, gilt doch die Zypresse weithin als Symbol für ewige Jugend und Langlebigkeit. Weiter geht die Reise nun nach Zeinoddin. Hier erwartet Sie eine ganz besondere Unterkunft für diese Nacht. Sie werden in einer traditionellen Karawanserei übernachten, die wieder in alter Schönheit erstrahlt. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und befand sich an der alten Seidenstraße. Die Karawanserei war einer von 999 Gasthöfen, die während der Herrschaft von Schah Abbas I. gebaut wurden und ist eine von nur zwei Karawansereien, die runde Türme besitzt. Die Unterkunft ist einfacher (Gemeinschaftsduschen und Toiletten), besitzt aber einen ganz besonderen, eigenen Reiz. Inmitten der Wüste gelegen, ist sie ein idealer Punkt zur Sternenbeobachtung. Hier können Sie außerdem die unglaubliche Gastfreundlichkeit der Menschen hautnah erleben und gutes, traditionelles Essen kosten.

Nach dem Frühstück reisen Sie weiter nach Yazd. Die 3.000 Jahre alte Stadt entstand an einer Oase zwischen den Wüsten Dascht-e Kavir und Dascht-e Lut. An das heiße Wüstenklima haben die Bewohner sich wunderbar angepasst. Nicht nur gibt es hier Wasserkanäle und –röhren, die teilweise schon seit der Antike bestehen, auch die Architektur ist an diese speziellen Bedingungen angepasst. Mit den sogenannten Windtürmen wurde hier eine Art „antike Klimaanlage“ errichtet. Außerdem ist Yazd Zentrum des zoroastrischen Glaubens, hier findet man noch heute zahlreiche Feuertempel. So wird auch Ihr erster Besichtigungspunkt der bedeutende Feuertempel der Zoroastrier sein, dessen offene Flamme bereits seit 100 Jahren ununterbrochen am Brennen gehalten wird. Das Nachlegen von Feuerholz darf nur mit Handschuhen und Mundschutz erfolgen, um das Feuer nicht zu verunreinigen. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Yazd sind die Türme des Schweigens Dakhmeh-ye Zartoshtiyun. Diese gehen ebenfalls auch die zoroastrische Religion zurück. In diesen Türmen wurden die Verstorbenen aufbewahrt, da diese aus Glaubensgründen (Reinheit der Elemente) nicht in der Erde, im Wasser oder Feuer bestattet werden durften. Im Laufe Ihrer Besichtigungstour sehen Sie außerdem den Amir Chakhmaq-Komplex – eines der bedeutendsten Bauwerke von Yazd. Einen der höchsten und bekanntesten Badgir (Windtürme) des Iran bestaunen Sie anschließend im UNESCO-Weltkulturerbe Bag-e Dolat Abad. Dieser Windturm hat eine Höhe von 33 Metern und gehört zum Windfang-Pavillon aus dem 18. Jahrhundert. Die Gartenanlage gehörte einst zur Residenz des persischen Herrschers Karim Khan Zand und wurde im Jahr 1750 angelegt. Ihren Besuch von Yazd schließen Sie mit dem Besuch der Freitagsmoschee ab, die ein schönes Beispiel persischer Mosaik- und Baukunst ist. Die zur Moschee gehörenden zwei Minarette sind die Höchsten des Iran. Abendessen und Übernachtung in Yazd.

Sie fahren von Yazd nach Meybod. Der Ort wurde bereits in vorislamischer Zeit gegründet und beherbergt eines der ältesten erhaltenen Schlösser des Iran aus sassanidischer Zeit, Narin Ghaleh. Nach dem Besuch des Schlosses, von dessen Dach man einen schönen Blick über die Stadt und die Wüste genießen kann – erkunden Sie die Robat-Karawanserei. Sie gilt als am besten erhaltene Karawanserei aus der Zeit der Safawiden. Neben der Moschee von Meybod steht außerdem der Taubenschlag von Meybod auf dem Programm. Tauben sind auch im Koran Zeichen des Friedens und in großen Mengen auf iranischen Dächern zu finden. Durch die Dasht-e Kavir Wüste fahren Sie nach Nain, die berühmte Zisternenstadt. Hier legen Sie einen Halt ein, um das bedeutendste Bauwerk der Stadt – die Freitagsmoschee – anzusehen. Die Moschee ist die älteste noch erhaltene Moschee im persischen Raum und konnte die Zeit nahezu unbeschadet überstehen. Die nächste Übernachtung ist in Isfahan vorgesehen, wo Sie auch zu Abend essen.

Das Isfahan nicht ohne Grund die wohl beliebteste Stadt im Iran ist, werden Sie nach Ihrer zweitägigen Besichtigung sicherlich verstehen. Beeindruckende traditionelle islamische Architektur findet sich hier ebenso, wie moderne Bauwerke und historische Gartenanlagen. Das Herz der Stadt ist der Imam-Platz, einer der größten Plätze der Welt. Hier beginnen Sie mit der Erkundung dieser auch als „Die Hälfte der Welt“ bekannten Stadt. Der Platz wird ringsherum von großen Mauern und mächtigen Bauwerken umgeben. Am südlichen Ende befindet sich die schöne Imam-Moschee, die während der Safawiden-Periode errichtet wurde. Sie steht gemeinsam mit dem Imam-Platz auf der Liste des Weltkulturerbes und wird zunächst besucht. Die kleine Moschee Sheikh Lotf Allah steht anschließend ebenso auf dem Besichtigungsprogramm wie die Paläste Ali Qapu, Chehel Sotun und Hasht Behesht. Der Ali Qapu Palast beeindruckt bereits auf den ersten Blick durch sein 48 Meter hohes Portal, besonders schön sind auch die wenigen noch erhaltenen Wandmalereien von Reza Abbassi. Chehel Sotun und Hasht Behesht liegen beide inmitten von Gartenanlagen und stammen aus dem 17. Jahrhundert. Nach so vielen Besichtigungen kehren Sie heute zum Mittagessen in ein traditionelles Restaurant ein. Zum Tagesabschluss bummeln Sie noch über einen der berühmten Basare, wo Sie u.a. Kunsthandwerk, für das Isfahan weltbekannt ist, erwerben können.

Heute setzen Sie die Besichtigung von Isfahan fort. Die im Jahr 700 erbaute Masjed-e Jomé Moschee (Freitagsmoschee) besuchen Sie als Erstes. Sie gilt als ein wundervolles Beispiel für die Verbindung islamischer und persischer Baukunst. Der Hauptgebetsraum wird durch 306 Säulen gestützt.Der Fluss Zanayde Rud verläuft durch Isfahan und wird durch zahlreiche, kunstvoll entworfene Brücken überquert. Einige der Bekanntesten überqueren Sie ebenfalls, darunter die 33-Bogen-Brücke. Mit 295 Metern ist sie die längste Brücke der Stadt und verbindet Isfahan mit dem armenischen Viertel Jolfa. Dort befindet sich die sehenswerte im persisch-armenischen Stil erbaute Vank-Kathedrale. Diese verfügt über schöne Ikonen und Fresken, die die Geschichten des Alten und Neuen Testamentes darstellen und wird durch eine kleine armenische Gemeinde genutzt. Zum Abschluss sehen Sie sich Manar Jonban, ein Mausoleum an. Seine Hauptattraktion sind die Minarette. Schauen Sie bei Ihrem Besuch genau hin, diese erwecken den Eindruck, zu wackeln – eine optische Täuschung. Abendessen und Übernachtung erneut in Isfahan.

Etwa 200 Kilometer von Teheran entfernt liegt die Stadt Kaschan. Sie liegt inmitten der zentraliranischen Wüste und ist von einer großen Oase umgeben. Hier schauen Sie sich das historische Bürgerhaus Chane-ye Tabatabayi an. Es entstand 1834 und besitzt vier Wohnhöfe, feine Wandmalereien und Buntglasfenster. Ebenso schön ist das Chane-ye Borudscherdi, das Haus der Borudscherdis, einer reichen Kaufmannsfamilie. Es stellt ein imposantes Beispiel der Lehmziegelarchitektur dar. Bei beiden Häusern ist nur der Biruni (ein Außenteil) für die Öffentlichkeit zugänglich, der innere Teil ist noch immer in Privathand und kann nicht angesehen werden. Freuen Sie sich nun auf einen der schönsten und berühmtesten Gärten des Iran, den Fin-Garten. Wandeln Sie durch diesen 2,3 Hektar großen von einem Schutzwall umgebenen Garten entlang von Wasserbecken und unter Zypressen und genießen Sie diese Vision des Paradieses, wie der Garten früher verstanden wurde. Zum Tagesabschluss sind Sie zurück in Teheran, dem Ausgangspunkt Ihrer Iran-Reise. Hier lassen Sie es sich bei Ihrem Abschiedsabendessen gut gehen. Genießen Sie typisch persische Küche, serviert von aufmerksamen Kellnern, dezente Livemusik und orientalische Atmosphäre im Restaurant Alighapoo in Teheran.

Ihre Reise in den Iran schließen Sie mit dem Transfer zum Flughafen ab, von wo aus Sie mit Turkish Airlines via Istanbul nach Leipzig fliegen. Per Transfer werden Sie anschließend nach Hause gebracht, wo Sie mit vielen schönen Erinnerungen an ein interessantes Reiseziel und liebenswerte Menschen wieder eintreffen.

Programm

1. Tag: Anreise

Ihre Iran-Reise beginnt mit dem Transfer ab Ihrer Haustür zum Flughafen Leipzig. Hier steigen Sie in Ihr Flugzeug, welches Sie via Istanbul nach Teheran bringt.

2. Tag: Teheran

In den zeitigen Morgenstunden kommen Sie im Iran an. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie herzlich durch den örtlichen Reiseleiter begrüßt. Gemeinsam geht es für Sie zu Ihrem Hotel in Teheran. Hier haben Sie ein wenig Zeit, um sich auszuruhen und Ihr Frühstück einzunehmen, bevor Sie die iranische Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt kennen lernen. Teheran ist eine moderne Großstadt mit vielen einzigartigen Museen, die unvergleichliche Sammlungen und berühmte Kunstwerke aus vielen verschiedenen Zeitepochen beherbergen. So stehen natürlich auch für Sie einige der bedeutendsten Museen der Stadt auf dem Besuchsprogramm. Nachdem Sie sich einen Überblick über die Stadt verschafft haben, besuchen Sie zunächst den Sa'dabad-Palast. Diese war die Sommerresidenz des letzten Schahs von Persien und ist heute als Museum für Besucher zugänglich. Im grünen Palast sehen Sie u.a. das bekannte Spiegelzimmer von Schah Reza Pahlavi. Im Anschluss sehen Sie sich das Reza Abbasi-Museum an. Hier sind u.a. Werke des berühmten Miniatur-Künstlers ausgestellt. Das Museum, welches erstmalig 1977 seine Tore für Besucher öffnete beherbergt aber auch zahlreiche kunsthistorisch bedeutende Artefakte sowohl aus vorislamischer, als auch aus islamischer Zeit. Besonders bemerkenswert ist die Sammlung verschiedener Kalligraphien. Zum Tagesabschluss bummeln Sie über den Bazar im Stadtteil Tajrisch. Dieses Wohnviertel gehört zu den Ältesten von Teheran und ist auf Grund seiner sauberen Luft mittlerweile zu einem der beliebtesten Wohnviertel der Hauptstadt geworden. Zum Abendessen sind Sie wieder zurück in Ihrem Hotel.

3. Tag: Teheran – Hamedan

Von Teheran aus geht es heute nach dem Frühstück in Richtung Hamedan. Diese Provinz im westlichen Iran gelegen, ist bekannt für lange und strenge Winter mit viel Schnee. Im Sommer jedoch empfängt sie Besucher mit angenehmen Temperaturen. Auf den zahlreichen Weinbergen mit einer Fläche von ca. 1.500 Hektar gedeihen hier schmackhafte Rosinen. Erster Besichtigungspunkt ist das Mausoleum von Esther und Mordechai, eine wichtige jüdische Pilgerstätte. Es liegt im Stadtzentrum und wurde im 14. Jahrhundert aus Ziegeln und Steinen erbaut. Etwa 12 Kilometer entfernt befindet sich Ihr nächstes Ziel, Ganj Nameh, bekannt für seine beiden Keilschrifttafeln. Eine bezieht sich auf Darius I., die andere auf Xerxes I und beide wurden vermutlich während einer der jährlichen Reisen der beiden Herrscher nach Babylon erstellt. Die Schrifttafeln sind wie bei Achämenidischen Inschriften üblich in drei Sprachen verfasst, Altpersisch, neuelamisch und neubabylonisch. Nun geht es zum Grab von Avicenna. Der Philosoph und Medicus schrieb fast 450 Abhandlungen zu einer Vielzahl an Themen von denen heute noch etwa die Hälfte existiert. Ein weiterer Höhepunkt von Hamedan ist die Ausgrabungsstätte von Hegmataneh. Die Überreste dieser bedeutenden Stadt sind bisher nur zum Teil freigelegt. Einige der wichtigsten Fundstücke sind in einem interessanten Museum ausgestellt, welches zur Ausgrabungsstätte gehört. Zum Abschluss des Tages schauen Sie sich noch Gondbad-e Alavian – ein beeindruckendes Mausoleum aus dem 12. Jahrhundert – sowie das Grab von Baba Taher an. Letzteres liegt in einem Park mit Blumenrabatten und gewundenen Wegen. Er ist als wandernder Derwisch bekannt und war ein bekannter persischer Dichter aus dem aus dem 11. Jahrhundert. Sie übernachten in Hamedan.

4. Tag: Hamedan – Ali Sadr Höhle – Kangavar – Bisotun – Kermanshah

Am Morgen fahren Sie von Hamedan aus in Richtung Ali Sadr Höhle. Diese wurde vor etwa 40 Jahren durch Zufall vom Hirten Ali Sadr entdeckt, als dieser nach einer verirrten Ziege suchte. Das beeindruckende Höhlensystem sucht seines Gleichen. Stalakmiten und Stalaktiten kann man hier ebenso bestaunen, wie einen riesigen unterirdischen See, dessen klares Wasser der Höhle den Beinamen „Blaue Höhle“ eingebracht hat. Rund 60 Prozent der Höhle sind heute erforscht, das sind etwa 14 Kilometer. Mit einem Boot erkunden Sie diese Höhle, die zu den beliebtesten Touristenattraktionen im Iran gehört. Nächster Halt wird in Kangavar sein, wo Sie die Überreste des Anahita-Tempels ansehen, bevor es nach Bisotun geht, ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe. Das Felsmassiv beherbergt mehrere Reliefs. Am Bekanntesten ist das Relief von Darius, eine bildliche Darstellung des Sieges über seinen Hauptgegner Gaumata. Sehenswert ist außerdem das Heraklesrelief aus der Seleukiden-Zeit, welches bei Straßenbauarbeiten freigelegt wurde. Ihr heutiges Tagesziel ist Kermanshah, wo Sie zu Abend essen und auch übernachten.

5. Tag: Kermanshah – Taq-e-Bostan – Susa – Choga Zanbil – Ahvaz

Vormittags besuchen Sie zunächst die Felsreliefs in Taq-e-Bostan. Diese gehören zu den am besten erhaltenen Beispielen sassanidischer Kunst. Sie wurden an einem Rastplatz an der historischen Seidenstraße aus dem Fels gehauen, direkt neben einer heiligen Quelle. Man kann hier noch heute mehrere Krönungszeremonien sowie Jagdszenen bewundern. Im Anschluss reisen Sie weiter nach Susa, einer der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Diverse Ausgrabungen haben hier zahlreiche Funde zu Tage gebracht. Einer biblischen Überlieferung nach soll sich Daniel während des babylonischen Exils in Susa aufgehalten haben. Sie besichtigen die Ausgrabungsstätte und sehen u.a. die Ruinen der Apadana, der großen Banketthalle. Etwa 40 südöstlich von Susa liegt Choga Zanbil, eine mittel-elamitische Residenzstadt. Hier befindet sich einer der am besten erhaltenen Tempeltürme (Zikkurat) Mesopotamiens. Der Zugang erfolgt über Treppen im Inneren und der Tempel war vermutlich mit glasierten Ziegeln verkleidet. Eher durch Zufall im Jahr 1935 vom Flugzeug aus entdeckt, fanden in den Folgejahren zahlreiche Ausgrabungen statt. Bereits im Jahr 1979 wurde Choga Zanbil als erste Stätte im Iran in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Lassen auch Sie sich bezaubern, von dieser einzigartigen historischen Stätte. Abendessen und Übernachtung in Ahvaz.

6. Tag: Ahvaz – Bischapur – Shiraz

Am Morgen bummel Sie kurz durch Ahvaz, am Ufer des Flusses Karun gelegen, bevor Sie sich auf den Weg nach Bischapur machen. Die Überreste der ehemaligen sassanidischen Residenzstadt lernen Sie während eines Rundganges kennen. Vor allem die Palastruinen sind noch heute beeindruckend. Auch einige noch erhaltene Reliefs sind sehr sehenswert, obwohl deren Erhaltungszustand sehr unterschiedlich ist, da diese zum Teil starken Witterungseinflüssen ausgesetzt waren. Sie stellen insbesondere militärische Erfolge von Schapur I, aber auch anderer Herrscher dar. Am Abend erreichen Sie Shiraz, wo Sie für die nächsten 3 Nächte untergebracht sind.

7. Tag: Shiraz – Persepolis – Nekropolis – Shiraz

Auf Ihrem heutigen Programm steht eine der wohl bedeutendsten Ausgrabungsstätten im Iran – Persepolis. Persepolis ist rund 40 Kilometer nördlich von Shiraz gelegen. Rund 200 Jahre nachdem Darius die Stadt anlegen ließ, wurde diese bereits durch die Krieger Alexander des Großen wieder zerstört und deren Schätze geraubt. Zahlreiche Überreste wurden durch die Araber als Baumaterialien für umliegende Orte verwendet, sodass heute nur noch Ruinen von der einstigen Größe Persepolis zeugen. Seit 1979 gehört – nachdem die Überreste von 1931 bis 1939 ausgegraben und renoviert wurden – Persepolis zum UNESCO-Weltkulturerbe. Grundmauern, Säulen und Minarette lassen heute nur noch erahnen, wie imposant die „Stadt der Perser“ früher einmal war. Besonders eindrucksvoll ist das „Tor der Völker“, welches vermutlich ein Symbol der Toleranz sein sollte. Die Apadana (eine Säulenhalle), welche als Audienzsaal dient, weist über hundert Reliefs auf. Diese zeigen u.a. Vertreter der in Persien beheimateten Völker, gekennzeichnet durch Kleidung und Waffen. Danach besuchen Sie die Nekropole Naqsh-e Rustam, die sich 12 Kilometer entfernt von Persepolis befindet. Wie der Name es nahelegt, gibt es hier vier Grabanlagen, die für archämenidische Großkönige angelegt wurden. Außerdem befinden sich hier eine Reihe sassanidischer Flachreliefs, die Sie sich ebenfalls anschauen werden. Sie übernachten erneut in Shiraz.

8. Tag: Shiraz

Die Hauptstadt der Provinz Fars zählt zu den fünf größten iranischen Städten und liegt inmitten des südlichen Zagrosgebirges. Sie wird auf Grund ihrer Gartenkultur auch als „Garten des Iran“ bezeichnet. Hier lebten und wirkten die beiden Nationaldichter Hafis und Saadi und für 44 Jahre war Shiraz sogar Hauptstadt des Landes. Von dieser bedeutenden Vergangenheit zeugen noch heute zahlreiche Bauwerke, die Sie im Tagesverlauf erkunden werden. Ihre Besichtigung beginnt am zeitigen Vormittag zunächst mit der prachtvollen Zitadelle Karim Khan. Sie diente einst als Wohnbereich und ähnelt einer mittelalterlichen Festung. Eine Zeit lang war hier auch ein Gefängnis untergebracht. Von hier aus geht es weiter zur Vakil-Moschee. Diese erhebt sich über dem alten Basar (Vakil-Basar) und ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Stadt. Bei Ihrem Bummel über den Basar, ein Juwel persischer Baukunst, sehen Sie sich u.a. Saraye Moshir an, eine alte Karawanserei. Hier gibt es schöne Souvenirs, persischen Schmuck und Handarbeiten zu kaufen. Zum Mittagessen kehren Sie in ein traditionelles Restaurant in Shiraz ein. Frisch gestärkt begeben Sie sich nun auf die Spuren der beiden Nationaldichter Saadi und Hafis. Das Grabmal Saadis liegt inmitten einer schön gepflegten Gartenanlage. Er gilt als volkstümlichster Poet des Landes und das Mausoleum wird sehr viel besucht. Auch das Grabmahl von Hafis ist Treffpunkt für Jung und Alt. In angenehmer Atmosphäre kann man durch die schöne Gartenanlage schlendern. Danach sehen Sie sich den Schrein von Ali Ibn Hamzeh an. Lassen Sie sich bezaubern von dem prunkvoll ausgestatteten Inneren dieser Moschee, zahlreiche Spiegel und Silberschmuck tragen zum überwältigenden Gesamteindruck bei. Und natürlich darf auch ein Besuch des ältesten Gartens von Shiraz, des Jahan Nama Gartens, nicht fehlen. Orangenbäume, Zypressen und Wasserfontänen sowie wundervolle Blumenrabatten erfreuen nicht nur Gartenfreunde. Sie übernachten erneut in Shiraz.

9. Tag: Shiraz – Pasargadae – Abarqu – Zeinoddin

Sie verlassen Shiraz in Richtung Pasargadae. Die erste Residenz des Perserreiches unter den Achämeniden liegt auf einem Plateau im Zagrosgebirge in 1.900 Metern Höhe. Sie wurde durch Alexander den Großen zerstört. Heute kann man hier u.a. noch Ruinen der Paläste mit Monumentaltoren sowie das Grabmahl Kyros II sehen. Es ist eines der auffälligsten Bauwerke und fällt bereits bei der Anreise ins Auge. Auch Pasargadae gehört übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Nächster Halt ist in Abarqu. Der Ort ist insbesondere bekannt für seine alte Zypresse, die ein Alter von über 4.000 Jahren haben soll. Sie ist 25 Meter hoch und der Stammumfang beträgt 11,5 Meter. Angeblich soll dieser Baum durch Zarathustra selbst gepflanzt wurden sein. Dieser Baum hat eine große Bedeutung für die Iraner, gilt doch die Zypresse weithin als Symbol für ewige Jugend und Langlebigkeit. Weiter geht die Reise nun nach Zeinoddin. Hier erwartet Sie eine ganz besondere Unterkunft für diese Nacht. Sie werden in einer traditionellen Karawanserei übernachten, die wieder in alter Schönheit erstrahlt. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und befand sich an der alten Seidenstraße. Die Karawanserei war einer von 999 Gasthöfen, die während der Herrschaft von Schah Abbas I. gebaut wurden und ist eine von nur zwei Karawansereien, die runde Türme besitzt. Die Unterkunft ist einfacher (Gemeinschaftsduschen und Toiletten), besitzt aber einen ganz besonderen, eigenen Reiz. Inmitten der Wüste gelegen, ist sie ein idealer Punkt zur Sternenbeobachtung. Hier können Sie außerdem die unglaubliche Gastfreundlichkeit der Menschen hautnah erleben und gutes, traditionelles Essen kosten.

10. Tag: Zeinoddin – Yazd

Nach dem Frühstück reisen Sie weiter nach Yazd. Die 3.000 Jahre alte Stadt entstand an einer Oase zwischen den Wüsten Dascht-e Kavir und Dascht-e Lut. An das heiße Wüstenklima haben die Bewohner sich wunderbar angepasst. Nicht nur gibt es hier Wasserkanäle und –röhren, die teilweise schon seit der Antike bestehen, auch die Architektur ist an diese speziellen Bedingungen angepasst. Mit den sogenannten Windtürmen wurde hier eine Art „antike Klimaanlage“ errichtet. Außerdem ist Yazd Zentrum des zoroastrischen Glaubens, hier findet man noch heute zahlreiche Feuertempel. So wird auch Ihr erster Besichtigungspunkt der bedeutende Feuertempel der Zoroastrier sein, dessen offene Flamme bereits seit 100 Jahren ununterbrochen am Brennen gehalten wird. Das Nachlegen von Feuerholz darf nur mit Handschuhen und Mundschutz erfolgen, um das Feuer nicht zu verunreinigen. Eine weitere Sehenswürdigkeit von Yazd sind die Türme des Schweigens Dakhmeh-ye Zartoshtiyun. Diese gehen ebenfalls auch die zoroastrische Religion zurück. In diesen Türmen wurden die Verstorbenen aufbewahrt, da diese aus Glaubensgründen (Reinheit der Elemente) nicht in der Erde, im Wasser oder Feuer bestattet werden durften. Im Laufe Ihrer Besichtigungstour sehen Sie außerdem den Amir Chakhmaq-Komplex – eines der bedeutendsten Bauwerke von Yazd. Einen der höchsten und bekanntesten Badgir (Windtürme) des Iran bestaunen Sie anschließend im UNESCO-Weltkulturerbe Bag-e Dolat Abad. Dieser Windturm hat eine Höhe von 33 Metern und gehört zum Windfang-Pavillon aus dem 18. Jahrhundert. Die Gartenanlage gehörte einst zur Residenz des persischen Herrschers Karim Khan Zand und wurde im Jahr 1750 angelegt. Ihren Besuch von Yazd schließen Sie mit dem Besuch der Freitagsmoschee ab, die ein schönes Beispiel persischer Mosaik- und Baukunst ist. Die zur Moschee gehörenden zwei Minarette sind die Höchsten des Iran. Abendessen und Übernachtung in Yazd.

11. Tag: Yazd - Meybod – Nain – Isfahan

Sie fahren von Yazd nach Meybod. Der Ort wurde bereits in vorislamischer Zeit gegründet und beherbergt eines der ältesten erhaltenen Schlösser des Iran aus sassanidischer Zeit, Narin Ghaleh. Nach dem Besuch des Schlosses, von dessen Dach man einen schönen Blick über die Stadt und die Wüste genießen kann – erkunden Sie die Robat-Karawanserei. Sie gilt als am besten erhaltene Karawanserei aus der Zeit der Safawiden. Neben der Moschee von Meybod steht außerdem der Taubenschlag von Meybod auf dem Programm. Tauben sind auch im Koran Zeichen des Friedens und in großen Mengen auf iranischen Dächern zu finden. Durch die Dasht-e Kavir Wüste fahren Sie nach Nain, die berühmte Zisternenstadt. Hier legen Sie einen Halt ein, um das bedeutendste Bauwerk der Stadt – die Freitagsmoschee – anzusehen. Die Moschee ist die älteste noch erhaltene Moschee im persischen Raum und konnte die Zeit nahezu unbeschadet überstehen. Die nächste Übernachtung ist in Isfahan vorgesehen, wo Sie auch zu Abend essen.

12. Tag: Isfahan

Das Isfahan nicht ohne Grund die wohl beliebteste Stadt im Iran ist, werden Sie nach Ihrer zweitägigen Besichtigung sicherlich verstehen. Beeindruckende traditionelle islamische Architektur findet sich hier ebenso, wie moderne Bauwerke und historische Gartenanlagen. Das Herz der Stadt ist der Imam-Platz, einer der größten Plätze der Welt. Hier beginnen Sie mit der Erkundung dieser auch als „Die Hälfte der Welt“ bekannten Stadt. Der Platz wird ringsherum von großen Mauern und mächtigen Bauwerken umgeben. Am südlichen Ende befindet sich die schöne Imam-Moschee, die während der Safawiden-Periode errichtet wurde. Sie steht gemeinsam mit dem Imam-Platz auf der Liste des Weltkulturerbes und wird zunächst besucht. Die kleine Moschee Sheikh Lotf Allah steht anschließend ebenso auf dem Besichtigungsprogramm wie die Paläste Ali Qapu, Chehel Sotun und Hasht Behesht. Der Ali Qapu Palast beeindruckt bereits auf den ersten Blick durch sein 48 Meter hohes Portal, besonders schön sind auch die wenigen noch erhaltenen Wandmalereien von Reza Abbassi. Chehel Sotun und Hasht Behesht liegen beide inmitten von Gartenanlagen und stammen aus dem 17. Jahrhundert. Nach so vielen Besichtigungen kehren Sie heute zum Mittagessen in ein traditionelles Restaurant ein. Zum Tagesabschluss bummeln Sie noch über einen der berühmten Basare, wo Sie u.a. Kunsthandwerk, für das Isfahan weltbekannt ist, erwerben können.

13. Tag: Isfahan

Heute setzen Sie die Besichtigung von Isfahan fort. Die im Jahr 700 erbaute Masjed-e Jomé Moschee (Freitagsmoschee) besuchen Sie als Erstes. Sie gilt als ein wundervolles Beispiel für die Verbindung islamischer und persischer Baukunst. Der Hauptgebetsraum wird durch 306 Säulen gestützt.Der Fluss Zanayde Rud verläuft durch Isfahan und wird durch zahlreiche, kunstvoll entworfene Brücken überquert. Einige der Bekanntesten überqueren Sie ebenfalls, darunter die 33-Bogen-Brücke. Mit 295 Metern ist sie die längste Brücke der Stadt und verbindet Isfahan mit dem armenischen Viertel Jolfa. Dort befindet sich die sehenswerte im persisch-armenischen Stil erbaute Vank-Kathedrale. Diese verfügt über schöne Ikonen und Fresken, die die Geschichten des Alten und Neuen Testamentes darstellen und wird durch eine kleine armenische Gemeinde genutzt. Zum Abschluss sehen Sie sich Manar Jonban, ein Mausoleum an. Seine Hauptattraktion sind die Minarette. Schauen Sie bei Ihrem Besuch genau hin, diese erwecken den Eindruck, zu wackeln – eine optische Täuschung. Abendessen und Übernachtung erneut in Isfahan.

14. Tag: Isfahan – Kashan – Teheran

Etwa 200 Kilometer von Teheran entfernt liegt die Stadt Kaschan. Sie liegt inmitten der zentraliranischen Wüste und ist von einer großen Oase umgeben. Hier schauen Sie sich das historische Bürgerhaus Chane-ye Tabatabayi an. Es entstand 1834 und besitzt vier Wohnhöfe, feine Wandmalereien und Buntglasfenster. Ebenso schön ist das Chane-ye Borudscherdi, das Haus der Borudscherdis, einer reichen Kaufmannsfamilie. Es stellt ein imposantes Beispiel der Lehmziegelarchitektur dar. Bei beiden Häusern ist nur der Biruni (ein Außenteil) für die Öffentlichkeit zugänglich, der innere Teil ist noch immer in Privathand und kann nicht angesehen werden. Freuen Sie sich nun auf einen der schönsten und berühmtesten Gärten des Iran, den Fin-Garten. Wandeln Sie durch diesen 2,3 Hektar großen von einem Schutzwall umgebenen Garten entlang von Wasserbecken und unter Zypressen und genießen Sie diese Vision des Paradieses, wie der Garten früher verstanden wurde. Zum Tagesabschluss sind Sie zurück in Teheran, dem Ausgangspunkt Ihrer Iran-Reise. Hier lassen Sie es sich bei Ihrem Abschiedsabendessen gut gehen. Genießen Sie typisch persische Küche, serviert von aufmerksamen Kellnern, dezente Livemusik und orientalische Atmosphäre im Restaurant Alighapoo in Teheran.

15. Tag: Teheran – Heimreise

Ihre Reise in den Iran schließen Sie mit dem Transfer zum Flughafen ab, von wo aus Sie mit Turkish Airlines via Istanbul nach Leipzig fliegen. Per Transfer werden Sie anschließend nach Hause gebracht, wo Sie mit vielen schönen Erinnerungen an ein interessantes Reiseziel und liebenswerte Menschen wieder eintreffen.

Bildnachweis:
Bild 1, Die Shah Moschee in Isfahan bei Nacht, © takawildcats, Fotolia.com
Bild 2, Ihr Reiseverlauf
Bild 3, © c_meen_na, Fotolia.com
Bild 4, Amir Chakhmaq Complex in Yazd, © suronin, Fotolia.com
Bild 5, Azadi Monument Teheran, © milosk50, Fotolia.com
Bild 6, Nasir al Mulk Moschee, Shiraz, ©JPAaron, Fotolia.com
Bild 7, Die Shah Moschee in Isfahan bei Nacht, © takawildcats, Fotolia.com

 

Zubuchbare Optionen

Visum inklusive Bearbeitung 110 €

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p.P. im Doppelzimmer 3119 €
p. P. im Einzelzimmer 3798 €
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Veranstalter : SZ-Reisen GmbH


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