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SZ-Reisen GmbH

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01067 Dresden

Georgien & Armenien: Kaukasische Kostbarkeiten

Termin: 01.05.2017 - 14.05.2017 - 14 Tage
Preis ab: 1999 €
Abfahrtsort: Wählen Sie aus 14 möglichen Zustiegen
 

Leistungen

Transfer ab/an Haustür
Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Tbilissi und zurück, Stand 06/16
Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
Fahrt im modernen Reisebus während der Rundreise, Buswechsel an der Grenze zu Armenien / Georgien
4 Übernachtungen im 3*-Hotel in Tbilissi
1 Übernachtung im 3*-Hotel in Gudauri
2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Zkaltubo
1 Übernachtung im 3*-Hotel in Achalziche
1 Übernachtung im 3*-Hotel Araks in Gjumri
3 Übernachtungen im 4*-Hotel in Jerevan
1 Übernachtung im 4*-Hotel in Dilijan
13 x Frühstück
4 x Mittagessen, davon 1 x bei einem Bauern in Kachetien und 1 x in einem lokalen Haus in Garni
11 x Abendessen, z.T. in lokalen Restaurants
Stadtrundgänge/-fahrten: Tbilissi, Signagi, Mzcheta, Jerevan
Spaziergänge: Batumi und Bordjomi
Eintritte/Besichtigungen: Schatzkammer des Historischen Museums in Tbilissi, Bodbe-Kloster, Dschwari-Kirche und Swetizchoveli-Kathedrale Mzcheta, Höhlenstadt Uplisziche, Prometheushöhle von Kumistawi, Botanischer Garten von Batumi, Bagrati-Kathedrale, Kloster Gelati, Festung Rabati in Achalziche, Höhlenkloster Wardsia, Kathedrale in Thalin, Kirche in Arutsch, Kloster Saghmosavankh, Museum Matenadaran in Jerevan, Etschmiatsin-Kathedrale und Kirche der heiligen Hripsime in Etschmiatsin, Ruinen der Kirche von Zvarthnots, Tempel Garni, Höhlenkloster Geghard, Kloster Chor Virap, Kloster Noravank, Selim-Karawanserei, Sevan-Kloster, Kloster Haghpat, Kloster Sanahin, Ananuri-Festung
Fahrt auf der georgischen Heerstraße und in Jeeps zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti
Weinprobe in Kachetien
Stopps: Stalin-Haus in Gori, Ruinen der Festung Gonio, Chertwisi-Festung
Besuch der Kognakfabrik ARARAT in Jerevan
1 Flasche Mineralwasser pro Person/Tag
Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 06/16
je 1 Reisetaschenbuch Georgien/Armenien pro Buchung
Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung (Reiseleiterwechsel an der Grenze zu Armenien und Georgien): 2. - 14. Tag
SZ-Reisebegleitung

Hinweis zu den Abfahrtszeiten

Die exakte Abfahrtszeit erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen ca. 10-7 Tage vor Antritt der Reise. In den meisten Fällen sind dem Veranstalter die Abfahrtszeiten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt.

Reiseverlauf

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Zwischen Europa und Asien, eingebettet in die Ebenen zwischen Ararat und Kaukasus, liegen Georgien und Armenien im Dornröschenschlaf. Noch. Denn ganz allmählich werden die zwei Schönen von Weltenbummlern entdeckt – und erblühen zusehends.

In Georgien, im Volksmund liebevoll als "Balkon Europas" bezeichnet, weht der Geist einer 3.000 Jahre alten Geschichte über eine uralte Landschaft voller Kulturschätze. An imposanten Wehrkirchen und Festungen, gewaltigen Stadtmauern und Kathedralen nagt der Zahn der Zeit und hinterlässt Spuren aus bewegten Epochen.

In Armenien zeugen frühchristliche Bauwerke, jahrhundertealte Kirchen, Tempel und Klöster sowie das Museum Matenadaran von der historischen Bedeutung des Landes.

Der Kaukasus schirmt die beiden Schwarzmeerländer vor Kaltluftwellen aus dem Norden ab und beschert ihnen ausgesprochen milde Temperaturen. In den unterschiedlichen Klimazonen, von subtropisch feucht bis kontinental trocken, hat sich eine faszinierende Naturlandschaft entwickelt, die Fans von Flora und Fauna begeistern wird. Halbwüste und Steppe, Täler, Hochgebirge und Höhlenlandschaften, Flussbecken und der malerisch gelegene Sevansee in Armenien beherbergen eine spektakuläre Artenvielfalt auf kleinstem Raum. Für kräftigende Gaumenfreuden sorgt die abwechslungsreiche kaukasische Küche, und gute Tröpfchen werden Ihnen bei Wein- und Kognakverkostungen kredenzt.

Auf kleinem Raum gibt es viel zu erleben – begleiten Sie uns auf dieser atemberaubenden Reise in zwei noch weitgehend unentdeckte Länder!

Per Haustürtransfer reisen Sie zum Flughafen nach Leipzig von wo aus Sie mit Turkish Airlines via Istanbul nach Tbilissi fliegen.

Am zeitigen Morgen kommen Sie in Tbilissi an. Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie durch die örtliche Reiseleitung am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht.

Hier haben Sie noch ein wenig Zeit um zu Ruhen und sich frisch zu machen, bevor nach einem stärkenden Frühstück Ihr Stadtrundgang beginnt. Dabei schauen Sie sich sowohl die Alt-, als auch die Neustadt an, die viele historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Da die meisten Baudenkmäler in der Altstadt eng beieinander liegen, können diese bei einem kurzen Spaziergang bequem zu Fuß erreicht werden.

Erster Besichtigungspunkt ist der charmante Stadtteil Isani. Besonders beeindruckend ist das Steilufer des Flusses Mtkwari, an dem die Häuser und Häuschen nahezu zu kleben scheinen. Hier sehen Sie zunächst die Metechi Kirche, die Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Gleich nebenan befindet sich das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Zu dessen Füßen auf einem Plateau über dem Fluss Mtkwari stehend, kann man hier einen schönen Ausblick auf die Altstadt und die Umgebung Tbilissis genießen.

Nun geht es an den Schwefelbädern vorbei zur Festung Narikala, deren Grundstein im vierten Jahrhundert durch die Perser gelegt wurde. An der Synagoge vorbeikommend, erreichen Sie bald die Sionikirche. Hier wird eine der bedeutendsten Reliquien Georgiens aufbewahrt, das Weinrebenkreuz der heiligen Nino, die den christlichen Glauben nach Georgien brachte.

Weiter laufen Sie von hier aus zur Antschischati-Kirche (6. Jahrhundert), einer der ältesten Kirchen der Stadt.

Ihr Tag endet mit dem Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums, in der Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses aufbewahrt wird sowie einem schmackhaften Abendessen in einem typischen georgischen Restaurant.

Sie übernachten erneut im Hotel in Tbilissi.

Nach dem Frühstück erkunden Sie heute Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Am Morgen fahren Sie zunächst zum Nonnenkloster Bodbe, einem der berühmtesten Klöster Georgiens. Hier liegt die heilige Nino begraben.

Danach unternehmen Sie einen Spaziergang durch Signagi. Die ganze Stadt ist von einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben, die das Symbol der Freistadt Signagi war. Die meisten Häuser sind im klassischen-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut und terrassenförmig an den Berghängen angeordnet. Mittlerweile wurden zahlreiche Häuser schön restauriert, sodass Besucher diese kleine Perle unter den georgischen Städten heute wieder genießen können.

Seit Menschengedenken wird in Kachetien Weinanbau betrieben. Jeder Ort produziert hier eigene Weine und so ist natürlich ein Ausflug hierher nicht vollständig, ohne eine Weinprobe. Sie fahren zunächst in die Stadt Kvareli, wo Sie bekannte georgische Weine verkosten.

Anschließend Weiterfahrt zu einem Bauernhof, wo Ihnen ein reiches Mittagessen serviert wird. So gestärkt, besuchen Sie einen alten typischen Weinkeller, in dem Sie einen Landwein testen können.

Sie übernachten in Tbilissi.

Von Tbilissi aus fahren Sie am Morgen nach Mzcheta. Bei einer Besichtigung dieser altehrwürdigsten Stadt und religiösen Zentrum Georgiens schauen Sie sich u.a. die Dschwari-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste vermerkt ist, sowie die Swetizchoveli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert an. In dieser soll sich das Hemd Christi befinden, welches dieser zu seiner Kreuzigung trug.

Nun sind Sie auf der bekannten und gefürchteten georgischen Heerstraße unterwegs, die sich rund 200 Kilometer über den Großen Kaukasus windet. Sie legen einen Halt an der Festung Ananuri ein, die auf kleinem Raum zwei Kirchen beherbergt. Bei schönem Wetter genießen Sie hier einen wunderbaren Blick auf den Jinvali-Stausee.

Entlang des Tergi-Flusses erfolgt die Weiterfahrt in die Ortschaft Kasbegi/Stepantsminda. Dort steigen Sie in lokale Geländewagen um und fahren zur auf 2.170 Metern Höhe gelegenen Dreifaltigkeitskirche von Gergeti, Zminda Sameba. Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5.047 Meter) erhaschen.

Sie essen in Gudauri zu Abend, wo Sie später auch übernachten. Der Ort ist heute eines der beliebtesten Skisportzentren Georgiens.

Heute reisen Sie entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region, in der sich die Höhlenstadt Uplisziche befindet. Diese liegt am Ufer des Mtkwari, direkt an der alten Seidenstraße. Zur Blütezeit der Stadt sollen hier 20.000 Menschen gelebt haben, die sich überwiegend vom Handel mit den auf der Seidenstraße vorbeiziehenden Karawanen ernährten. Die ältesten noch erhaltenen Gebäude stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Seit dem 18. Jahrhundert ist Uplisziche verlassen. Anhand der noch vorhandenen Überreste kann man die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen gut nachvollziehen.

Nur 12 Kilometer entfernt befindet sich die Stadt Gori. Hier wurde Stalin geboren, sein Geburtshaus beherbergt ein kleines Museum. Hier legen Sie einen kurzen Stopp ein, um sich einen Eindruck zu verschaffen (nur Außenbesichtigung).

Ihr nächstes Reiseziel liegt in der Imereti-Provinz in West-Georgien. Es ist die Prometheushöhle von Kumistawi. Teile des Höhlensystems wurden durch Treppen und Wege zugänglich gemacht und mit Beleuchtung versehen. Hier können Sie beeindruckende Stalaktiten und Stalagmiten bewundern.

Abendessen und Übernachtung erfolgt im zu Sowjetzeiten wohl bekanntesten Kurort der Sowjetunion, Zkaltubo.

Tagesziel ist heute die Hauptstadt der Adshara-Region, Batumi, an der Schwarzmeerküste gelegen. Im Botanischen Garten nehmen Sie an einer Führung teil und können dort einige der mehr als 5.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt entdecken. Der Garten erstreckt sich auf einer Landzunge nahe dem Kurort Seljonij Mijs und umfasst acht geographische und landschaftliche Zonen.

Weiter geht es zu den Ruinen der Festung Gonio, die seit Mitte der neunziger Jahre erforscht werden. Sie stammt aus der Römerzeit und ist damit eine der ältesten in Georgien. Ihre Geschichte ist mit der Argonautensage verbunden.

Nun erkunden Sie Batumi. Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der zwei Kilometer langen Uferpromenade. Genießen Sie den Blick auf das Schwarze Meer und die angenehme Seeluft.

Am Abend kehren Sie nach Zkaltubo zurück, wo Sie zu Abend essen und erneut übernachten.

Früh am Morgen besuchen Sie zwei Weltkulturerbe, die Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert und den Gelati-Klosterkomplex aus dem 12. Jahrhundert, sowie die dazugehörige Akademie.

Die Bagrati-Kathedrale ist eine der größten Kirchen des Landes mit kreuzförmigem Grundriss. Der Fußboden wurde einer Inschrift zufolge im Jahr 1003 fertiggestellt, die großen Vorhallen im Osten und Westen wurden allerdings erst später errichtet. Der Bau präsentiert sich heute als Ruine, die Kathedrale wurde bereits 1692 durch osmanische Truppen beschädigt.

Die Klosteranlage Gelati wurde auf einem bewaldeten Berghang, im Flusstal der Zchaltsitela, errichtet. Die Klosterakademie förderte die Künste und Wissenschaften, hier wurden illuminierte Handschriften und Goldschmiedearbeiten geschaffen. Die Anlage befindet sich in einem guten Zustand, darunter drei Kirchen und ein vollständig mit Fresken bedeckter Katholikon. Und in der Apsiskuppel der Gottesmutter-Kirche hat sich ein außergewöhnlich großes Mosaik aus dem Mittelalter erhalten, was in Georgien sehr selten der Fall ist.

Von hier aus geht es nach Bordshomi, dem berühmten Mineralwasser-Kurort. Bei einem kurzen Spaziergang durch den ehemaligen Zaren-Park sehen Sie einige Sanatorien und Paläste und besuchen natürlich auch eine der Mineralwasser-Quellen, die dem Ort bereits zur Zarenzeit zu Wohlstand verhalfen.

Anschließend reisen Sie weiter in die Kleinstadt Achalziche, bekannt für ihre Schwefelbäder. Sie schauen sich die Festung Rabati an, bevor Sie in Ihr Hotel in Achalziche einchecken, wo Sie auch zu Abend essen.

Frisch gestärkt reisen Sie nach dem Frühstück nach Wardsia. Unterwegs legen Sie einen Fotostopp bei der Chertwisi-Festung aus dem 10. Jahrhundert ein. Die geheimnisvollen Ruinen beeindrucken noch heute den Betrachter.

Dann entdecken Sie die Höhlenstadt Wardsia. Bis zu 2.000 Säle und Kammern soll es dort einst gegeben haben, die durch kilometerlange Querstollen miteinander verbunden waren. Zur Blütezeit der Anlage lebten hier 800 Mönche und die Höhlen konnten bis zu 50.000 Menschen im Notfall Unterschlupf bieten. Sie waren nur mit Leitern zu erreichen, welche eingezogen werden konnten, wenn Feinde anrückten. Wardsia war eine der bestgesicherten Festungen Georgiens. Im 19. Jahrhundert wurde Wardsia allerdings durch ein Erdbeben stark beschädigt. In mühevoller Arbeit wurden Teile des Klosters wieder hergestellt, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Besonders eindrucksvoll ist die Kirche des Klosters mit ihren sehenswerten Fresken, darunter ein Porträt der großen Königin Tamara.

Am Nachmittag erreichen Sie in Bavra die georgisch-armenische Grenze. Hier verabschieden Sie sich von Ihrem georgischen Reiseleiter und Busfahrer. Nach den Grenzformalitäten erwarten Sie bereits der armenische Reiseleiter und Busfahrer. Sie werden mit dem Bus durch die etwa einen Kilometer lange sogenannte "neutrale Zone" gefahren und erreichen dann Armenien.

Das erste Übernachtungshotel in Armenien liegt in Gjumri, der zweitgrößten armenischen Stadt. Hier werden Sie auch in einem Restaurant Ihr Abendessen einnehmen.

Sie erleben an diesem Reisetag erneut einen Ort, der direkt an der alten Seidenstraße lag, Thalin. Hier besuchen Sie die imposante Kathedrale mit ihren schönen Weinreben. Die ungewöhnliche Kirche ist sowohl eine Basilika, als auch eine Kreuzkuppelkirche und wurde vom 7. bis 11. Jahrhundert errichtet.

Eine weitere beeindruckende Kirche sehen Sie in Arutsch. Sie wurde im 7. Jahrhundert durch Grigor Mamikonyan und seine Frau Heghine errichtet und gilt als eines der wichtigsten mittelalterlichen Bauwerke von Armenien. Die Kirche hatte einst eine mächtige Kuppel, die heute nicht mehr erhalten ist.

An einer tiefen Schlucht liegt das mittelalterliche Kloster Saghmosavankh, was übersetzt soviel wie „Kloster der Psalmen“ heißt. Es ist ein schönes Beispiel der kompakten armenischen Klosterbauweise. Bevor man die Anlage betritt, erkennt man fast nicht, dass es sich nicht nur um ein, sondern eigentlich um vier aneinander gebaute Gebäude handelt. Neben den beeindruckenden Kirchen, der Bibliothek und der Kapelle hat Saghmosavankh eindrucksvolle Kreuzsteine zu bieten, die Sie sich unbedingt ansehen sollten. Sie stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Gegen Abend erreichen Sie Jerevan. Hier werden Sie die nächsten 3 Nächte verbringen. Das Abendessen nehmen Sie in einem Restaurant in der armenischen Hauptstadt ein.

Zunächst lernen Sie Jerevan auf einer Stadtrundfahrt ein wenig kennen. Dabei sehen Sie u.a. den Republiksplatz, mit traditionell armenischer Architektur, das zentrale Postamt und die staatliche Gemäldegalerie. Und natürlich darf auch ein Besuch vom Museum Matenadaran nicht fehlen. In diesem Zentralarchiv für armenische Handschriften das zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehört, lagern etwa 13.000 Handschriften auf Papier und Pergament. Der hier ebenfalls aufbewahrte Codex Etschmiatsin von 989 hat fast den Rang einer nationalen Reliquie.

Nur 20 Kilometer von Jerevan entfernt liegt Etschmiatsin, wo sich auch der Sitz des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche (Katholiko) befindet. Die Etschmiatsin-Kathedrale, die Sie hier besichtigen, ist eine der ältesten Kirchen der christlichen Welt. Sie wurde im Jahr 303 an der Stelle eines heidnischen Tempels errichtet und gilt als das religiöse Zentrum des armenischen Volkes. Nach zahlreichen Zerstörungen wurde sie jeweils noch prunkvoller wieder aufgebaut. Die Gestaltung der Innenräume stammt aus dem 17. Jahrhundert. Mittlerweile gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem sehen Sie die Kirche der heiligen Hripsime, die als ein wahres Juwel von Armenien gilt. Die Kirche wurde zwischen den Jahren 301 bis 303 n. Chr. unter der Herrschaft des armenischen Königs Tiridates III und des ersten armenischen Katholikos St. Gregor dem Erleuchter gebaut.

Auf dem Rückweg nach Jerevan legen Sie einen Halt bei den Ruinen der ersten armenischen Rundkirche Zvarthnots aus dem 7. Jahrhundert ein. Das Meisterwerk wurde während eines Erdbebens im 10. Jahrhundert schwer beschädigt und erst über 1.000 Jahre später wieder entdeckt.

Abendessen in einem Restaurant in Jerevan.

Zunächst steht ein Besuch des Tempels Garni auf Ihrem Tagesprogramm. Der heidnische Tempel ist ein malerisches Denkmal aus der hellenistischen Zeit und ein beeindruckendes Stück alter armenischer Architektur. Es wurde im ersten Jahrhundert n. Chr. vom armenischen König Tiridates gebaut und ist einem heidnischen Gott, wahrscheinlich Mithra, dem Gott der Sonne, gewidmet. Nach der Erklärung des Christentums als Staatsreligion in Armenien im Jahre 301, soll der Tempel als Sommerresidenz der Könige genutzt worden sein.

Zum Mittagessen kehren Sie in einem lokalen Haus in Garni ein. Dort haben Sie Gelegenheit zuzusehen wie Lawasch, ein dünnes Fladenbrot, in einem Tonir genannten irdenen Backofen zubereitet wird.

Nordöstlich von Garni, oberhalb der Schlucht des Flusses Azat, liegt ein prächtiges Denkmal der armenischen Architektur – das Höhlenkloster Geghard aus dem 8. Jahrhundert. Es wurde aus dem umliegenden Gestein gehauen und beherbergte der Legende nach ursprünglich die „heilige Lanze“, nach der das Kloster auch benannt wurde. Es ist der wohl beliebteste armenische Wallfahrtsort, entsprechend voll kann es hier werden. Bei einem Rundgang können Sie sich selbst von der Bedeutung dieses Ortes überzeugen.

Zurück in Jerevan angekommen, besuchen Sie vor dem Abendessen die Jerevaner Kognakfabrik.

Abendessen und Übernachtung erneut in Jerevan.

Er wird Sie bis zum Ende der Reise begleiten: der alles dominierende Ararat – Schicksalsberg der Armenier. Am Fuß des Berges Ararat erhebt sich das Kloster Chor Virap nahe der geschlossenen Grenze zur Türkei. Kein Kloster in Armenien ist derart stark mit der Legende des heiligen Georg verbunden wie dieses. Hier soll er über 13 Jahre lang in einer Höhle gefangen gehalten worden sein, um seinen christlichen Glauben zu brechen. Da er sich nicht beugen ließ und trotz allem König Tradat III. sogar von einer als unheilbar geltenden Krankheit heilte, ließ sich der König schließlich sogar selbst taufen. Und er verfügte, das die Armenier als erstes Volk in der Geschichte des Christentums den christlichen Glauben als Staatsreligion annahmen. Von hier aus bietet sich bei gutem Wetter ein unvergleichlicher Blick auf den schneebedeckten heiligen Berg der Armenier, den Ararat.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie das in der engen Schlucht des Amaghu gelegene Kloster Noravank, welches zu den schönsten armenischen Klöstern gehört. Mit seiner rötlichen Fassade ist es bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden. Es steht besonders im Zeichen Johannes des Täufers.

Zu Lebzeiten Marco Polos wurde Armenien noch von der Seidenstraße durchzogen, die vor allem Kaufleute und Entdecker nutzten, welche Übernachtungsmöglichkeiten entlang dieser Route benötigten. Eine solche, in den Bergen von Sulma auf rund 2.400 Metern Höhe gelegen, steht als nächstes auf Ihrem Programm. Sie fahren zum Selim-Pass, wo sich die besterhaltene mittelalterliche Karawanserei Armeniens, die im Jahre 1332 erbaut wurde, befindet. Vergessen Sie bei Ihrer Besichtigung die Taschenlampe nicht, es gibt viel zu entdecken.

Von hier aus reisen Sie weiter zum Sevansee, der blauen Perle Armeniens. Das größte Gewässer des Landes wird häufig als Meer bezeichnet und hat eine Länge von 78 Kilometern, außerdem ist er einer der höchstgelegenen Seen der Welt (1.900 Meter Höhe). Sie besuchen das auf einer Halbinsel im See gelegene Sevankloster. Die Klosteranlage besteht aus drei Kirchen, welche wunderbar miteinander harmonieren. Berühmt ist auch ein hier befindlicher Kreuzstein, den man im Inneren der Muttergotteskirche anschauen kann.

Abendessen und Übernachtung im Hotel Paradise Resort in Dilijan.

Die Leute sagen: "Hätte das Paradies Berge, Wälder und Mineralquellen, müsste es wie Dilijan sein". Genießen Sie am Morgen ein wenig die natürliche Schönheit von Dilijan, das auch als "Die kleine armenische Schweiz" bezeichnet wird.

Bevor Sie zur georgischen Grenze zurück kehren, schauen Sie sich erst noch die Klosterkomplexe von Sanahin (966 n. Chr.) und Haghpat (976 n. Chr.) an. Sie gehören zu den herausragenden Werken der mittelalterlich armenischen Architektur und wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die architektonischen Details und Verzierungen der Denkmäler, die aus der gleichen Zeitperoide stammen, haben viel Gemeinsamkeit. Dies gibt Grund zu vermuten, dass sie von Handwerkern der gleichen Schule gebaut wurden.

Nach dem Mittagessen fahren Sie zur armenisch-georgischen Grenze in Sadachlo. Hier wechseln Sie noch einmal den Reiseleiter und den Bus, bevor Sie sich auf den Rückweg nach Tbilissi machen, von wo aus Sie Ihre Reise durch Georgien und Armenien gestartet haben.

Zum Abschied essen Sie gemeinsam in einem traditionellen Restaurant zu Abend und genießen noch einmal die schmackhaften georgischen Speisen.

Übernachtung in Tbilissi

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht. Es heißt Abschied nehmen. Mit Turkish Airlines fliegen Sie via Istanbul zurück nach Leipzig. Mit dem Transfer nach Hause geht Ihre ereignisreiche Reise zu Ende.

Programm

1. Tag: Anreise nach Tbilissi

Per Haustürtransfer reisen Sie zum Flughafen nach Leipzig von wo aus Sie mit Turkish Airlines via Istanbul nach Tbilissi fliegen.

2. Tag: Besichtigung von Tbilissi

Am zeitigen Morgen kommen Sie in Tbilissi an. Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie durch die örtliche Reiseleitung am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht.

Hier haben Sie noch ein wenig Zeit um zu Ruhen und sich frisch zu machen, bevor nach einem stärkenden Frühstück Ihr Stadtrundgang beginnt. Dabei schauen Sie sich sowohl die Alt-, als auch die Neustadt an, die viele historisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Da die meisten Baudenkmäler in der Altstadt eng beieinander liegen, können diese bei einem kurzen Spaziergang bequem zu Fuß erreicht werden.

Erster Besichtigungspunkt ist der charmante Stadtteil Isani. Besonders beeindruckend ist das Steilufer des Flusses Mtkwari, an dem die Häuser und Häuschen nahezu zu kleben scheinen. Hier sehen Sie zunächst die Metechi Kirche, die Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Gleich nebenan befindet sich das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Zu dessen Füßen auf einem Plateau über dem Fluss Mtkwari stehend, kann man hier einen schönen Ausblick auf die Altstadt und die Umgebung Tbilissis genießen.

Nun geht es an den Schwefelbädern vorbei zur Festung Narikala, deren Grundstein im vierten Jahrhundert durch die Perser gelegt wurde. An der Synagoge vorbeikommend, erreichen Sie bald die Sionikirche. Hier wird eine der bedeutendsten Reliquien Georgiens aufbewahrt, das Weinrebenkreuz der heiligen Nino, die den christlichen Glauben nach Georgien brachte.

Weiter laufen Sie von hier aus zur Antschischati-Kirche (6. Jahrhundert), einer der ältesten Kirchen der Stadt.

Ihr Tag endet mit dem Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums, in der Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses aufbewahrt wird sowie einem schmackhaften Abendessen in einem typischen georgischen Restaurant.

Sie übernachten erneut im Hotel in Tbilissi.

3. Tag: Tbilissi – Signagi – Kvareli – Tbilissi

Nach dem Frühstück erkunden Sie heute Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Am Morgen fahren Sie zunächst zum Nonnenkloster Bodbe, einem der berühmtesten Klöster Georgiens. Hier liegt die heilige Nino begraben.

Danach unternehmen Sie einen Spaziergang durch Signagi. Die ganze Stadt ist von einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben, die das Symbol der Freistadt Signagi war. Die meisten Häuser sind im klassischen-süditalienischen Stil mit typisch georgischen Elementen gebaut und terrassenförmig an den Berghängen angeordnet. Mittlerweile wurden zahlreiche Häuser schön restauriert, sodass Besucher diese kleine Perle unter den georgischen Städten heute wieder genießen können.

Seit Menschengedenken wird in Kachetien Weinanbau betrieben. Jeder Ort produziert hier eigene Weine und so ist natürlich ein Ausflug hierher nicht vollständig, ohne eine Weinprobe. Sie fahren zunächst in die Stadt Kvareli, wo Sie bekannte georgische Weine verkosten.

Anschließend Weiterfahrt zu einem Bauernhof, wo Ihnen ein reiches Mittagessen serviert wird. So gestärkt, besuchen Sie einen alten typischen Weinkeller, in dem Sie einen Landwein testen können.

Sie übernachten in Tbilissi.

4. Tag: Tbilissi – Mzcheta – Kasbegi - Gudauri

Von Tbilissi aus fahren Sie am Morgen nach Mzcheta. Bei einer Besichtigung dieser altehrwürdigsten Stadt und religiösen Zentrum Georgiens schauen Sie sich u.a. die Dschwari-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste vermerkt ist, sowie die Swetizchoveli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert an. In dieser soll sich das Hemd Christi befinden, welches dieser zu seiner Kreuzigung trug.

Nun sind Sie auf der bekannten und gefürchteten georgischen Heerstraße unterwegs, die sich rund 200 Kilometer über den Großen Kaukasus windet. Sie legen einen Halt an der Festung Ananuri ein, die auf kleinem Raum zwei Kirchen beherbergt. Bei schönem Wetter genießen Sie hier einen wunderbaren Blick auf den Jinvali-Stausee.

Entlang des Tergi-Flusses erfolgt die Weiterfahrt in die Ortschaft Kasbegi/Stepantsminda. Dort steigen Sie in lokale Geländewagen um und fahren zur auf 2.170 Metern Höhe gelegenen Dreifaltigkeitskirche von Gergeti, Zminda Sameba. Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5.047 Meter) erhaschen.

Sie essen in Gudauri zu Abend, wo Sie später auch übernachten. Der Ort ist heute eines der beliebtesten Skisportzentren Georgiens.

5. Tag: Gudauri – Uplisziche – Gori – Zkaltubo

Heute reisen Sie entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region, in der sich die Höhlenstadt Uplisziche befindet. Diese liegt am Ufer des Mtkwari, direkt an der alten Seidenstraße. Zur Blütezeit der Stadt sollen hier 20.000 Menschen gelebt haben, die sich überwiegend vom Handel mit den auf der Seidenstraße vorbeiziehenden Karawanen ernährten. Die ältesten noch erhaltenen Gebäude stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Seit dem 18. Jahrhundert ist Uplisziche verlassen. Anhand der noch vorhandenen Überreste kann man die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen gut nachvollziehen.

Nur 12 Kilometer entfernt befindet sich die Stadt Gori. Hier wurde Stalin geboren, sein Geburtshaus beherbergt ein kleines Museum. Hier legen Sie einen kurzen Stopp ein, um sich einen Eindruck zu verschaffen (nur Außenbesichtigung).

Ihr nächstes Reiseziel liegt in der Imereti-Provinz in West-Georgien. Es ist die Prometheushöhle von Kumistawi. Teile des Höhlensystems wurden durch Treppen und Wege zugänglich gemacht und mit Beleuchtung versehen. Hier können Sie beeindruckende Stalaktiten und Stalagmiten bewundern.

Abendessen und Übernachtung erfolgt im zu Sowjetzeiten wohl bekanntesten Kurort der Sowjetunion, Zkaltubo.

6. Tag: Zkaltubo – Botanischer Garten – Gonio – Batumi – Zkaltubo

Tagesziel ist heute die Hauptstadt der Adshara-Region, Batumi, an der Schwarzmeerküste gelegen. Im Botanischen Garten nehmen Sie an einer Führung teil und können dort einige der mehr als 5.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt entdecken. Der Garten erstreckt sich auf einer Landzunge nahe dem Kurort Seljonij Mijs und umfasst acht geographische und landschaftliche Zonen.

Weiter geht es zu den Ruinen der Festung Gonio, die seit Mitte der neunziger Jahre erforscht werden. Sie stammt aus der Römerzeit und ist damit eine der ältesten in Georgien. Ihre Geschichte ist mit der Argonautensage verbunden.

Nun erkunden Sie Batumi. Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der zwei Kilometer langen Uferpromenade. Genießen Sie den Blick auf das Schwarze Meer und die angenehme Seeluft.

Am Abend kehren Sie nach Zkaltubo zurück, wo Sie zu Abend essen und erneut übernachten.

7. Tag: Zkaltubo – Bagrati – Gelati – Bordshomi – Achalziche

Früh am Morgen besuchen Sie zwei Weltkulturerbe, die Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert und den Gelati-Klosterkomplex aus dem 12. Jahrhundert, sowie die dazugehörige Akademie.

Die Bagrati-Kathedrale ist eine der größten Kirchen des Landes mit kreuzförmigem Grundriss. Der Fußboden wurde einer Inschrift zufolge im Jahr 1003 fertiggestellt, die großen Vorhallen im Osten und Westen wurden allerdings erst später errichtet. Der Bau präsentiert sich heute als Ruine, die Kathedrale wurde bereits 1692 durch osmanische Truppen beschädigt.

Die Klosteranlage Gelati wurde auf einem bewaldeten Berghang, im Flusstal der Zchaltsitela, errichtet. Die Klosterakademie förderte die Künste und Wissenschaften, hier wurden illuminierte Handschriften und Goldschmiedearbeiten geschaffen. Die Anlage befindet sich in einem guten Zustand, darunter drei Kirchen und ein vollständig mit Fresken bedeckter Katholikon. Und in der Apsiskuppel der Gottesmutter-Kirche hat sich ein außergewöhnlich großes Mosaik aus dem Mittelalter erhalten, was in Georgien sehr selten der Fall ist.

Von hier aus geht es nach Bordshomi, dem berühmten Mineralwasser-Kurort. Bei einem kurzen Spaziergang durch den ehemaligen Zaren-Park sehen Sie einige Sanatorien und Paläste und besuchen natürlich auch eine der Mineralwasser-Quellen, die dem Ort bereits zur Zarenzeit zu Wohlstand verhalfen.

Anschließend reisen Sie weiter in die Kleinstadt Achalziche, bekannt für ihre Schwefelbäder. Sie schauen sich die Festung Rabati an, bevor Sie in Ihr Hotel in Achalziche einchecken, wo Sie auch zu Abend essen.

8. Tag: Achalziche – Wardsia – Bavra (Grenze) – Gjumri

Frisch gestärkt reisen Sie nach dem Frühstück nach Wardsia. Unterwegs legen Sie einen Fotostopp bei der Chertwisi-Festung aus dem 10. Jahrhundert ein. Die geheimnisvollen Ruinen beeindrucken noch heute den Betrachter.

Dann entdecken Sie die Höhlenstadt Wardsia. Bis zu 2.000 Säle und Kammern soll es dort einst gegeben haben, die durch kilometerlange Querstollen miteinander verbunden waren. Zur Blütezeit der Anlage lebten hier 800 Mönche und die Höhlen konnten bis zu 50.000 Menschen im Notfall Unterschlupf bieten. Sie waren nur mit Leitern zu erreichen, welche eingezogen werden konnten, wenn Feinde anrückten. Wardsia war eine der bestgesicherten Festungen Georgiens. Im 19. Jahrhundert wurde Wardsia allerdings durch ein Erdbeben stark beschädigt. In mühevoller Arbeit wurden Teile des Klosters wieder hergestellt, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Besonders eindrucksvoll ist die Kirche des Klosters mit ihren sehenswerten Fresken, darunter ein Porträt der großen Königin Tamara.

Am Nachmittag erreichen Sie in Bavra die georgisch-armenische Grenze. Hier verabschieden Sie sich von Ihrem georgischen Reiseleiter und Busfahrer. Nach den Grenzformalitäten erwarten Sie bereits der armenische Reiseleiter und Busfahrer. Sie werden mit dem Bus durch die etwa einen Kilometer lange sogenannte "neutrale Zone" gefahren und erreichen dann Armenien.

Das erste Übernachtungshotel in Armenien liegt in Gjumri, der zweitgrößten armenischen Stadt. Hier werden Sie auch in einem Restaurant Ihr Abendessen einnehmen.

9. Tag: Gjumri – Thalin – Arutsch – Saghmosavankh – Jerewan

Sie erleben an diesem Reisetag erneut einen Ort, der direkt an der alten Seidenstraße lag, Thalin. Hier besuchen Sie die imposante Kathedrale mit ihren schönen Weinreben. Die ungewöhnliche Kirche ist sowohl eine Basilika, als auch eine Kreuzkuppelkirche und wurde vom 7. bis 11. Jahrhundert errichtet.

Eine weitere beeindruckende Kirche sehen Sie in Arutsch. Sie wurde im 7. Jahrhundert durch Grigor Mamikonyan und seine Frau Heghine errichtet und gilt als eines der wichtigsten mittelalterlichen Bauwerke von Armenien. Die Kirche hatte einst eine mächtige Kuppel, die heute nicht mehr erhalten ist.

An einer tiefen Schlucht liegt das mittelalterliche Kloster Saghmosavankh, was übersetzt soviel wie „Kloster der Psalmen“ heißt. Es ist ein schönes Beispiel der kompakten armenischen Klosterbauweise. Bevor man die Anlage betritt, erkennt man fast nicht, dass es sich nicht nur um ein, sondern eigentlich um vier aneinander gebaute Gebäude handelt. Neben den beeindruckenden Kirchen, der Bibliothek und der Kapelle hat Saghmosavankh eindrucksvolle Kreuzsteine zu bieten, die Sie sich unbedingt ansehen sollten. Sie stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Gegen Abend erreichen Sie Jerevan. Hier werden Sie die nächsten 3 Nächte verbringen. Das Abendessen nehmen Sie in einem Restaurant in der armenischen Hauptstadt ein.

10. Tag: Jerevan – Etschmiatsin – Zvarthnots – Jerevan

Zunächst lernen Sie Jerevan auf einer Stadtrundfahrt ein wenig kennen. Dabei sehen Sie u.a. den Republiksplatz, mit traditionell armenischer Architektur, das zentrale Postamt und die staatliche Gemäldegalerie. Und natürlich darf auch ein Besuch vom Museum Matenadaran nicht fehlen. In diesem Zentralarchiv für armenische Handschriften das zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehört, lagern etwa 13.000 Handschriften auf Papier und Pergament. Der hier ebenfalls aufbewahrte Codex Etschmiatsin von 989 hat fast den Rang einer nationalen Reliquie.

Nur 20 Kilometer von Jerevan entfernt liegt Etschmiatsin, wo sich auch der Sitz des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche (Katholiko) befindet. Die Etschmiatsin-Kathedrale, die Sie hier besichtigen, ist eine der ältesten Kirchen der christlichen Welt. Sie wurde im Jahr 303 an der Stelle eines heidnischen Tempels errichtet und gilt als das religiöse Zentrum des armenischen Volkes. Nach zahlreichen Zerstörungen wurde sie jeweils noch prunkvoller wieder aufgebaut. Die Gestaltung der Innenräume stammt aus dem 17. Jahrhundert. Mittlerweile gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem sehen Sie die Kirche der heiligen Hripsime, die als ein wahres Juwel von Armenien gilt. Die Kirche wurde zwischen den Jahren 301 bis 303 n. Chr. unter der Herrschaft des armenischen Königs Tiridates III und des ersten armenischen Katholikos St. Gregor dem Erleuchter gebaut.

Auf dem Rückweg nach Jerevan legen Sie einen Halt bei den Ruinen der ersten armenischen Rundkirche Zvarthnots aus dem 7. Jahrhundert ein. Das Meisterwerk wurde während eines Erdbebens im 10. Jahrhundert schwer beschädigt und erst über 1.000 Jahre später wieder entdeckt.

Abendessen in einem Restaurant in Jerevan.

11. Tag: Jerevan – Garni – Geghard – Jerevan

Zunächst steht ein Besuch des Tempels Garni auf Ihrem Tagesprogramm. Der heidnische Tempel ist ein malerisches Denkmal aus der hellenistischen Zeit und ein beeindruckendes Stück alter armenischer Architektur. Es wurde im ersten Jahrhundert n. Chr. vom armenischen König Tiridates gebaut und ist einem heidnischen Gott, wahrscheinlich Mithra, dem Gott der Sonne, gewidmet. Nach der Erklärung des Christentums als Staatsreligion in Armenien im Jahre 301, soll der Tempel als Sommerresidenz der Könige genutzt worden sein.

Zum Mittagessen kehren Sie in einem lokalen Haus in Garni ein. Dort haben Sie Gelegenheit zuzusehen wie Lawasch, ein dünnes Fladenbrot, in einem Tonir genannten irdenen Backofen zubereitet wird.

Nordöstlich von Garni, oberhalb der Schlucht des Flusses Azat, liegt ein prächtiges Denkmal der armenischen Architektur – das Höhlenkloster Geghard aus dem 8. Jahrhundert. Es wurde aus dem umliegenden Gestein gehauen und beherbergte der Legende nach ursprünglich die „heilige Lanze“, nach der das Kloster auch benannt wurde. Es ist der wohl beliebteste armenische Wallfahrtsort, entsprechend voll kann es hier werden. Bei einem Rundgang können Sie sich selbst von der Bedeutung dieses Ortes überzeugen.

Zurück in Jerevan angekommen, besuchen Sie vor dem Abendessen die Jerevaner Kognakfabrik.

Abendessen und Übernachtung erneut in Jerevan.

12. Tag: Jerevan – Chor Virap – Noravank – Selim Pass – Sevan See – Dilijan

Er wird Sie bis zum Ende der Reise begleiten: der alles dominierende Ararat – Schicksalsberg der Armenier. Am Fuß des Berges Ararat erhebt sich das Kloster Chor Virap nahe der geschlossenen Grenze zur Türkei. Kein Kloster in Armenien ist derart stark mit der Legende des heiligen Georg verbunden wie dieses. Hier soll er über 13 Jahre lang in einer Höhle gefangen gehalten worden sein, um seinen christlichen Glauben zu brechen. Da er sich nicht beugen ließ und trotz allem König Tradat III. sogar von einer als unheilbar geltenden Krankheit heilte, ließ sich der König schließlich sogar selbst taufen. Und er verfügte, das die Armenier als erstes Volk in der Geschichte des Christentums den christlichen Glauben als Staatsreligion annahmen. Von hier aus bietet sich bei gutem Wetter ein unvergleichlicher Blick auf den schneebedeckten heiligen Berg der Armenier, den Ararat.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie das in der engen Schlucht des Amaghu gelegene Kloster Noravank, welches zu den schönsten armenischen Klöstern gehört. Mit seiner rötlichen Fassade ist es bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden. Es steht besonders im Zeichen Johannes des Täufers.

Zu Lebzeiten Marco Polos wurde Armenien noch von der Seidenstraße durchzogen, die vor allem Kaufleute und Entdecker nutzten, welche Übernachtungsmöglichkeiten entlang dieser Route benötigten. Eine solche, in den Bergen von Sulma auf rund 2.400 Metern Höhe gelegen, steht als nächstes auf Ihrem Programm. Sie fahren zum Selim-Pass, wo sich die besterhaltene mittelalterliche Karawanserei Armeniens, die im Jahre 1332 erbaut wurde, befindet. Vergessen Sie bei Ihrer Besichtigung die Taschenlampe nicht, es gibt viel zu entdecken.

Von hier aus reisen Sie weiter zum Sevansee, der blauen Perle Armeniens. Das größte Gewässer des Landes wird häufig als Meer bezeichnet und hat eine Länge von 78 Kilometern, außerdem ist er einer der höchstgelegenen Seen der Welt (1.900 Meter Höhe). Sie besuchen das auf einer Halbinsel im See gelegene Sevankloster. Die Klosteranlage besteht aus drei Kirchen, welche wunderbar miteinander harmonieren. Berühmt ist auch ein hier befindlicher Kreuzstein, den man im Inneren der Muttergotteskirche anschauen kann.

Abendessen und Übernachtung im Hotel Paradise Resort in Dilijan.

13. Tag: Dilijan – Sanahin – Haghpat – Sadachlo (Grenze) – Tbilissi

Die Leute sagen: "Hätte das Paradies Berge, Wälder und Mineralquellen, müsste es wie Dilijan sein". Genießen Sie am Morgen ein wenig die natürliche Schönheit von Dilijan, das auch als "Die kleine armenische Schweiz" bezeichnet wird.

Bevor Sie zur georgischen Grenze zurück kehren, schauen Sie sich erst noch die Klosterkomplexe von Sanahin (966 n. Chr.) und Haghpat (976 n. Chr.) an. Sie gehören zu den herausragenden Werken der mittelalterlich armenischen Architektur und wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die architektonischen Details und Verzierungen der Denkmäler, die aus der gleichen Zeitperoide stammen, haben viel Gemeinsamkeit. Dies gibt Grund zu vermuten, dass sie von Handwerkern der gleichen Schule gebaut wurden.

Nach dem Mittagessen fahren Sie zur armenisch-georgischen Grenze in Sadachlo. Hier wechseln Sie noch einmal den Reiseleiter und den Bus, bevor Sie sich auf den Rückweg nach Tbilissi machen, von wo aus Sie Ihre Reise durch Georgien und Armenien gestartet haben.

Zum Abschied essen Sie gemeinsam in einem traditionellen Restaurant zu Abend und genießen noch einmal die schmackhaften georgischen Speisen.

Übernachtung in Tbilissi

14. Tag: Heimreise

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht. Es heißt Abschied nehmen. Mit Turkish Airlines fliegen Sie via Istanbul zurück nach Leipzig. Mit dem Transfer nach Hause geht Ihre ereignisreiche Reise zu Ende.

Bildnachweis:
Bild 2, Ihr Reiseverlauf
Bild 3, Landschaft mit Chor Virap, Armenien, ©Alex Ishchenko, Fotolia.com
Bild 4, Georgien, Tblissi, © Konrad Tonn
Bild 5, Im Kaukasus, © Claudia Zentgraf
Bild 6, Im Kaukasus, © Claudia Zentgraf
Bild 7, Georgien, Kaukasus, Heerstraße, © Konrad Tonn
Bild 8, Georgien, Kaukasus, Kasbegi, © Konrad Tonn
Bild 9, Georgien, Jinvali-Stausee, © Konrad Tonn
Bild 10, Kirche auf dem Land, © Claudia Zentgraf
Bild 11, Georgien, Granatapfel, © Konrad Tonn
Bild 12, Blick Richtung Chor Virap, © Kirkor Pehlivan
Bild 13, Blick Richtung Chor Virap, © Kirkor Pehlivan
Bild 14, Die Doppelspitze des Ararat, © Kirkor Pehlivan
Bild 15, Platz der Republik mit Außenministerium, © Susanne Dibbelt
Bild 16, Wunschbäume, © Susanne Dibbelt

 

Hotelinformationen Unterkunft lt. Beschreibung (mehr Infos...)

p.P. im Doppelzimmer 1999 €
p. P. im Einzelzimmer 2317 €
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Veranstalter : SZ-Reisen GmbH


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