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SZ-Reisen GmbH

SZ-Reisen GmbH
01067 Dresden

Ecuador mit Galápagos: Südamerika im Kleinen

Termin: 09.11.2017 - 25.11.2017 - 17 Tage
Preis ab: 5299 €
Abfahrtsort: Wählen Sie aus 14 möglichen Zustiegen
 

Leistungen

Transfer ab/an Haustür
Flug mit KLM via Amsterdam nach Quito und zurück von Guayaquil via Amsterdam, Stand 06/16
Flug von Guayaquil nach Baltra und zurück, Stand 06/16
Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
Fahrt im klimatisierten Reisefahrzeug während der Rundreise
Fährüberfahrt Kanal Itabaca auf Galápagos
10 Übernachtungen in 3*- und 4*-Hotels
5 Übernachtungen in Mittelklassehotels auf Galapagos
15 x Frühstück
7 x Mittagessen in lokalen Restaurants (davon 2 x an Bord der Schiffe auf Galápagos)
1 x Lunchbox
3 x Abendessen
Stadtrundfahrten/-gänge: Quito, Cuenca
Panoramafahrt: Guayaquil
Eintritte/Besichtigungen: Kirchen San Francisco und La Compañia in Quito, Äquatordenkmal "Mitad del Mundo", Amazoonico und Schmetterlingsfarm, Rosenplantage, Panamahutfabrik und Ruinen von Ingapirca, Lavatunnel und Charles Darwin Forschungsstation auf Santa Cruz, Schildkrötenaufzuchtstation auf Isabella Lagune Cuicocha,
Spaziergang: im Hochland von Santa Cruz zu den Galápagos-Riesenschildkröten
Wanderungen: Amazonasregenwald, Wasserfall "Pailon del Diablo", Sierra Negra auf Isabella (wetterabhängig)
Aufenthalte: Kunsthandwerkermarkt in Otavalo, Papallacta-Therme, Amazonas-Regenwald bei Punta Ahuano, Quichua-Dorf mit Blasrohrvorführung und Zubereitung von "chicha"
Zug- bzw. Schienenbusfahrt Alausí – Sibambe – Alausí (Teufelsnase)
Bootsfahrten auf dem Rio Napo, zur Felseninsel „Las Tintoreras“ auf Isabella
Bootsausflüge auf Galápagos zu 2 Inseln, Möglichkeiten: Seymore Norte, Bartolome, Santa Fe, Süd-Plazas oder Cerro Dragon
Schiffsüberfahrten zu den Inseln Isabella und Santa Cruz
Fotostopp: Zwillingskrater auf Santa Cruz
Freizeit am Strand von Puerto Villamil
Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren, Stand 06/16
1 Reisetaschenbuch pro Buchung
Örtliche, deutsch sprechende Reiseleitung 2. bis 16. Tag
SZ-Reisebegleitung

Hinweis zu den Abfahrtszeiten

Die exakte Abfahrtszeit erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen ca. 10-7 Tage vor Antritt der Reise. In den meisten Fällen sind dem Veranstalter die Abfahrtszeiten erst zu diesem Zeitpunkt bekannt.

Reiseverlauf

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14 weitere Bilder

Um die landschaftliche Vielfalt und den Artenreichtum Südamerikas kennenzulernen, könnten Sie entweder ein halbes Jahr lang über den Kontinent touren. Oder einfach mit an Bord dieser faszinierenden Reise nach Ecuador kommen.

Das kleine Land auf dem Äquator wird durch die Anden in drei völlig unterschiedliche Landschaften geteilt. Der "Oriente" im Osten des Landes ist geprägt von den Regenwäldern des Amazonas-Tieflandes. Die von Vulkanen geschaffene "Sierra" mit dem höchsten Berg "Chimborazo" und dem zwischen den Gipfeln gelegenen Hochtal faszinierte schon Alexander von Humboldt, der ihr den Beinamen "Straße der Vulkane" gab. Die von milder Hügellandschaft geprägte "Costa" im Westen wartet im Norden mit feuchtem Tropen- und im Süden mit gemäßigtem Klima auf.

Nicht zufällig gilt Ecuador als eines der artenreichsten Länder der Erde. Auf zahlreichen Ausflügen und Wanderungen, bei Übernachtungen in einer Dschungellodge, Bootsfahrten, Führungen durch Nationalparks und Besuchen bei den indigenen Quichua lernen Sie die ganze faszinierende Bandbreite des Landes kennen. Aber Ecuador hat noch mehr zu bieten: Auf den 1.000 Kilometer vor der Küste gelegenen Galápagos Inseln entdecken Sie eine Tier- und Pflanzenwelt, die nicht nur durch ihre Riesenschildkröten, sondern zahllose endemische Arten einzigartig ist. Und natürlich steht das moderne Ecuador in der Hauptstadt Quito auf Ihrem Reiseplan. In 17 Tagen durch Südamerika? Jules Verne hätte Zweifel. sz-reisen macht es möglich!

Per Haustürtransfer beginnt Ihre Reise nach Ecuador für Sie ganz entspannt. Von Berlin/Tegel fliegen Sie via Amsterdam nach Quito, wo Sie am Abend ankommen. Sie werden am Flughafen bereits erwartet und zum 4*-Alameda Hotel Mercure gebracht, wo Sie für die kommenden beiden Nächte untergebracht sind.

Nachdem Sie in Ruhe gefrühstückt haben, erkunden Sie Quito. Die reizvolle Stadt ist von schneebedeckten Vulkanen umgeben. Sie ist bekannt für ihre kolonialen Kirchen und Klöster, sowie eine einzigartige Mischung aus spanischer, flämischer und maurischer Architektur. Bereits 1978 wurde daher die Altstadt auch von der UNESCO als "Kulturerbe der Menschheit" deklariert.

Zunächst fahren Sie zur rund 20 Kilometer von Quito entfernten "Mitte der Welt", der Äquatorlinie. Am Äquatordenkmal "Mitad del Mundo" stehen Sie gleichzeitig mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel. Das mit einer riesigen Messingkugel bekrönte Monument weist genau auf den Breitengrad 0 hin. Um das Äquatordenkmal wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil errichtet, in dem sich Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden. So haben Sie hier schon die Möglichkeit, erste Mitbringsel einzukaufen.

Anschließend erkunden Sie während eines Spaziergangs mit Ihrem örtlichen Reiseleiter die auf ca. 2.850 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Stadt. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit mit den Palästen des Präsidenten und des Erzbischofs sowie der Kathedrale, bildet einen Teil des Rundganges. Sie besichtigen die prächtige Kirche "La Compañia", die über eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Und natürlich lernen Sie auch die Kirche San Francisco kennen.

Ihr Stadtbummel wird abgerundet durch den Besuch eines traditionellen Marktes, wo Sie exotische Früchte, Gemüse und Kräuter kennen lernen.

Zum Schluss spazieren Sie noch entlang einer der ältesten Straßen von Quito, "La Ronda" genannt. Die hier stehenden Häuser wurden nach und nach bis zum späten 18. Jahrhundert errichtet und blieben bis heute weitgehend unverändert. Während des frühen 20. Jahrhunderts lebten hier zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, darunter Politiker, Dichter und Musiker. Hinweisschilder informieren Interessierte, über die Menschen, die hier gelebt haben. Außerdem gibt es auf dieser Straße viele Werkstätten und Galerien.

Sie übernachten erneut im Alameda Hotel Mercure.

Ihr Ausflugsziel ist der mittlerweile weltberühmte Kunsthandwerkermarkt von Otavalo. Die Route führt zunächst über eine kurvenreiche Strecke, durch regenarme Busch- und Kakteenlandschaft bis ins breite, oasenhafte Tal von Guayallabamba. Mit etwas Glück können Sie dann auf der Weiterfahrt einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe werfen. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des gewaltigen Berges, der somit weltweit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt.

Zunächst besuchen Sie eine Rosenplantage, wo Sie alles über die Rosenzucht in Ecuador erklärt bekommen und natürlich können Sie auf der Plantage eine große Vielfalt an Rosen bestaunen, die zum Teil in einem Rosengewächshaus untergebracht sind. Für die Rosenplantage steht eine hohe Qualität ihrer Blumen so wie umweltbewusstes Arbeiten im Vordergrund.

Auf der Weiterfahrt können Sie den Lago San Pablo mit dem kolossalen Felsmassiv des Taita Imbabura (Vater Imbabura) im Hintergrund bestaunen. Bei schönem Wetter legen Sie einen Stopp ein, ist dieser Blick doch ein hervorragendes Fotomotiv!

In Otavalo angekommen, besuchen Sie den Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Die in typischen Trachten gekleideten traditionsbewussten Otavalo-Indianer gelten als wohlhabend und angesehen. Althergebrachte Webkunst und ihr Sinn für Geschäfte lassen die Otavaleños heute eine ganz besondere Stellung nicht nur innerhalb Ecuadors einnehmen. Auf dem Markt werden handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen zum Kauf angeboten. Der relative Wohlstand führte aber keineswegs zu einer Vernachlässigung eigenster indianischer Identität. Quichua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Genießen Sie das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes und nehmen Sie das ein oder andere Souvenir mit nach Hause.

Sie übernachten heute in der Hacienda Pinsaqui.

Unweit von Otavalo liegt die Cuicocha-Lagune, der "Meerschweinchensee". Diesen werden Sie zunächst besichtigen. Aus der Mitte des 3.000 Meter hoch gelegenen und über 200 Meter tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs, die mit Schilf bewachsen sind. Wenn Sie möchten, können Sie sich Ihrem Reiseleiter zu einer kleinen Wanderung zu einem Aussichtspunkt anschließen, von wo aus Sie einen schönen Blick auf diese herrliche Landschaft haben.

Mit dem Bus reisen Sie schließlich weiter nach Papallacta, das vor allem durch seine heißen Thermalquellen bekannt geworden ist. Die Thermalbäder befinden sich auf einer Höhe von 3.330 bis zu 3.500 Metern, inmitten einer herben, bizarr wirkenden Páramo-Landschaft. Diese Bäder zählen zu den schönsten und saubersten des ganzen Landes.

Sie checken in Ihrem 3*-Hotel Termas de Papallacta ein. Hier haben Sie die Möglichkeit, in den Quellen des Hotels zu baden und die wohltuende Wirkung des warmen, geruchsfreien Thermalwassers zu genießen. Die klare Bergluft und herrliche Landschaft tun ein Übriges, dass Sie den Tag ganz entspannt ausklingen lassen können.

Am Vormittag haben Sie noch ein bisschen Zeit zur freien Verfügung, um die heißen Quellen der Hotelanlage zu nutzen. Diese werden vom nahegelegenen Vulkan "Antisana" gespeist und haben unterschiedliche Temperaturen. Oder Sie lassen sich im hoteleigenen Spa ein wenig verwöhnen (gegen Aufpreis).

Nun machen Sie sich auf den Weg ins Amazonasgebiet. Nur einen Katzensprung von den Osthängen der Anden entfernt, liegt am Ufer des Napo-Flusses Punta Ahuano. In dem kleinen Dorf erledigen viele Quichua-Indianer ihre täglichen Einkäufe. Hier entschloss sich der Schweizer Auswanderer Beni Ammeter im Jahr 1985 einen Gemeinwarenladen aufzumachen. Wenn damals ausländische Reisende nach Ahuano kamen und eine Unterkunft suchten, wurden sie automatisch zu "La Casa del Suizo" geschickt. Mittlerweile verfügt das international bekannte Hotel über 75 Räume und auch Sie werden hier übernachten.

Das letzte Stück von Punta Ahuano zur Unterkunft werden Sie ganz landestypisch in einem motorisierten Einbaumkanu auf dem Rio Napo zurücklegen. Dann sind Sie an Ihrem Hotel angekommen, dass geschmackvoll in die umliegende Landschaft integriert ist und sowohl das Dorf, als auch den Fluss und unberührten Regenwald überblickt. Von jeder cabaña (Hütte) hat man eine wunderschöne Aussicht, welche ganz in Ruhe und privat aus der eigenen Hängematte genossen werden kann.

Ihr Abendessen nehmen Sie gemeinsam in der Dschungellodge "Casa del Suizo" ein.

Nach dem Frühstück beginnen Sie den Tag mit der Fahrt in motorisierten Kanus auf dem Rio Napo. Später unternehmen Sie eine etwa zweistündige Wanderung durch den Regenwald. Unterwegs haben Sie exzellente Möglichkeiten, die wundersame Vielfalt des Lebens im Regenwald zu beobachten. Der ecuadorianische Oriente weist eine besonders hohe Artenvielfalt auf, da er ein Zufluchtsort für Pflanzen, Tiere und Insekten während der letzten großen Eiszeit war. Die einheimischen Führer besitzen zusätzlich zu ihrem beeindruckenden Wissen über die örtliche Pflanzen- und Tierwelt auch noch Kenntnisse über die medizinische Nutzung vieler Pflanzen, welche sie Ihnen gerne vermitteln.

Dann geht es zum Refugium "Amazoonico", wo misshandelte, verletzte oder beschlagnahmte Tiere betreut werden. Hier können Sie viele Tiere betrachten, die man ansonsten in freier Wildbahn nur sehr selten beobachten kann, darunter Tapire, Nasenbären, verschiedene Affenarten und Schlangen sowie eine Vielzahl an Vögeln.

Zum Mittagessen kehren Sie in die Lodge zurück, bevor Sie anschließend ein Quichua-Dorf besuchen. Hier lernen Sie die Zubereitung des örtlichen alkoholischen Getränks "chicha" kennen. Außerdem wird Ihnen die Benutzung des Blasrohres vorgeführt und wenn Sie möchten, können Sie selber einmal versuchen, mit diesem zu schießen. Aber Vorsicht, es ist nicht so einfach, wie es aussieht.

Zum Abschluss des Tages besuchen Sie eine Schmetterlingsfarm, wo Sie die einheimischen Schmetterlinge aus der Nähe betrachten können. Besonders schön ist der Blaue Morpho, einer der größten Edelfalter, die es hier zu sehen gibt. Er leuchtet in metallischem Blau, ein spektakulärer Anblick.

Ihr Abendessen genießen Sie erneut in der Dschungellodge, wo Sie auch übernachten.

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Regenwald und Ihrer Lodge. Ihre Reise führt Sie nun nach Riobamba. Auf dem Weg legen Sie einen kurzen Stopp in Rio Verde ein, den Sie zu einer Wanderung zum Wasserfall "Pailon del Diablo" (Teufelspfanne) nutzen.

Über Baños reisen Sie weiter nach Riobamba. Die Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo liegt genau in der geographischen Mitte von Ecuador. Sie ist das bedeutendste Agrarzentrum der Ecuadorianischen Anden und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar, dem wohl beeindruckendsten Felsmassiv der Ostkordillere.

Sie übernachten in der typischen Hacienda Abraspungo unweit von Riobamba.

Frühmorgens werden Sie zum Bahnhof Alausi begleitet. Von hier aus starten Sie zu Ihrer Fahrt mit dem Andenzug oder "Autoferro" zur legendären Teufelsnase der "Nariz del Diablo" (Hinweis: bei sehr schlechtem Wetter wird die Strecke nicht befahren, dann geht es alternativ zum Chimborazo). Während des spektakulären Abstiegs Richtung Küstenebene geht es innerhalb von wenigen Minuten im Zickzackkurs bis ins 100 Meter tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses. Um nach Sibambe zu gelangen, muss die Bahn mehrfach Vor- und Zurückstoßen, ein beeindruckendes Erlebnis und eine grandiose technische Meisterleistung. So wurde für den damaligen Präsidenten Eloy Alfaro 1908 der Traum einer Verbindung zwischen Costa und Sierra zur Wirklichkeit und die Trasse schon nach kurzer Zeit als eine der schönsten Zugstrecken der Welt bezeichnet.

Im Anschluss treten Sie die Reise in Richtung Ingapirca an. Dort angekommen, besichtigen Sie die Ruinen von Ingapirca (auf Cañari: "Steinmauern der Inka"), das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador. Die Stätte befindet sich auf einem grasbewachsenen Hügel in 3.100 Metern Höhe und war bereits vor der Konstruktion des Sonnentempels zwischen 1450 und 1480 für die Inka von großer spiritueller Bedeutung. Im Jahre 1470 unterwarf der Inkakönig Yupanqui den Stamm der Cañari und baute vermutlich auf den Ruinen einer ihrer Kultstätten die Stadt Ingapirca. Bei einem Spaziergang über die einstige Zeremonien-, Wohn- und Raststätte werden Sie über den Glauben und die Rituale, sowie die Konstruktion der Anlage informiert.

Sie übernachten heute in Cuenca.

In Cuenca, 1557 an der Stelle der Inkasiedlung Tomebamba gegründet, atmet man noch heute die koloniale Luft der ecuadorianischen Geschichte. Für die meisten Ecuadorianer – und für viele Reisende gleichermaßen – ist dieses in 2.530 Metern Höhe gelegene Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, Panamahüte sowie Gold- und Silberwaren die schönste Stadt des Landes. Wegen der besonderen Atmosphäre und Architektur der ausgehenden Kolonialzeit wurde Cuenca von der UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

Während der Stadtführung zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter unter anderem die entlang des Rio Tomebamba gelegenen historischen Gebäude, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Es bleibt noch Zeit, eine Panamahutfabrik zu besuchen. Hier erfahren Sie, wie diese bekannten Hüte hergestellt werden und das Sie anders als der Name vermuten lässt, aus Ecuador stammen.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um in den engen Pflastersteinsträßchen mit ihren weißgetünchten Häusern und noblen Fassaden umherzubummeln und die Schönheiten dieser Stadt selbst zu entdecken.

Sie übernachten erneut in Cuenca.

Während Ihrer Fahrt nach Guayaquil erleben Sie dramatische Veränderungen der Vegetation. Zunächst geht es durch typische Paramo-Vegetation (Hochlandgras) und bergige Landschaften. In der Nähe der Küste geht die Szenerie in Flachland über. Hier gedeiht Reis und es gibt zahlreiche Kakao- und Bananenplantagen.

Ihr Tagesziel ist Guayaquil, welches Sie während einer Panoramafahrt kennen lernen. Dabei spazieren Sie auf dem Malecón, der schönen Stadtpromenade entlang des Flusses Guayas. Kleine Parks säumen das Ufer mit tropischer Flora. Nicht weit ist es von hier bis zum Viertel Las Peñas, das sich in seiner Ursprünglichkeit erhalten hat. Diesen ältesten, kürzlich liebevoll restaurierten Bezirk erkunden Sie ebenfalls. Die zahlreichen kleinen Läden werden Ihnen sicherlich ebenso in Erinnerung bleiben, wie der Blick vom oberhalb befindlichen Leuchtturm.

Später geht es zu Ihrem 4*-Hotel Unipark. Dieses befindet sich gegenüber dem bekannten Park der Leguane. Einen kleinen Bummel durch den Park sollten Sie nicht versäumen, schließlich kann man hier diese großen Echsen ganz aus der Nähe bewundern. Sie ruhen sich gerne in den Bäumen des Parks aus und spazieren in aller Ruhe über die Fußwege.

Heute heißt es Abschied nehmen vom Festland. Sie fliegen von Guayaquil aus auf die Galápagos-Inseln, ein absolutes Muss für jeden Tier- und Naturfreund.

Sie landen auf Baltra. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten und Entrichtung der Nationalparkgebühr sowie Bezahlung der Transitkontrollkarte (120 USD pro Person/Stand 06/15 vor Ort zu zahlen), heißt Sie Ihre örtliche Reiseleitung auf den verzauberten Inseln ganz herzlich willkommen. Zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuadorreise. Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Hier lernen Sie exotische Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann.

Von Baltra aus werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen. Auf dieser Insel mit dem Hafen Puerto Ayora leben die meisten Einwohner des Archipels. Hier befinden sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone, über Regenwald bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb von 600 Metern erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln.

Ihren ersten Stopp legen Sie bei den Zwillingskratern ein. Sie entstanden durch Einstürze von Kraterwänden. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel wunderbar begrünen. Außerdem besuchen Sie die Lavatunnel, ein geologisch sehr informativer Besuch (bitte Taschenlampe nicht vergessen). Diese zeugen beeindruckend von der ehemaligen vulkanischen Aktivität, die auf dieser Insel herrschte. Außerdem können Sie während eines kurzen Spaziergangs die berühmten Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Dabei kann man aus nächster Nähe die beeindruckende Größe dieser gemütlichen Riesen bestaunen, ihnen beim Baden oder Fressen zuschauen.

In einer typischen Hacienda essen Sie zu Mittag, bevor Sie anschließend zu Ihrem Hotel fahren. In der Nähe liegt die Charles Darwin Station, die Sie im Anschluss sofort besuchen. Die Station in Puerto Ayora wurde 1964 gegründet. Nutzen Sie die Gelegenheit sich davon zu überzeugen, wie die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Inseln geleitet wird. Vor allem die Dezimierung eingeschleppter Tierarten, wie z. B. der 100.000 Ziegen auf der Insel Isabela, die eine ernsthafte Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts darstellen, hat viel Zeit und Geld in Anspruch genommen.

Die Forschungsstation unterstützt Wissenschaftler aus aller Welt bei ihrer Arbeit auf den Galápagos-Inseln und bietet gleichzeitig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch praktische Hilfe bei deren Arbeit. Anhand von Fotos, Grafiken, Modellen und Tierskeletten zeigt eine Ausstellung die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Archipels.

Überzeugen Sie sich selbst von den überaus großen Anstrengungen, die die Forscher, Parkranger und Parkmanager leisten, um das von der UNESCO geschützte Archipel zu bewahren. Das Zentrum ist seit 1965 eine Aufzuchtsstation für die stark bedrohten Riesenschildkröten, deren Junge nach etwa fünf Jahren auf ihren Heimatinseln freigelassen werden. Hier bietet sich Ihnen eine gute Möglichkeit, die imposanten Tiere in allen Größen zu fotografieren. Ebenfalls zu bewundern sind die hier gehaltenen Landleguane.

Nach dem Besuch der Forschungsstation kehren Sie zu Fuß zum Hotel zurück. Sie übernachten in einem Hotel auf der Insel Santa Cruz.

Heute nehmen Sie an einem Bootsausflug teil, um einige der faszinierenden Inseln des Archipels und deren Bewohner näher kennen zu lernen. Halten Sie während der Fahrt Ausschau nach Delfinen, die häufig die Boote begleiten. Immer wieder kann man außerdem auch Rochen oder auch Haie vom Schiff aus beobachten.

Ihr heutiges Tagesziel ist Nord-Seymour. Auf diesem kleinen Lavaplateau, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd-Seymour) getrennt ist, unternehmen Sie eine kleine Wanderung. Der 1,5 Kilometer lange Rundweg führt Sie über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord-Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen. Neben anderen Fregattvogelarten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Bei den zahlreichen schwarzen Meeresechsen handelt es sich um die einzigen ihrer Art auf Galápagos, die im Gegensatz zu Ihren Artverwandten auch an Land und nicht nur unter Wasser Nahrung aufnehmen.

Ihr Mittagessen wird Ihnen an Bord serviert. Häufig kommen Pelikane zu Besuch, die sich auf Überreste von Essen freuen und nebenbei ein schönes Fotomotiv abgeben.

Sie übernachten erneut auf der Insel Santa Cruz, wohin Sie Ihr Boot zurück bringt.

Nach dem Frühstück erkunden Sie erneut per Boot die Inselwelt von Galápagos. Von Santa Cruz aus fahren Sie zur kleinen Vulkaninsel Bartolomé. Diese ist nur 1,2 Quadratkilometer groß, bietet ihren Besuchern aber eine der spektakulärsten Aussichten auf das Archipel. Das herrliche Panorama vom Bartolomé-Aussichtsfelsen auf die Sullivan Bay mit ihrer charakteristischen Felsnadel Pinakle Rock und den gegenüberliegenden schwarzen Lavafelsen der Insel Santiago im Hintergrund erinnern an eine nahezu vegetationslose Mondlandschaft. Bei diesem Anblick vergisst man die Mühen des Aufstieges ganz schnell. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, allerdings gibt es hier keinen Schatten und die Steigung ist auch nicht zu verachten. Denken Sie also bitte nicht nur an den Fotoapparat, sondern auch an einen Sonnenhut und ausreichend zu trinken.

Das Mittagessen nehmen Sie erneut an Bord ein.

Hinweis zum Tag 12 und 13: Da manchmal unvorhergesehen bestimmte Inseln durch die Nationalparkverwaltung, die Marine o.ä. gesperrt werden oder wetterbedingt nicht anfahrbar sind, können statt der ausgeschriebenen Inseln Bartolomé und Nord-Seymour auch die Inseln Süd-Plazas, Santa Fe bzw. der Cerro Dragon auf der nördlichen Seite von Santa Cruz angefahren werden.

Frisch gestärkt werden Sie nach dem Frühstück im Schnellboot zur Insel Isabela gebracht. Die Überfahrt dauert etwa 2,5 Stunden, genug Zeit also, um nach Vögeln und Meeresbewohnern Ausschau zu halten und die Schifffahrt zu genießen. Die große Insel Isabela nimmt mehr als die Hälfte der Galápagos-Landfläche in Anspruch. Ihre Entstehung hat die 132 Kilometer lange und bis zu 84 Kilometer breite Insel der Verschmelzung von fünf aneinandergereihten, aus dem Ozean ragenden Schildvulkanen zu verdanken, deren breite Lavaströme einst zu einer gewaltigen Landmasse zusammengeflossen sind. Alle diese fünf Vulkane sind heute noch aktiv. Der höchste von ihnen ist der ganz im Norden gelegene Vulkan Wolf mit ca. 1.700 Metern Höhe. Durch seinen mächtigen Krater verläuft die Äquatorlinie.

Nach der Ankunft kehren Sie zunächst zum Mittagessen in einem lokalen Restaurant ein. Anschließend fahren Sie mit einem Boot das kurze Stück von Puerto Villamil zur kleinen Felseninsel "Las Tintoreras". Hier sehen Sie bei einem kurzen Spaziergang hunderte von Meeresleguanen auf den Felsen, die hier ihren Hauptnistplatz haben. In einem Lavakanal tummeln sich häufig Weißspitzenhaie, die hier Ruhe suchen, oft begleitet von anderen Haien und Seelöwen. Hier haben Sie die Möglichkeit zu schnorcheln und so den Haien ganz nah zu kommen, ein eindrückliches Erlebnis. An den Sandstränden, an denen Sie bei Ihrem Spaziergang vorbeikommen, sonnen sich zahlreiche Seelöwen. Während der Rückfahrt können Sie mit etwas Glück auch Pinguine und Blaufußtölpel auf den umliegenden Felsen sitzend sehen.

Sie übernachten in einem Hotel auf der Insel Isabela.

Ihr Ausflug zum Krater Sierra Negra startet in Puerto Villamil. Von hier aus fahren Sie etwa eine Stunde mit dem Bus in den Süden der Insel zum Beginn des Wanderweges, der Sie in insgesamt etwa 1,5 Stunden zu Fuß zum Kraterrand bringt. Dieser ist mit etwa 10 Kilometern Durchmesser der größte Krater auf Galápagos und der zweitgrößte der Welt nach dem Ngoro Ngoro-Krater in Afrika. Vom Kraterrand aus haben Sie bei günstigen Wetterbedingungen eine spektakuläre Aussicht über den Krater und an klaren Tagen bis zur Insel Fernandina im Westen Isabelas.

Anmerkung: Sollten die Witterungsverhältnisse eine Wanderung im Hochland nicht zulassen, wird ein Alternativausflug durchgeführt.

Ihr Mittagessen genießen Sie auf einer Hacienda im Hochland. Danach werden Sie die größte Schildkrötenaufzuchtstation des Archipels besuchen, wo die Galápagos-Riesenschildkröten und ihre frisch geschlüpften Jungen aufgepäppelt werden.

Im Anschluss führt Sie Ihr Weg zur Brachwasserlagune der Flamingos, "Pozo de los Flamingos", wo Sie die Chance haben, diese Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten und natürlich auch Fotos zu machen.

Den Tag lassen Sie am wunderschönen Strand von Puerto Villamil ausklingen, bevor Sie zum Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant einkehren.

Sie übernachten erneut in einem Hotel auf der Insel Isabela.

Nach dem Frühstück werden Sie mit dem Schnellboot nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz gebracht, von wo aus es per Bus zum Kanal Itabaca geht. Sie überqueren den Kanal per Fähre und werden im Bus weiter zum Flughafen nach Baltra gebracht. Von hier aus fliegen Sie zum Festland nach Guayaquil, wo Ihr internationaler Flug zurück in die Heimat beginnt. Via Amsterdam fliegen Sie zurück nach Deutschland, wo Sie am nächsten Tag ankommen.

Mit dem Flug nach Berlin/Tegel und dem Transfer nach Hause geht eine eindrucksvolle Reise nach Ecuador für Sie zu Ende.

Programm

1. Tag: Anreise nach Quito

Per Haustürtransfer beginnt Ihre Reise nach Ecuador für Sie ganz entspannt. Von Berlin/Tegel fliegen Sie via Amsterdam nach Quito, wo Sie am Abend ankommen. Sie werden am Flughafen bereits erwartet und zum 4*-Alameda Hotel Mercure gebracht, wo Sie für die kommenden beiden Nächte untergebracht sind.

2. Tag: Stadtbesichtigung

Nachdem Sie in Ruhe gefrühstückt haben, erkunden Sie Quito. Die reizvolle Stadt ist von schneebedeckten Vulkanen umgeben. Sie ist bekannt für ihre kolonialen Kirchen und Klöster, sowie eine einzigartige Mischung aus spanischer, flämischer und maurischer Architektur. Bereits 1978 wurde daher die Altstadt auch von der UNESCO als "Kulturerbe der Menschheit" deklariert.

Zunächst fahren Sie zur rund 20 Kilometer von Quito entfernten "Mitte der Welt", der Äquatorlinie. Am Äquatordenkmal "Mitad del Mundo" stehen Sie gleichzeitig mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel. Das mit einer riesigen Messingkugel bekrönte Monument weist genau auf den Breitengrad 0 hin. Um das Äquatordenkmal wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil errichtet, in dem sich Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden. So haben Sie hier schon die Möglichkeit, erste Mitbringsel einzukaufen.

Anschließend erkunden Sie während eines Spaziergangs mit Ihrem örtlichen Reiseleiter die auf ca. 2.850 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Stadt. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit mit den Palästen des Präsidenten und des Erzbischofs sowie der Kathedrale, bildet einen Teil des Rundganges. Sie besichtigen die prächtige Kirche "La Compañia", die über eine kunstvolle Fassade sowie einen reich verzierten Innenraum verfügt. Und natürlich lernen Sie auch die Kirche San Francisco kennen.

Ihr Stadtbummel wird abgerundet durch den Besuch eines traditionellen Marktes, wo Sie exotische Früchte, Gemüse und Kräuter kennen lernen.

Zum Schluss spazieren Sie noch entlang einer der ältesten Straßen von Quito, "La Ronda" genannt. Die hier stehenden Häuser wurden nach und nach bis zum späten 18. Jahrhundert errichtet und blieben bis heute weitgehend unverändert. Während des frühen 20. Jahrhunderts lebten hier zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, darunter Politiker, Dichter und Musiker. Hinweisschilder informieren Interessierte, über die Menschen, die hier gelebt haben. Außerdem gibt es auf dieser Straße viele Werkstätten und Galerien.

Sie übernachten erneut im Alameda Hotel Mercure.

3. Tag: Quito – Rosenplantage – Indiomarkt in Otavalo

Ihr Ausflugsziel ist der mittlerweile weltberühmte Kunsthandwerkermarkt von Otavalo. Die Route führt zunächst über eine kurvenreiche Strecke, durch regenarme Busch- und Kakteenlandschaft bis ins breite, oasenhafte Tal von Guayallabamba. Mit etwas Glück können Sie dann auf der Weiterfahrt einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe werfen. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des gewaltigen Berges, der somit weltweit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt.

Zunächst besuchen Sie eine Rosenplantage, wo Sie alles über die Rosenzucht in Ecuador erklärt bekommen und natürlich können Sie auf der Plantage eine große Vielfalt an Rosen bestaunen, die zum Teil in einem Rosengewächshaus untergebracht sind. Für die Rosenplantage steht eine hohe Qualität ihrer Blumen so wie umweltbewusstes Arbeiten im Vordergrund.

Auf der Weiterfahrt können Sie den Lago San Pablo mit dem kolossalen Felsmassiv des Taita Imbabura (Vater Imbabura) im Hintergrund bestaunen. Bei schönem Wetter legen Sie einen Stopp ein, ist dieser Blick doch ein hervorragendes Fotomotiv!

In Otavalo angekommen, besuchen Sie den Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens. Die in typischen Trachten gekleideten traditionsbewussten Otavalo-Indianer gelten als wohlhabend und angesehen. Althergebrachte Webkunst und ihr Sinn für Geschäfte lassen die Otavaleños heute eine ganz besondere Stellung nicht nur innerhalb Ecuadors einnehmen. Auf dem Markt werden handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen zum Kauf angeboten. Der relative Wohlstand führte aber keineswegs zu einer Vernachlässigung eigenster indianischer Identität. Quichua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Genießen Sie das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes und nehmen Sie das ein oder andere Souvenir mit nach Hause.

Sie übernachten heute in der Hacienda Pinsaqui.

4. Tag: Otavalo – Cuicocha-Lagune – Papallacta

Unweit von Otavalo liegt die Cuicocha-Lagune, der "Meerschweinchensee". Diesen werden Sie zunächst besichtigen. Aus der Mitte des 3.000 Meter hoch gelegenen und über 200 Meter tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs, die mit Schilf bewachsen sind. Wenn Sie möchten, können Sie sich Ihrem Reiseleiter zu einer kleinen Wanderung zu einem Aussichtspunkt anschließen, von wo aus Sie einen schönen Blick auf diese herrliche Landschaft haben.

Mit dem Bus reisen Sie schließlich weiter nach Papallacta, das vor allem durch seine heißen Thermalquellen bekannt geworden ist. Die Thermalbäder befinden sich auf einer Höhe von 3.330 bis zu 3.500 Metern, inmitten einer herben, bizarr wirkenden Páramo-Landschaft. Diese Bäder zählen zu den schönsten und saubersten des ganzen Landes.

Sie checken in Ihrem 3*-Hotel Termas de Papallacta ein. Hier haben Sie die Möglichkeit, in den Quellen des Hotels zu baden und die wohltuende Wirkung des warmen, geruchsfreien Thermalwassers zu genießen. Die klare Bergluft und herrliche Landschaft tun ein Übriges, dass Sie den Tag ganz entspannt ausklingen lassen können.

5. Tag: Papallacta – Punta Ahuano

Am Vormittag haben Sie noch ein bisschen Zeit zur freien Verfügung, um die heißen Quellen der Hotelanlage zu nutzen. Diese werden vom nahegelegenen Vulkan "Antisana" gespeist und haben unterschiedliche Temperaturen. Oder Sie lassen sich im hoteleigenen Spa ein wenig verwöhnen (gegen Aufpreis).

Nun machen Sie sich auf den Weg ins Amazonasgebiet. Nur einen Katzensprung von den Osthängen der Anden entfernt, liegt am Ufer des Napo-Flusses Punta Ahuano. In dem kleinen Dorf erledigen viele Quichua-Indianer ihre täglichen Einkäufe. Hier entschloss sich der Schweizer Auswanderer Beni Ammeter im Jahr 1985 einen Gemeinwarenladen aufzumachen. Wenn damals ausländische Reisende nach Ahuano kamen und eine Unterkunft suchten, wurden sie automatisch zu "La Casa del Suizo" geschickt. Mittlerweile verfügt das international bekannte Hotel über 75 Räume und auch Sie werden hier übernachten.

Das letzte Stück von Punta Ahuano zur Unterkunft werden Sie ganz landestypisch in einem motorisierten Einbaumkanu auf dem Rio Napo zurücklegen. Dann sind Sie an Ihrem Hotel angekommen, dass geschmackvoll in die umliegende Landschaft integriert ist und sowohl das Dorf, als auch den Fluss und unberührten Regenwald überblickt. Von jeder cabaña (Hütte) hat man eine wunderschöne Aussicht, welche ganz in Ruhe und privat aus der eigenen Hängematte genossen werden kann.

Ihr Abendessen nehmen Sie gemeinsam in der Dschungellodge "Casa del Suizo" ein.

6. Tag: Erkundung des Regenwaldes mit Besuch in einem Quichua-Dorf

Nach dem Frühstück beginnen Sie den Tag mit der Fahrt in motorisierten Kanus auf dem Rio Napo. Später unternehmen Sie eine etwa zweistündige Wanderung durch den Regenwald. Unterwegs haben Sie exzellente Möglichkeiten, die wundersame Vielfalt des Lebens im Regenwald zu beobachten. Der ecuadorianische Oriente weist eine besonders hohe Artenvielfalt auf, da er ein Zufluchtsort für Pflanzen, Tiere und Insekten während der letzten großen Eiszeit war. Die einheimischen Führer besitzen zusätzlich zu ihrem beeindruckenden Wissen über die örtliche Pflanzen- und Tierwelt auch noch Kenntnisse über die medizinische Nutzung vieler Pflanzen, welche sie Ihnen gerne vermitteln.

Dann geht es zum Refugium "Amazoonico", wo misshandelte, verletzte oder beschlagnahmte Tiere betreut werden. Hier können Sie viele Tiere betrachten, die man ansonsten in freier Wildbahn nur sehr selten beobachten kann, darunter Tapire, Nasenbären, verschiedene Affenarten und Schlangen sowie eine Vielzahl an Vögeln.

Zum Mittagessen kehren Sie in die Lodge zurück, bevor Sie anschließend ein Quichua-Dorf besuchen. Hier lernen Sie die Zubereitung des örtlichen alkoholischen Getränks "chicha" kennen. Außerdem wird Ihnen die Benutzung des Blasrohres vorgeführt und wenn Sie möchten, können Sie selber einmal versuchen, mit diesem zu schießen. Aber Vorsicht, es ist nicht so einfach, wie es aussieht.

Zum Abschluss des Tages besuchen Sie eine Schmetterlingsfarm, wo Sie die einheimischen Schmetterlinge aus der Nähe betrachten können. Besonders schön ist der Blaue Morpho, einer der größten Edelfalter, die es hier zu sehen gibt. Er leuchtet in metallischem Blau, ein spektakulärer Anblick.

Ihr Abendessen genießen Sie erneut in der Dschungellodge, wo Sie auch übernachten.

7. Tag: Punta Ahuano – Wanderung "Pailon del Diablo" – Riobamba

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Regenwald und Ihrer Lodge. Ihre Reise führt Sie nun nach Riobamba. Auf dem Weg legen Sie einen kurzen Stopp in Rio Verde ein, den Sie zu einer Wanderung zum Wasserfall "Pailon del Diablo" (Teufelspfanne) nutzen.

Über Baños reisen Sie weiter nach Riobamba. Die Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo liegt genau in der geographischen Mitte von Ecuador. Sie ist das bedeutendste Agrarzentrum der Ecuadorianischen Anden und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar, dem wohl beeindruckendsten Felsmassiv der Ostkordillere.

Sie übernachten in der typischen Hacienda Abraspungo unweit von Riobamba.

8. Tag: Riobamba – Zug- oder Schienenbusfahrt Nariz del Diablo – Ingapirca – Cuenca

Frühmorgens werden Sie zum Bahnhof Alausi begleitet. Von hier aus starten Sie zu Ihrer Fahrt mit dem Andenzug oder "Autoferro" zur legendären Teufelsnase der "Nariz del Diablo" (Hinweis: bei sehr schlechtem Wetter wird die Strecke nicht befahren, dann geht es alternativ zum Chimborazo). Während des spektakulären Abstiegs Richtung Küstenebene geht es innerhalb von wenigen Minuten im Zickzackkurs bis ins 100 Meter tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses. Um nach Sibambe zu gelangen, muss die Bahn mehrfach Vor- und Zurückstoßen, ein beeindruckendes Erlebnis und eine grandiose technische Meisterleistung. So wurde für den damaligen Präsidenten Eloy Alfaro 1908 der Traum einer Verbindung zwischen Costa und Sierra zur Wirklichkeit und die Trasse schon nach kurzer Zeit als eine der schönsten Zugstrecken der Welt bezeichnet.

Im Anschluss treten Sie die Reise in Richtung Ingapirca an. Dort angekommen, besichtigen Sie die Ruinen von Ingapirca (auf Cañari: "Steinmauern der Inka"), das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador. Die Stätte befindet sich auf einem grasbewachsenen Hügel in 3.100 Metern Höhe und war bereits vor der Konstruktion des Sonnentempels zwischen 1450 und 1480 für die Inka von großer spiritueller Bedeutung. Im Jahre 1470 unterwarf der Inkakönig Yupanqui den Stamm der Cañari und baute vermutlich auf den Ruinen einer ihrer Kultstätten die Stadt Ingapirca. Bei einem Spaziergang über die einstige Zeremonien-, Wohn- und Raststätte werden Sie über den Glauben und die Rituale, sowie die Konstruktion der Anlage informiert.

Sie übernachten heute in Cuenca.

9. Tag: Stadtrundgang Cuenca

In Cuenca, 1557 an der Stelle der Inkasiedlung Tomebamba gegründet, atmet man noch heute die koloniale Luft der ecuadorianischen Geschichte. Für die meisten Ecuadorianer – und für viele Reisende gleichermaßen – ist dieses in 2.530 Metern Höhe gelegene Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, Panamahüte sowie Gold- und Silberwaren die schönste Stadt des Landes. Wegen der besonderen Atmosphäre und Architektur der ausgehenden Kolonialzeit wurde Cuenca von der UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

Während der Stadtführung zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter unter anderem die entlang des Rio Tomebamba gelegenen historischen Gebäude, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Es bleibt noch Zeit, eine Panamahutfabrik zu besuchen. Hier erfahren Sie, wie diese bekannten Hüte hergestellt werden und das Sie anders als der Name vermuten lässt, aus Ecuador stammen.

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um in den engen Pflastersteinsträßchen mit ihren weißgetünchten Häusern und noblen Fassaden umherzubummeln und die Schönheiten dieser Stadt selbst zu entdecken.

Sie übernachten erneut in Cuenca.

10. Tag: Cuenca – Panoramafahrt Guayaquil

Während Ihrer Fahrt nach Guayaquil erleben Sie dramatische Veränderungen der Vegetation. Zunächst geht es durch typische Paramo-Vegetation (Hochlandgras) und bergige Landschaften. In der Nähe der Küste geht die Szenerie in Flachland über. Hier gedeiht Reis und es gibt zahlreiche Kakao- und Bananenplantagen.

Ihr Tagesziel ist Guayaquil, welches Sie während einer Panoramafahrt kennen lernen. Dabei spazieren Sie auf dem Malecón, der schönen Stadtpromenade entlang des Flusses Guayas. Kleine Parks säumen das Ufer mit tropischer Flora. Nicht weit ist es von hier bis zum Viertel Las Peñas, das sich in seiner Ursprünglichkeit erhalten hat. Diesen ältesten, kürzlich liebevoll restaurierten Bezirk erkunden Sie ebenfalls. Die zahlreichen kleinen Läden werden Ihnen sicherlich ebenso in Erinnerung bleiben, wie der Blick vom oberhalb befindlichen Leuchtturm.

Später geht es zu Ihrem 4*-Hotel Unipark. Dieses befindet sich gegenüber dem bekannten Park der Leguane. Einen kleinen Bummel durch den Park sollten Sie nicht versäumen, schließlich kann man hier diese großen Echsen ganz aus der Nähe bewundern. Sie ruhen sich gerne in den Bäumen des Parks aus und spazieren in aller Ruhe über die Fußwege.

11. Tag Guayaquil – Flug nach Baltra (Galápagos) – Santa Cruz mit Zwillingskratern, Vulkantunnel, Schildkröten und Charles Darwin Forschungsstation

Heute heißt es Abschied nehmen vom Festland. Sie fliegen von Guayaquil aus auf die Galápagos-Inseln, ein absolutes Muss für jeden Tier- und Naturfreund.

Sie landen auf Baltra. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten und Entrichtung der Nationalparkgebühr sowie Bezahlung der Transitkontrollkarte (120 USD pro Person/Stand 06/15 vor Ort zu zahlen), heißt Sie Ihre örtliche Reiseleitung auf den verzauberten Inseln ganz herzlich willkommen. Zweifellos sind sie das Highlight einer jeden Ecuadorreise. Dieses einzigartige lebendige Museum der Evolutionsgeschichte verhalf und verhilft immer noch zum besseren Verständnis vom Leben auf der Erde. Hier lernen Sie exotische Arten kennen, die nur auf diesem Archipel einheimisch sind. Tiere, ohne Angst vor Menschen, die so andersartig sind, dass man sich über ihre Existenz auf diesem Planeten nur wundern kann.

Von Baltra aus werden Sie mit einem Bus zunächst zum Kanal Itabaca gebracht, den Sie mit einer kleinen Personenfähre überqueren, um auf die Insel Santa Cruz überzusetzen. Auf dieser Insel mit dem Hafen Puerto Ayora leben die meisten Einwohner des Archipels. Hier befinden sich die Nationalparkverwaltung und die Forschungsstation, benannt nach Charles Darwin. Auf der Fahrt durchs Hochland von Santa Cruz werden Sie den Wechsel der Vegetationszonen von der Trockenzone, über Regenwald bis zu den Gras- und Farnzonen oberhalb von 600 Metern erleben. Die grüne Landschaft dieser Gegend ist ein willkommener Kontrast zu den trockenen Flächen der kleineren und tiefer gelegenen Inseln.

Ihren ersten Stopp legen Sie bei den Zwillingskratern ein. Sie entstanden durch Einstürze von Kraterwänden. Die Vegetation dieser Gegend besteht überwiegend aus Scalesia-Bäumen, die diese Insel wunderbar begrünen. Außerdem besuchen Sie die Lavatunnel, ein geologisch sehr informativer Besuch (bitte Taschenlampe nicht vergessen). Diese zeugen beeindruckend von der ehemaligen vulkanischen Aktivität, die auf dieser Insel herrschte. Außerdem können Sie während eines kurzen Spaziergangs die berühmten Galápagos-Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Dabei kann man aus nächster Nähe die beeindruckende Größe dieser gemütlichen Riesen bestaunen, ihnen beim Baden oder Fressen zuschauen.

In einer typischen Hacienda essen Sie zu Mittag, bevor Sie anschließend zu Ihrem Hotel fahren. In der Nähe liegt die Charles Darwin Station, die Sie im Anschluss sofort besuchen. Die Station in Puerto Ayora wurde 1964 gegründet. Nutzen Sie die Gelegenheit sich davon zu überzeugen, wie die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts der Inseln geleitet wird. Vor allem die Dezimierung eingeschleppter Tierarten, wie z. B. der 100.000 Ziegen auf der Insel Isabela, die eine ernsthafte Gefährdung des ökologischen Gleichgewichts darstellen, hat viel Zeit und Geld in Anspruch genommen.

Die Forschungsstation unterstützt Wissenschaftler aus aller Welt bei ihrer Arbeit auf den Galápagos-Inseln und bietet gleichzeitig nicht nur wissenschaftliche, sondern auch praktische Hilfe bei deren Arbeit. Anhand von Fotos, Grafiken, Modellen und Tierskeletten zeigt eine Ausstellung die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Archipels.

Überzeugen Sie sich selbst von den überaus großen Anstrengungen, die die Forscher, Parkranger und Parkmanager leisten, um das von der UNESCO geschützte Archipel zu bewahren. Das Zentrum ist seit 1965 eine Aufzuchtsstation für die stark bedrohten Riesenschildkröten, deren Junge nach etwa fünf Jahren auf ihren Heimatinseln freigelassen werden. Hier bietet sich Ihnen eine gute Möglichkeit, die imposanten Tiere in allen Größen zu fotografieren. Ebenfalls zu bewundern sind die hier gehaltenen Landleguane.

Nach dem Besuch der Forschungsstation kehren Sie zu Fuß zum Hotel zurück. Sie übernachten in einem Hotel auf der Insel Santa Cruz.

12. Tag: Bootsausflug Insel Nord-Seymour

Heute nehmen Sie an einem Bootsausflug teil, um einige der faszinierenden Inseln des Archipels und deren Bewohner näher kennen zu lernen. Halten Sie während der Fahrt Ausschau nach Delfinen, die häufig die Boote begleiten. Immer wieder kann man außerdem auch Rochen oder auch Haie vom Schiff aus beobachten.

Ihr heutiges Tagesziel ist Nord-Seymour. Auf diesem kleinen Lavaplateau, das nur durch eine schmale Meerenge von der südlicher gelegenen Insel Baltra (früher Süd-Seymour) getrennt ist, unternehmen Sie eine kleine Wanderung. Der 1,5 Kilometer lange Rundweg führt Sie über die steinige, flache und windige Insel, die vor allem an der Spritzwasserzone von Salzbüschen überzogen und mit Pfützen übersät ist. Besonders aufregend ist Nord-Seymour aufgrund der vielen Prachtfregattvögel, deren Männchen während der Balzrituale ihren schillernd roten Kehlsack zu einer beachtlichen Größe aufblasen. Neben anderen Fregattvogelarten gibt es außerdem noch Kolonien von Blaufußtölpeln und Seelöwen sowie jede Menge roter Klippenkrabben. Bei den zahlreichen schwarzen Meeresechsen handelt es sich um die einzigen ihrer Art auf Galápagos, die im Gegensatz zu Ihren Artverwandten auch an Land und nicht nur unter Wasser Nahrung aufnehmen.

Ihr Mittagessen wird Ihnen an Bord serviert. Häufig kommen Pelikane zu Besuch, die sich auf Überreste von Essen freuen und nebenbei ein schönes Fotomotiv abgeben.

Sie übernachten erneut auf der Insel Santa Cruz, wohin Sie Ihr Boot zurück bringt.

13. Tag: Bootsausflug Insel Bartolomé

Nach dem Frühstück erkunden Sie erneut per Boot die Inselwelt von Galápagos. Von Santa Cruz aus fahren Sie zur kleinen Vulkaninsel Bartolomé. Diese ist nur 1,2 Quadratkilometer groß, bietet ihren Besuchern aber eine der spektakulärsten Aussichten auf das Archipel. Das herrliche Panorama vom Bartolomé-Aussichtsfelsen auf die Sullivan Bay mit ihrer charakteristischen Felsnadel Pinakle Rock und den gegenüberliegenden schwarzen Lavafelsen der Insel Santiago im Hintergrund erinnern an eine nahezu vegetationslose Mondlandschaft. Bei diesem Anblick vergisst man die Mühen des Aufstieges ganz schnell. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, allerdings gibt es hier keinen Schatten und die Steigung ist auch nicht zu verachten. Denken Sie also bitte nicht nur an den Fotoapparat, sondern auch an einen Sonnenhut und ausreichend zu trinken.

Das Mittagessen nehmen Sie erneut an Bord ein.

Hinweis zum Tag 12 und 13: Da manchmal unvorhergesehen bestimmte Inseln durch die Nationalparkverwaltung, die Marine o.ä. gesperrt werden oder wetterbedingt nicht anfahrbar sind, können statt der ausgeschriebenen Inseln Bartolomé und Nord-Seymour auch die Inseln Süd-Plazas, Santa Fe bzw. der Cerro Dragon auf der nördlichen Seite von Santa Cruz angefahren werden.

14. Tag: Santa Cruz – Isabela – Bootsfahrt "Las Tintoreras" mit Möglichkeit zum Schnorcheln

Frisch gestärkt werden Sie nach dem Frühstück im Schnellboot zur Insel Isabela gebracht. Die Überfahrt dauert etwa 2,5 Stunden, genug Zeit also, um nach Vögeln und Meeresbewohnern Ausschau zu halten und die Schifffahrt zu genießen. Die große Insel Isabela nimmt mehr als die Hälfte der Galápagos-Landfläche in Anspruch. Ihre Entstehung hat die 132 Kilometer lange und bis zu 84 Kilometer breite Insel der Verschmelzung von fünf aneinandergereihten, aus dem Ozean ragenden Schildvulkanen zu verdanken, deren breite Lavaströme einst zu einer gewaltigen Landmasse zusammengeflossen sind. Alle diese fünf Vulkane sind heute noch aktiv. Der höchste von ihnen ist der ganz im Norden gelegene Vulkan Wolf mit ca. 1.700 Metern Höhe. Durch seinen mächtigen Krater verläuft die Äquatorlinie.

Nach der Ankunft kehren Sie zunächst zum Mittagessen in einem lokalen Restaurant ein. Anschließend fahren Sie mit einem Boot das kurze Stück von Puerto Villamil zur kleinen Felseninsel "Las Tintoreras". Hier sehen Sie bei einem kurzen Spaziergang hunderte von Meeresleguanen auf den Felsen, die hier ihren Hauptnistplatz haben. In einem Lavakanal tummeln sich häufig Weißspitzenhaie, die hier Ruhe suchen, oft begleitet von anderen Haien und Seelöwen. Hier haben Sie die Möglichkeit zu schnorcheln und so den Haien ganz nah zu kommen, ein eindrückliches Erlebnis. An den Sandstränden, an denen Sie bei Ihrem Spaziergang vorbeikommen, sonnen sich zahlreiche Seelöwen. Während der Rückfahrt können Sie mit etwas Glück auch Pinguine und Blaufußtölpel auf den umliegenden Felsen sitzend sehen.

Sie übernachten in einem Hotel auf der Insel Isabela.

15. Tag: Isabela – Vulkan Sierra Negra, Schildkrötenaufzuchtstation, Brachwasserlagune der Flamingos

Ihr Ausflug zum Krater Sierra Negra startet in Puerto Villamil. Von hier aus fahren Sie etwa eine Stunde mit dem Bus in den Süden der Insel zum Beginn des Wanderweges, der Sie in insgesamt etwa 1,5 Stunden zu Fuß zum Kraterrand bringt. Dieser ist mit etwa 10 Kilometern Durchmesser der größte Krater auf Galápagos und der zweitgrößte der Welt nach dem Ngoro Ngoro-Krater in Afrika. Vom Kraterrand aus haben Sie bei günstigen Wetterbedingungen eine spektakuläre Aussicht über den Krater und an klaren Tagen bis zur Insel Fernandina im Westen Isabelas.

Anmerkung: Sollten die Witterungsverhältnisse eine Wanderung im Hochland nicht zulassen, wird ein Alternativausflug durchgeführt.

Ihr Mittagessen genießen Sie auf einer Hacienda im Hochland. Danach werden Sie die größte Schildkrötenaufzuchtstation des Archipels besuchen, wo die Galápagos-Riesenschildkröten und ihre frisch geschlüpften Jungen aufgepäppelt werden.

Im Anschluss führt Sie Ihr Weg zur Brachwasserlagune der Flamingos, "Pozo de los Flamingos", wo Sie die Chance haben, diese Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten und natürlich auch Fotos zu machen.

Den Tag lassen Sie am wunderschönen Strand von Puerto Villamil ausklingen, bevor Sie zum Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant einkehren.

Sie übernachten erneut in einem Hotel auf der Insel Isabela.

16. Tag: Transfer von Puerto Ayora nach Santra Cruz – Transfer nach Baltra – Flug von Baltra nach Guayaquil und Heimreise

Nach dem Frühstück werden Sie mit dem Schnellboot nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz gebracht, von wo aus es per Bus zum Kanal Itabaca geht. Sie überqueren den Kanal per Fähre und werden im Bus weiter zum Flughafen nach Baltra gebracht. Von hier aus fliegen Sie zum Festland nach Guayaquil, wo Ihr internationaler Flug zurück in die Heimat beginnt. Via Amsterdam fliegen Sie zurück nach Deutschland, wo Sie am nächsten Tag ankommen.

17. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit dem Flug nach Berlin/Tegel und dem Transfer nach Hause geht eine eindrucksvolle Reise nach Ecuador für Sie zu Ende.

Bildnachweis:
Bild 1, Landleguan © BlueOrange Studio, Fotolia.com
Bild 2, Ihr Reiseverlauf
Bild 3, Schildkröte am Strand auf Galápagos © Konstantin Kulikov, Fotolia.com
Bild 4, Ecuador, Menschen auf Esel © Botschaft Ecuador
Bild 5, Ecuador, Kinder © Botschaft Ecuador
Bild 6, Blick auf Bartolomé © jkraft5, Fotolia.com
Bild 7, Blick auf Cuenca © alanfalcony, Fotolia.com
Bild 8, Altstadt von Quito © Kseniya Ragozina, Fotolia.com
Bild 9, Ecuador, Handwerk © Botschaft Ecuador
Bild 10, In Ecuador © Botschaft Ecuador
Bild 11, Blaufusstölpel © Botschaft Ecuador
Bild 12, Prachtfregattvögel © Botschaft Ecuador
Bild 13, Tierwelt, Galapagos © Botschaft Ecuador
Bild 14, Leguan, Galapagos © Botschaft Ecuador
Bild 15, Landleguan © BlueOrange Studio, Fotolia.com

 

Hotelinformationen Unterkunft lt. Beschreibung (mehr Infos...)

Pro Person im Doppelzimmer 5299 €
p. P. im Einzelzimmer 6002 €
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Veranstalter : SZ-Reisen GmbH


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